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Kultfilm als Musical

Baby und Johnny betören bei "Dirty-Dancing"-Premiere

Kreisende Hüften, beeindruckende Akrobatikeinlagen und mitreißende kubanische Musik gab es am Donnerstagabend im Kölner Musical Dome zu bestaunen: Die Musicalversion des Kultfilms "Dirty Dancing" feierte Premiere - stilecht mit pinkem Teppich und Wassermelonen.

Von Katharina Mengede

"Ich find den Film einfach geil", bekennt Pietro Lombardi beim Gang über den Empfangsteppich, der passend zum Film diesmal in Pink statt in Rot ausfällt. Lombardi ist selbstverständlich in Begleitung seiner Ehefrau Sarah Engels zur "Dirty Dancing"-Premiere im Musical Dome gekommen. Außer den beiden Sängern sind vorwiegend "Unter-uns"-Darsteller und "Let's-Dance"-Teilnehmer erschienen.

Um 19:40 Uhr dann eröffnet Protagonistin Baby, gespielt von Anna-Louise Weihrauch, die Show. Der brünette Lockenkopf erzählt von seinem Sommer 1963 im Ferienresort "Kellermann's". Die Liebesgeschichte um die naive Musterschülerin und den draufgängerischen Tanzlehrer Johnny (verkörpert von Mate Gyenei) ist dieselbe wie die des Filmes „Dirty Dancing“ geblieben. In diesem haben sie Jennifer Grey und Patrick Swayze 1987 zum Klassiker und Lieblingsstreifen etlicher Frauen gemacht. Die Filmautorin Eleanor Bergstein machte aus dem Kinohit 2004 eine 2,5-stündige Show, die nun auch in Köln gastiert.

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Flinke Beine und fliegende Röcke

Stilistisch hat sich die Show weitgehend an das Original gehalten.  Zu lateinamerikanischen Rhythmen schwirren athletische Körper im Takt von Merengue, Mambo, Cha Cha Cha und Tango der 60er Jahre aufreizend über das Parkett. Dabei staunt das Publikum vor allem über die akrobatischen Höchstleistungen, welche die rund 15-köpfige Tanztruppe vollbringt.

Zwar gehen in der Show wegen der schnellen Szenenwechseln einige Details des Films verloren, die Highlights aber bleiben erhalten. So füllt sich der Saal bei Sätzen wie "Ich habe eine Wassermelone getragen" oder der perfekt gestandenen Hebefigur mit lautem Lachen und Jubel. Geschmunzelt wird auch immer wieder bei der überbetonten Stimme von Baby, die schon aus der deutschen Fassung des Films bekannt ist. Die legendären Titellieder "(I've Had) The Time Of My Life",  "She's Like The Wind" und "Hungry Eyes" werden kichernd und klatschend mitgesungen. Diese Begeisterung des Publikums ist zum großen Teil der mitreißenden Band zu verdanken, die auf einer Empore über der Bühne thront und sichtlich Spaß an ihrem Job hat.

Video-High-Tech statt üppiger Bühnenkulisse

Die Charaktere sind ansehnlich nachgestellt, müssen wegen fehlender Details allerdings teilweise an Charisma einbüßen. Das gilt vor allem für die Hauptfiguren Baby und Johnny. Wegen ihrer einwandfreien tänzerischen Leistung fällt dieses Manko jedoch weniger auf. Punkten kann an dieser Stelle derweil Babys Schwester Lisa (Natalya Bogdanis), die ein paar wirklich komische Szenen zur Schau stellt.

Anstelle von aufwändigen Bühnenbildern wird mit Videoprojektionen auf mehreren Ebenen gearbeitet. Baby und Johnny balancieren beispielsweise auf projizierten Baumstämmen, platschen beim Hebefigurentraining ins imaginäre Wasser und rennen durch den prasselnden Regen ohne wirklich nass zu werden.

Viel Tanz, wenig Gesang

Die "Dirty Dancing"-Show versteht sich selbst weniger als Musical, sondern vielmehr als Tanzaufführung mit Gesangseinlagen. Das kann sich sehen lassen, bietet allerdings weniger Gesamtunterhaltungswert. Die Aufführung lebt neben der unvergesslichen Geschichte und den tanzenden Körpern in knappen Kleidern von zwei Hauptstimmen, wobei vor allem der stimmgewaltigen Jessica Mears Applaus gebührt.

Insgesamt hat Regisseurin Sarah Tipple eine durchaus unterhaltsame Show geschaffen, die vor allem bekennende "Dirty Dancing"-Fans begeistern wird, indem sie die Leidenschaft der damaligen Zeit erneut aufleben lässt. Dem Premieren-Publikum jedenfalls hat es gefallen. Nach kurzem Zögern erhebt es sich zu Standing Ovations. (Foto: Hardt)

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