• Home
  • Mo, 5. Dez. 2016
  • Stadtplan
  • cologne.de
  • Branchen
  • KoelnMail
  • Experten

Exklusiv-Interview

Cassandra Steen: "Ich liebe es, in Köln Sushi zu essen."

Mit Songs wie "Wenn das Liebe ist" oder "Darum leben wir" singt sie sich seit über 15 Jahren in die Herzen ihrer Fans: Cassandra Steen. koeln.de traf die 188-cm-Frau vor ihrer anstehenden "Mir so nah"-Tour im Herbst 2011 und sprach mit ihr über ihren Ruf als Balladenkönigin, die neue Single "Tanz" und das bevorstehene Konzert am 3. Oktober im Gloria Theater.

Deine Karriere hat sehr früh begonnen. Bereits mit 17 Jahren tratst du als Duettpartnerin auf einem Album von Freundeskreis in Erscheinung. Wie bist Du überhaupt zum Singen gekommen?

Cassandra: Ich hatte zu Hause sehr viele Kassetten und CDs, überwiegend von Michael Jackson, Maria Carey, Janet Jackson und Whitney Houston. Das waren meine absoluten Favoriten zu der Zeit, zu denen ich gesungen habe. Auch mein Großvater war musikbegeistert: Er hörte sehr unterschiedliche Musikrichtungen, unter anderem Songs von C&C Music Factory. Das war ganz süß, dass sich damals auch ein älterer Herr für moderne Musik begeistern konnte. Zu Freundeskreis bin ich letztendlich über persönliche Kontakte gekommen. Eine Bekannte von mir war mit einem Produzenten zusammen, der wiederum Kontakt zu Freundeskreis hatte (sie lacht). Und so hat alles angefangen.

Jetzt Tickets für Cassandra Steen sichern!

In der Öffentlichkeit trägst Du den Ruf der „Balladenkönigen“. Trifft dieses Image deiner Meinung nach auf dich zu?

Cassandra: Nein. Balladen singe ich nach wie vor gerne, aber eben nicht nur Balladen. Das wäre ja so als würde man jeden Tag das gleiche Gericht essen. Meine Band und ich haben insbesondere in der letzten Zeit ein paar andere und "neue Gerichte" ausprobiert und festgestellt, dass auch andere Geschmacksrichtungen munden. Eine Kostprobe gibt es auf meinem neuen Album „Mir so nah“.

Auf einer Fan-Webseite heißt es, dass Du auch noch heute Gesangsunterricht nimmst. Ist das richtig?

Cassandra: Ja, das stimmt. Das mache ich aus dem gleichen Grund wie Profi-Fussballer: Die haben ja auch noch nach Jahren Training.

Welche Musik hörst Du privat? Wer sind Deine Lieblingskünstler?

Cassandra: Momentan höre ich sehr viel Drake und Jay Z. Und Kayne West! In den kommenden Tagen erscheint auch seine neue Platte „Watch the throne“. Die habe ich mir natürlich schon auf iTunes vorbestellt.

Dein neues Studio-Album nennt sich „Mir so nah“. Ist es Dir wirklich nahe oder näher als Deine zwei vorherigen Alben?

Cassandra: Ja, ist es, weil es von den Songs her eher in die positive Richtung geht. Mit der Zeit habe ich irgendetwas gebraucht, was mich nicht in meine gedanklichen Tiefgänge begleitet. Eine aufbauende Musik. Die Single „Stadt“ war meiner Meinung nach ein guter Anfang in die richtige Richtung. Auch vom Beat her. In "Mir so nah" kommt diese positive, lebenfrohe Seite von mir noch mehr zum Vorschein.

Während deiner Zeit mit Glashaus war Produzent Moses Pelham für das Songwriting verantwortlich. Nun schreibst Du selbst. Was inspiriert dich zum Schreiben?

Cassandra: Mich inspirieren Bücher, gute Bücher. Mein Umfeld, Freunde und meine Familie. Und natürlich alles, was mit mir tagtäglich passiert.

„Es tut so gut sich zu verlieren“ heißt es in Deiner neuen Single, die am 5. August veröffentlicht wird. Was möchtest Du den Hörer mit der Single „Tanz“ erzählen?

Cassandra: Ich möchte erzählen, wie schön es ist, loslassen zu können. Oft klammert man sich ja an irgendetwas fest und verkrampft. Manchmal ist es auch nur eine Haltung. Das bemerke ich häufig bei mir selbst: Oft denke ich, ich sitze entspannt da, merke aber dann, dass mein Körper völlig angespannt ist. Dann versuche ich ganz bewusst locker zu lassen. „Tanz“ ist ein Song, der darauf hindeutet sich auch mal im Alltag bewusst fallen zu lassen. Sich traut loszulassen. Das ist wie ein Befreiungsschlag und tut unwahrscheinlich gut.

Die Single „Tanz“, aber auch die Lieder „Gibt alles“ und „Der erste Winter“ sind in Zusammenarbeit mit Ich + Ich-Star Adel Tawil entstanden. Was ist das besondere an der Zusammenarbeit mit ihm?

Cassandra: Adil Tawil ist in der Branche dafür bekannt, dass er ein gutes Ohr für Dinge hat, die im Ohr bleiben. Melodienspezifisch gesehen ist er einfach ein Meister. Er ist - in Anführungszeichen gesprochen - eine kleine Hitfabrik.

Während Deiner "Mir so nah"-Tour wirst du in der Domstadt zu sehen sein. Am 3. Oktober trittst du im Kölner Gloria Theater auf. Was erwartet deine Fans?

Cassandra: Meine Kölner Fans können sich auf neue Versionen meiner aktuellen Songs, aber auch auf umgearbeitete Stücke aus meiner Glashaus-Zeit freuen. Es ist alles dabei: Ein akustisches Set, ein komplettes Full-Band-Set, langsame Musik, schnelle Musik, Mitteltempo und gute Cover-Stücke.

Wie gefällt Dir die Domstadt?

Cassandra: Ich liebe in Köln die besondere Mischung aus alt und neu. Vor allem an den Gebäuden ist mir dies aufgefallen. Und: Ich liebe es in Köln Sushi zu essen. Massenhaft.

Das Interview führte Viola Niedenhoff.

Links:

Offizielle Website von Cassandra Steen
Facebookseite von Cassandra Steen
Myspace-Seite von Cassandra Steen

Onlinespiele

hex-puzzle-225.jpg
Ganz schön knifflig: Platzieren Sie die Sechseck-Elemente so, dass möglichst viele auf das Spielfeld passen.  Jetzt spielen!
smartybubbles-225.jpg
Schießen Sie Ihre Luftblasen auf mindestens zwei Blasen mit der gleichen Farbe und bringen Sie diese so zum Platzen. Achtung! Suchtgefahr!   Jetzt spielen!
mahjong-600.jpg
Mahjong op kölsch - können Sie alle Steine entfernen?  Mahjong spielen