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Ausstellungen von A -Z

22.03.2013 bis 09.06.2013

Als Kitsch noch Kunst war

Farbendruck im 19. Jahrhundert
Der Titel „Als Kitsch noch Kunst war“ ist wörtlich zu nehmen: Viele der oft süßlichen Chromolithographien des 19. Jahrhunderts gelten heute als Kitsch, doch sahen die meisten Zeitgenossen in ihnen Kunst und die Möglichkeit, das Heim zu schmücken. Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert eine Ausstellung mit rund 200 farbigen Drucken aus dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Die Ausstellung beleuchtet diese Erfolgsgeschichte in anschaulichen Beispielen. Es entsteht ein farbenfrohes, detailreiches und ungemein erzählfreudiges Bild der ‚rosigen’ Seiten des Industriezeitalters.
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Käthe-Kollwitz-Museum: Adresse und Öffnungszeiten


Selbstgestaltete Rechenhilfe von Bernard (11) und ein Objekt aus Bonbontüten von Maxwell (10) - Primary School in Mwimila, Malawi © Silke Fock-Kutsch
14.03.2013 bis 21.07.2013

Andere Kinderwelten

60 Jahre UNICEF Deutschland
Eine Puppe aus Plastiktüten; Spielzeugautos aus Afrika, aus Draht und Blechdosen gebastelt; eine – ebenfalls selbst gebaute – tönerne Rechenhilfe aus Malawi; verrostete Panzerteile aus dem Kosovo: „Andere Kinderwelten“ zeigt bis zum 21. Juli das Rautenstrauch-Joest-Museum in seinem Juniormuseum anlässlich des 60. Geburtstags des Kinderhilfswerks UNICEF.
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Rautenstrauch-Joest-Museum: Adresse und Öffnungszeiten

15.09.2012 bis 15.08.2013

Art is Liturgie. Paul Thek und die Anderen


»Art is Liturgy« ist ein Zitat des Amerikaners Paul Thek aus einem Interview, das er 1973 mit Harald Szeemann führte. Kolumba besitzt den weltweit umfangreichsten Werkkomplex des Künstlers (1933–1988), der nach einer Amerika-Tournee nun erstmals vollständig im eigenen Haus ausgebreitet wird. Wie ist nun das Verhältnis der Kunst zur Liturgie, die sich selbst künstlerischer Mittel bedient? Welche Impulse für die Kunst können ihrer zweitausendjährigen Tradition zugeschrieben werden? Der Untertitel Paul Thek und die Anderen verweist auf Dialoge zu erstmals gezeigten Werk-gruppen u.a. von Herbert Falken, Rebecca Horn und Chris Newman. Mit seinem documenta Beitrag von 1992 – einem spektakulären Neuzugang der Sammlung – wird der Kölner Künstler Michael Buthe (1944-1994) besonders gewürdigt. Zur Ausstellung erscheint »Paul Thek. Shrine« – Der lange erwartete Bestandskatalog der weltweit umfangreichsten Thek-Sammlung

Kolumba: Adresse und Öffnungszeiten


09.03.2013 bis 26.05.2013

Ein Kölner entdeckt Ägypten.

Die abenteuerliche Orient-Expedition des Franz Christian Gau 1818-1820
Ausgelöst von der Ägypten-Expedition Napoleons zwischen 1798 und 1801 wurde Europa von einer wahren „Ägyptomanie“ erfasst. Auch den jungen Kölner Architekten Franz Christian Gau (1790-1853) zog es in den Orient. Seine Aquarelle aus dem Wiener Kupferstichkabinett werden ergänzt durch Leihgaben aus Kölner Sammlungen, darunter auch frühe Photographien.

Kölnisches Stadtmuseum: Adresse und Öffnungszeiten


Marie Taglioni nach der Natur photographiert von dem Berliner Hof-Photographen Meltzer, 1861
22.09.2012 bis 18.08.2013

LICHTSPIELE

Wie Film und Fotografie Tanz sehen
LICHTSPIELE – der Titel der Ausstellung über Fotografie, Film und Tanz nimmt Bezug auf die Grundvoraussetzung eines jeden Projektions- und Abbildungsverfahrens. Die Ausstellung versteht sich als Essay über das „Bild vom Tanz“ und über die Suche nach der ewigen Schönheit eines solchen Bildes im Film und in der Fotografie. Damit bietet die Ausstellung dem Betrachter auch die Chance des Innehaltens und der Reflexion vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Fülle digitaler Bildwirklichkeiten und der unübersehbaren Vielfalt multimedialer Gestaltungsmöglichkeiten in Fotografie und Film.

Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs: Adresse und Öffnungszeiten


04.08.2012 bis 31.08.2013

Meisterwerke der Moderne.

Die Sammlung Haubrich im Museum Ludwig
Wie eine Botschaft aus einer besseren Welt erschien es den Kölnern, als Josef Haubrich 1946 seine Schätze der Stadt übergab. Diese Kunst hatte man schon verloren geglaubt. Nun zog sie in einer triumphalen Wanderausstellung durch Deutschland und Europa. Heute ist die Sammlung im Museum Ludwig untergebracht. Sie gilt als eine der besten des Expressionismus in Europa, berücksichtigt aber auch Neue Sachlichkeit und andere Tendenzen der klassischen Moderne. Bei der Vorbereitung der Ausstellung und des Katalogs entdeckte das Museum drei bemalte Gemälde-Rückseiten wieder, von denen zwei, Ernst-Ludwig Kirchners „Fränzi in Wiesen“ und Alexej von Jawlenskys „Variation“, noch nie ausgestellt worden sind. Die Neupräsentation wird diese Doppelbilder besonders herausstellen.

