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Schönes und Skurriles

Art.Fair macht Kunstmuffel zu Kunst-Fans

Ein Stuhl aus Nägeln, ein "penis-segnender" Papst und Menschen aus Keramikresten - die Art.Fair 2015 begeistert mit Schönem und Skurrilem. Wir haben die Kunstmesse besucht und Fotos mitgebracht.

Die Art.Fair ist keine gewöhnliche Kunstmesse. Das wird gleich beim Betreten der Ausstellungsfläche deutlich. Doch was macht sie so besonders? Es ist wohl die Mischung aus Arbeiten von renommierten Künstlern, die weltweit in Museen zu finden sind, und Kunstwerken, die von jungen Talente stammen. Man kann sagen: auf der Art.Fair werden die Grenzen der klassischen Kunst gesprengt, wodurch Interessantes, Sehenswertes und Wunderliches erschaffen wird. Schönes ist hier ebenso zu entdecken, wie Skurriles.

Bildergalerie: Art.Fair 2015 So auch "Negua" (Halle 2, Ausstellung: Bloom). Die raumfüllende Installation von Michael Baumann, Kalypso Philipp Dreber und Alessandro de Matteis kombiniert Form, Fotografie und visuelle Performance. Im Fokus steht das Auge. Auf überlebensgroße, weiße Kugel werden Blicke projiziert. Der Betrachter fühlt sich unbehaglich und beobachtet - ganz nach dem Motto: "Big Brother is watching you".

Wuff wuff! Süße Hunde aus Autoreifen

"Die Besucher erwartet eine inspirierende Zeit, die zum Verweilen und intensiver Auseinandersetzung mit der Kunst einlädt", erklärt Messedirektor Andreas E. Lohaus kurz vor Start der 13. Ausgabe der Kunstmesse. Und er behält Recht: Verblüfft und erschreckend zugleich ist der Anblick der Tischlampen der Go Gallery Amsterdam, deren Lampenfüße aus (nachgebildeteten) Pistolen und Gewehre bestehen (Halle 2, Stand:  BL-D02, Ausstellung: Bloom). Die Project Gallery 2.0 präsentiert eine Papstfigur, die einen gleichgroßen, behaarten Penis segnet (Halle 1, Stand H05) und bei Hendrick's (Halle 1, an der Rolltreppe) dürfen die Gäste auf einem Stuhl aus Nägeln Platz nehmen, der gar nicht so unbequem ist, wie es scheint...

Es ist jedoch nicht nur die Art der Darstellung, die auf der Art.Fair fasziniert: genauso beeindruckend ist die Auswahl der verwendeteten Materialien mancher Künstler. Serge van de Put (die kunstgalerie, Halle 1, Stand: H07) setzt auf alte Auto- und Fahrradreifen und kreiert Gummi-Tiere, darunter einen Riesen-Pudel und einen Dackel. Die Galerie Schrade (Halle 2, B01) zeigt einen "Keramikmensch" aus zersprungen Tellern und Teekannen.

XXL, Mini und sehr sehr teuer

Das größte Ausstellungsstück der Art.Fair ist bei der Schultz Gallery Beiing (Halle 2, Stand: A01) zu bestaunen - es ist ganze 7,5 Meter lang und mannshoch. Das kleinste Objekt befindet sich in der Bloom Ausstellung: dabei handelt es sich um ein kleines, bemaltes Streicholz aus Messing (Originalgröße). Das teuerste Kunstwerk geht voraussichtlich im 7-stelligen Bereich "über die Ladentheke" - ein Gemälde von Robert Rauschenberg (Galerie Terminus München, Halle 1, Stand: G01) darf sich mit diesem Superlativ schmücken.

Dabei sein! Öffnungszeiten und Tickets

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Die Art.Fair und Bloom sind am 24. September (Donnerstag) im Rahmen der sogenannten "Late View" von 14 Uhr bis 22 Uhr für Besucher geöffnet.

Am 25. September (Freitag) und 26. September (Samstag) sind  Art.Fair und Bloom jeweils von 12 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Am 27. September (Sonntag) beginnen die Messen schon um 11 Uhr und schließen um 19 Uhr. Tagestickets kosten 16 Euro, ermäßigt 10 Euro. 

 

Onlinespiele

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