Bilder zum ersten Mal seit 20 Jahren zu sehen
Museum Ludwig zeigt Schau zu Malewitsch und dem Suprematismus
Köln (ddp-nrw). Mit der Ausstellung «Kasimir Malewitsch und der Suprematismus» setzt das Kölner Museum Ludwig ab Freitag (5. Februar) seine Projektreihe zur Russischen Avantgarde fort. Die Malewitsch- Sammlung des Hauses gehört zu den international größten des Künstlers und wird zum ersten Mal seit 20 Jahren gezeigt.
Die rund 50 grafischen Arbeiten, vier Gemälde und eine Skulptur aus allen Schaffensperioden bieten einen Einblick in die Entwicklung des Künstlers, wie eine Museumssprecherin am Donnerstag mitteilte. Die Gegenüberstellung seiner frühen gegenständlichen Arbeiten mit den späteren Werken ermögliche einen einzigartigen Vergleich, hieß es weiter.
Die vier Gemälde Malewitschs (1878 - 1935) aus der Sammlung Ludwig hat das Museum während der Ausstellungsvorbereitung kunsttechnologisch untersucht. Für die Schau wurde eines der Gemälde umfangreich restauriert, ebenso wie zahlreiche Zeichnungen und Papierarbeiten Malewitschs. Zehn Gemälde von Künstlern aus Malewitschs Umfeld ergänzen die Präsentation und belegen seinen Einfluss auf Zeitgenossen.
Mit über 800 Werken betreut das Museum Ludwig eine der weltweit größten Sammlungen der Russischen Avantgarde. Im Mai 2009 startete eine sechsteilige Ausstellungsreihe, die bis zum Jahr 2012 die Schwerpunkte dieser Sammlung vorstellt.
Die Schau ist bis zum 22. August in Köln zu sehen. Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt sechs Euro. Das Museum Ludwig ist dienstags bis sonntags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen zum Museum Ludwig
(Erstellt am 4. Februar 2010 - 15:26 Uhr; aktualisiert 4. Februar 2010 - 19:12 Uhr)
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