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Punkrock-Ikonen kommen

Bad Religion feiern 30-jähriges Jubiläum auch in Köln

Sie gelten als Ikonen des Punkrock: Bad Religion. Anlässlich ihres 30-jährigen Bandjubiläums packte die Band vier Zusatztermine in den deutschen Tourkalender: Einen davon am 26. Juli in der Kölner Live Music Hall.

Von Helmut Löwe

Ein Bad-Religion-Konzert hier in der Domstadt ist doch eher eine Ausnahme: Die Punkrock-Ikonen aus Kalifornien waren zuletzt 2005 in Köln, davor 1998. Kein Wunder, dass man sich als Fan der US-Amerikaner freut, dass Bad Religion zum 30-jährigen Bandjubiläum ihren Tourfahrplan in Deutschland um vier Termine erweiterten. Und dieses Mal auch Köln wieder zum Ziel haben. So gibt's denn nun am 26. Juli in der Live Music Hall eine laute und schnelle Packung melodiösen Westcoasthardcores um den Kopf geblasen.

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Gegründet haben sich Bad Religion 1980 in Los Angeles. Acht Jahre dauerte es, bis die Band um Sänger Greg Graffin und Gitarrist Brett Gurewitz, genannt "Mr. Brett", mit ihrem Album "Suffer" ihren Stil nicht nur weltbekannt machte, sondern ganze Bandgenerationen stilistisch prägte. Punk konnte damals jeder, so etwas wie Bad Religion war neu: Die Songs waren schnell, die Texte politisch und sozial motiviert, so wie bei anderen auch. Aber Bad Religion trumpften darüber hinaus durch eine hohe Melodik auf, es wurde nicht bloß "losgebrettert". Und mehrstimmiger Chorgesang, die "Uhhhs", und "Ahhs", prägte die Songs.

Anspruchsvoller Wortschatz mit viel schneller Melodie

Zusammen mit den engagierten Texten Graffins, der sich damals wie heute eines anspruchsvollen Wortschatzes in den Liedern bediente, war Gurewitz verantwortlich fürs Songwriting und drückte Bad Religion seinen Stempel hoher Aggressivität gepaart mit reichlich Melodie auf. Gurewitz gründete das Label "Epitaph", das sowohl Bad-Religion-Platten vertrieb als auch Sprungbrett für ähnlich gelagerte Punkbands wie The Offspring, NOFX oder Pennywise wurde. Als sich Gurewitz Mitte der 90er Jahre wegen seiner Labelarbeit von Bad Religion trennte, verlor deren Musik deutlich an Klasse. Aufwärts ging es erst dann wieder, als er ab 2001 erneut als Gitarrist und Songschreiber mitmischte.

Bad Religion haben seit ihrer Gründung 14 Alben veröffentlicht, zuletzt "New Maps Of Hell" 2007. Eine 15. CD ist jedoch in der Mache und soll im Herbst 2010 erscheinen, Songs daraus werden auf der Tour gespielt. Die Zeit bis dahin können die Fans mit einem Live-Album überbrücken, welches während der Frühjahrstour in den USA aufgenommen wurde und momentan gemastered wird. Das Besondere: Die Live-Scheibe wird als kostenloser Download auf der Website der Band erscheinen. Da kann man sich schon mal auf das Konzert am 26. Juli in der Live Music Hall einstimmen. Beginn ist um 20 Uhr.

www.badreligion.com

www.myspace.com/badreligion

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