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Community will den CSD 2017 retten

CSD-Veranstalter meldet Insolvenz an

Die Nachricht kam plötzlich, aber nicht ganz unerwartet: Der „Kölner Lesben- und Schwulentag e.V.“ (Klust) hat Insolvenz angemeldet. Seine wichtigsten Aufgaben: politische Vertretung, soziale Beratung und vor allem die Organisation von Cologne Pride und CSD-Parade. Die aber soll es auch in diesem Jahr geben – hofft die Community.

Stellvertretend stellten Beate Blatz (Geschäftsführerin des rubicon e.V.) und Michael Schuhmacher (Geschäftsführer der Kölner Aids-Hilfe) vor, wie dies gehen solle. Schon seit Dezember habe man sich damit beschäftigt und einen „Hilferuf“ an Einzelpersonen und Vereine der Community gerichtet.

Diese „zeige Schulterschluss, Verantwortungs- und Pflichtgefühl“, sagte Blatz. Auch mit bisherigen CSD-Partnern wie den Altstadtwirten sei man schon im Gespräch. So erklärte der Unternehmer Hans Flock, seit 15 Jahren für die technische Ausstattung zuständig, man sei zu einem finanziellen Entgegenkommen bereit. Heftige Kritik äußerte er an den Verantwortlichen der letzten Jahre: Es habe zu viele Wechsel und zu viel Unerfahrenheit gegeben.

Ins Gerede gekommen war Klust schon im vorigen Dezember. So sollen rund 50.000 Euro Rücklage restlos aufgebraucht worden sein. Ein ehrenamtliches Vorstandsmitglied soll sich bereichert haben und auch Sponsorengelder – so heißt es – kamen nicht vollständig dem Verein zugute. Dem Vorstand wurde ein Lenkungsausschuss zur Klärung an die Seite gestellt, eine für Mitte Januar angesetzte außerordentliche Mitgliedversammlung abgesagt.

"Insolvenz nicht mehr abzuwenden"

„Am Montagabend kamen wir zum Ergebnis, dass die Insolvenz nicht mehr abzuwenden ist“, erklärte Markus Danuser, Mitglied des Lenkungsausschusses und selber in der Vergangenheit Klust-Vorstandsmitglied. Daraufhin wurden die Mitglieder mit einer Mail von der Insolvenz informiert. Danuser und Sabine Arnolds, ebenfalls lange im Klust-Vorstand und „gut vernetzte Kommunikationsfrau“, sollen jetzt kurzfristig eine Organisationsstruktur für den diesjährigen CSD erarbeiten. Wie es danach weitergehe, sei nicht ihre Aufgabe.

Für den CSD 2017 müsse innerhalb von zwei Wochen nicht nur ein verantwortlicher Veranstalter gefunden werden („eine Vereinsgründung dauert zu lange), dafür brauche es auch ein Startkapital. Das schätzt Danuser auf 20.000 Euro und hofft, dass hier die Stadt kurzfristig einspringt. Denn darin sind sich alle einig: „Mit einer Million Besuchern ist der CSD ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und politisch ist der CSD so wichtig wie nie zuvor.“ (js)

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