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Verkleidungstrends

Bunt und glitzernd sind die Kostüme der Session 2011

Wenn sich einer auskennt in Sachen Karnevalskostüme, dann ist es Herbert Geiss. Der Geschäftsführer des Karnevalsspezialisten Deiters macht bunte und glitzernde Discokostüme als Verkleidungstrend der Session aus. Aber auch Piraten oder Punks sind schwer angesagt.

Von Helmut Löwe

Er selbst hat zwar noch keine Idee für ein Karnevalskostüm, doch was in der Session 2011 auf Kölns Kostümsitzungen, auf den Partys und im Straßenkarneval angesagt ist, weiß Herbert Geiss sehr wohl: Bunt, glitzernd und auffallend ist der Jeck in diesem Jahr - Disco und Flower-Power sind die aktuellen Kostümtrends, so der Inhaber des Karnevalsspezialisten Deiters. Wer sich so kleidet, wie Peter Brings es seit Wochen in seinem Silberoutfit auf den Bühnen tut, der liegt also richtig.

Bildergalerie: Die Kostümtrends der Session

Im vergangenen Jahr kam der Glitzerfummel, dessen Ursprung in der Discoszene der 70er Jahre liegt, erstmals so richtig ins Spiel - der Trend passt perfekt zum diesjährigen Motto "Köln hat was zu beaten". Und das Interesse der Jecken an den bunten, schrillen Kleidern, Röcken, Tops und Hosen ist noch größer geworden. Etwa zehn Prozent der Kostüme, die jetzt bei Deiters in Köln-Marsdorf über den Tresen gehen, waren vor gut 30 Jahren ein richtiger Modeknaller und auf Laufstegen und in der Straße Alltag.

Pril-Blumen lassen grüßen

Kaum weniger gefragt als das Discofieber ist das Thema Flower-Power. Die Blumenkinder der 60er Jahre haben es vorgemacht, und auch die Karnevalisten 2011 lieben die psychedelisch-farbenfrohen Muster - da lassen die Pril-Blumen aus Mutters oder Großmutters Küche auch heute noch grüßen. Wer den Vogel abschießen will, der peppt sein Disco-Outfit mit Pailletten auf, genauer gesagt, Wendepailletten. Die kleinen, runden, zweifarbigen Plättchen sind so auf Kleidchen oder Hot Pants aufgenäht, dass sie sich durch darüber Streichen drehen und ihre Farbe ändern.

Kaum totzukriegen ist das Piratenkostüm. Seit 2003, als Johnny Depp in "Fluch der Karibik" die Freibeuterwelle ins Rollen brachte, geistern Seeleute in allen Variationen, ob sexy oder wild, durch den Fastelovend. Einen Geheimtipp für Karnevalisten, die Trends in Sachen Verkleidung setzen wollen, hat Geiss auch: Das Thema Punk/Rocker sei schwer im Kommen, denn "da kann man wahnsinnig viel mit Zubehör arbeiten". Mit Nietenarmbändern, Halsbändern oder Ketten lasse sich viel erreichen. Da könnten aus den fünf Seiten im 500 Seiten starken aktuellen Deiters-Katalog im nächsten Jahr einige mehr werden. Aber auch mit Trachtenmode ist man, so Geiss, auf der richtigen Seite. Denn mit einem hochwertigen Oberteil und einer echten Lederhose sei man nicht nur im Karneval gut aufgehoben, sondern auch auf dem Oktoberfest.

Die Qual der Wahl

Wer sich mit einem passenden Kostüm eindecken will, hat in Marsdorf die Qual der Wahl. Über 2.000 Verkleidungen kann man auf etwa 6.000 Quadratmetern in der dortigen Filiale von Deiters durchstöbern. Dies ist aber nicht alles - 30.000 Artikel warten auf die Jecken, von der Pistole über Hut, Pritsche oder Perücke bis hin zu Wurfmaterial. Bei soviel Auswahl haben die Mitarbeiter des Karnevalsausstatters in der Hauptzeit zwischen November und Aschermittwoch reichlich zu tun. Denn "95 Prozent der Kunden wissen nicht, was sie wollen", so Geiss, und würden beraten. Mit leeren Händen müsse aber keiner nach Hause gehen, ist er sich sicher: "wer aus über 2.000 Kostümen nicht das richtige findet..." Wem Marsdorf zu weit ist, der kann sich in den Filialen in der Gürzenichstraße oder der Lanxess-Arena umsehen.

Demjenigen, der den kölschen Karneval erstmals erleben will, kann Geiss auch weiterhelfen: Touristen oder Fastelovendsneulinge sollten die Lachende Kölnarena besuchen, rät Karnevalsexperte Geiss. Mit den vielen kölschen Bands, den Büttenreden und der jecken Stimmung "bekommen sie das ganze Programm".

Alles zum Fastelovend in Köln im koeln.de-Spezial "Karneval"

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