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5. Juni

Tag der Forts führt bis ins Geißbockheim

Lange war Köln die größte Festungsstadt in Europa. Von den Anlagen, die vom frühen Mittelalter bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden, haben einige die Zeit bis heute überstanden. Am „Tag der Forts in Köln“ (5. Juni) können die meisten von ihnen besichtigt werden.

Der prominenteste Bewohner einer der vielen alten Festungsanlagen rund um die Stadt ist wohl der 1. FC Köln: 1948 baute er – Denkmalschutz gab es noch nicht – das preußische Zwischenwerk VI b zum Geißbockheim um. Im Keller, wo heute Duschen und Umkleideräume untergebracht sind, lassen sich die ursprünglichen Tonnen- und Kreuzgewölbe noch erkennen. Am „Tag der Forts in Köln“ darf auch die Öffentlichkeit wieder einmal bei einer Führung einen Blick in diese geschichtsträchtigen Räume werfen.

40 Besichtigungspunkte stehen am 5. Juni auf dem Programm. Manches ist nur an diesem Tag zu besichtigen, etwa das im Gremberger Wäldchen versteckte Zwischenwerk IX b. Auch das Zwischenwerk III am Militärring zwischen Bocklemünd und Mengenich ist nach langer Zeit wieder dabei. Angeboten werden zudem je eine geführte links- und rechtsrheinische Radtour, eine Wanderung am Rheinufer zwischen Thürmchenswall und Zoobrücke. Hier finden sich überraschend viele Reste von Festungswerken, die Bastei ist die wohl bekannteste. Auch die alte „Stadtumwallung“ in der Südstadt wird erwandert, sie wurde teilweise erst 1971 abgerissen.

Organisiert wird der Festungstag vom „Cologne Institute of Fortification Architecture“ (CIFRA). Er arbeitet dabei eng mit den zahlreichen Vereinen zusammen, die in den Festungsanlagen ihren Sitz haben und den Erhalt der Kölner Geschichte sichern. Alles geschieht ehrenamtlich. Robert Schwienbacher ist stolz darauf, dass die Kölner Erfindung inzwischen zum „Europäischen Tag der Forts“ angewachsen sind. So laufen ähnliche Veranstaltungen in diesem Jahr auch in Ulm, Landau, Straßburg oder Metz.

Es empfiehlt sich, die Besuche der einzelnen Forts genau zu planen, denn meisten sind sie nur zu einzelnen, immer kostenlosen Führungen geöffnet. Die Termine stehen in einem Programmheft, das in den Bürgerämtern und bei KölnTourismus ausliegt. Informationen gibt es auch unter www.tag-der-forts.de. Dort erfährt man auch mehr über Rahmenprogramme – etwa für Kinder – und ob Taschenlampen mitzubringen sind und welches Schuhwerk empfohlen wird. Denn manche Festungsanlagen versprechen kleine unterirdische Entdeckungsreisen – Teilnahme auf eigene Gefahr. (js)

Weitere Informationen unter: www.tag-der-forts.de

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