Museum Ludwig: Adresse und Öffnungszeiten

20.07.2012 bis 09.09.2013

Olympische Dimensionen

Sportfotografien von Gregor Hübl in 2D/3D im Deutschen Sport & Olympia Museum vom 24. Juli bis 23. September 2012
Wie lässt sich die Faszination des Sports im Bild festhalten? Wie die besondere Ästhetik, die im Zusammenspiel von Dynamik, Kraft und Körperbeherrschung entsteht, im Medium der Fotografie umsetzen? Auf diese Fragen hat der Sportfotograf und Fotodesigner Gregor Hübl beeindruckende Antworten gefunden. Bereits die Ausstellung „Athletische Momente“ vom Herbst/Winter 2010/11 war im Deutschen Sport & Olympia Museum (DSOM) ein Riesenerfolg. Mit seinem neuen Projekt entwickelt Gregor Hübl sein Thema konsequent weiter und stößt mit dem Einsatz von 3D-Effekten technisch in neue Dimensionen vor.

Deutsches Sport- und Olympia-Museum: Adresse und Öffnungszeiten


The Americans. Main Street - Small Town (detail), 1958, © The Saul Steinberg Foundation / VG Bild-Kunst 2013
23.03.2013 bis 23.06.2013

Saul Steinberg: The Americans


Das Museum Ludwig zeigt erstmals seit ihrer Entstehung zur Weltausstellung in Brüssel im Jahre 1958 die vollständige Wandarbeit The Americans von Saul Steinberg - eine insgesamt 70 Meter lange Collage. Ergänzt wird die Präsentation durch thematisch verwandte Zeichnungen und Collagen aus den fünfziger Jahren sowie zahlreiche Zeitschriftenillustrationen des Künstlers, der die Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst immer wieder in Frage stellte.
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Museum Ludwig: Adresse und Öffnungszeiten

06.09.2012 bis 18.10.2013

Wiedereröffnung der artothek mit einem interaktiven Projekt von Andreas Kaiser


Nach längerer Umbauphase zieht die artothek - Raum für junge Kunst - wieder zurück in ihr angestammtes Domizil im Haus Saaleck, Am Hof 50, in der Kölner Innenstadt. Sechs Wochen lang werden rund 400 Werke der Sammlung im Ausstellungsraum zwischengelagert. Im Verlauf des Projekts werden jeden Tag der Reihe nach Werke präsentiert, abgebaut, verpackt und ins Lager gebracht. Dabei werden sie von Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Köln, Lehrstuhl Restauration, begutachtet und registriert.Bei 400 Werken und 30 Tagen Ausstellungsdauer werden pro Tag also etwa 14 Arbeiten gezeigt.

arthotek: Adresse und Öffnungszeiten


Ausgrabungen im römischen Friedhof am Chlodwigplatz. Archäologen legen eine große Kalksteinmaske des 1. Jahrhunderts n. Chr. frei (Aufnahme: RGM)
09.11.2012 bis 07.07.2013

ZeitTunnel. 2000 Jahre Köln im Spiegel der U-Bahn-Archäologie


Einen einzigartigen Querschnitt durch 2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte zeigt das Museum anhand spektakulärer archäologischer Fundstücke von der Römerzeit bis zum Zweiten Weltkrieg. Die archäologischen Ausgrabungen, die zwischen 2004 und 2011 anlässlich des Baus der neuen Nord-Süd Stadtbahn in Köln unternommen wurden, erfolgten in den zukünftigen unterirdischen Haltestellen sowie den Versorgungs- und Anfahrschächten der neuen, vier Kilometer langen U-Bahn Strecke zwischen Breslauer Platz und Chlodwigplatz. Die Archäologen sicherten 2.500.000 Funde aus allen Epochen Kölns: darunter frührömische Militaria am Breslauerplatz, römische Hafenfunde in der Altstadt, gewaltige antike Tempelmauern nahe Sankt Maria im Kapitol, Siedlungs- und Grabfunde aus der südlichen römischen Vorstadt, frühmittelalterliche Handwerker- und Händlerviertel in der Altstadt, beeindrucke Festungswerke des Mittelalters am Chlodwigplatz, preußische Grabenwerke am Bonner Wall und kriegszerstörte Keller der Jahre 1943/44 am Kurt-Hackenberg-Platz, um nur einige Beispiele zu nennen. Auf insgesamt rund 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden die Ergebnisse der Ausgrabungen umfassend in den beiden Sonderausstel­lungsräumen und im Foyer des Museums präsentiert. Die Ausstellung ermöglicht es den Besuchern erstmalig, viele Facetten der Kölner Stadt­geschichte in einem neuen und helleren Licht zu sehen.

Römisch-Germanisches Museum: Adresse und Öffnungszeiten
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