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Täglich bis 14. August

Alvin Ailey verzaubert die Kölner Philharmonie

Mal verspielt, mal impulsiv und kraftvoll und mit überragender Eleganz beweist das Ensemble des Alvin Ailey American Dance Theaters (AAADT) noch bis zum 14. August sein tänzerisches Können auf der Bühne der Philharmonie.

Von Katharina Mengede

In fünf Teilen verzaubern die Tänzer des Dance Theaters das Publikum. Den Anfang macht das abwechselungsreiche Stück "Love Stories". Zur Musik von Stevie Wonder wirbeln zwölf Tänzer über die Bühne, dabei gehen langsame, fließende in akrobatische Szenen über.

Verspielt und mit jeder Menge Humor vermitteln sie die Botschaft, die auch Ailey schon immer am Herzen lag: Erkenne dich selbst und stehe zu dir. Die unterschiedlichen Einflüsse der drei Choreographen, die "Love Stories" geschaffen haben, sind deutlich erkennbar. So verschmelzen Modern Dance-Parts mit temporeichen Hip-Hop-Einlagen.

Bildergalerie: Alvin Ailey American Dance Theater

Auf eine 20-minütige Pause folgt das kurze aber höchsteindrucksvolle und viel beklatschte "Takademe", bei dem der klassische, indische Kathak-Tanz interpretiert wird. Treibende Sprünge wechseln sich mit abrupten und teils belustigenden Gesten ab und sind dabei perfekt auf den rhythmischen, extrem schnellen Silbenklang Sheila Chandras "Speaking in Tongues II" abgepasst.

Nach dem Solo betreten sechs athletische Männer die Bühne. In ihren bodenlangen Röcken und dem strengen Ausdruck wirken sie wie Gladiatoren. Zu unbändiger Trommelmusik nehmen sie mit kraftvollen, fast schon aggressiven Bewegungen die Tanzfläche ein. Der Tanz wird dabei mit modernen Kampfkunstelementen und rituellen, archaischen Jagdgesten kombiniert. Damit unterscheidet sich "The Hunt" deutlich von den anderen Parts und begeistert das Publikum einmal mehr. Die Choreographie stammt von Robert Battle, der seit Juli in dritter Folge nach Ailey selber, Artist Director des AAADT ist.

Auch Tanzmeister Alvin Ailey kommt zu Wort

Nach einer zweiten Pause, die mit nochmals 20 Minuten eindeutig zu lang ist,  bekommt auch der verstorbene Alvin Ailey seinen Platz in der Show. In dem kurzen Film "Celebrating Revelations at 50" schildert er, wie sein Kampf gegen die Rassentrennung 1958 in der Gründung der Tanz Kompanie mündete. Kurz darauf und mit ähnlichen Motiven choreographierte Ailey 1960 das Stück "Revelations" - Offenbarungen. Zwar hat die politische Botschaft von "Revelations" in Zeiten von Barack Obama an Explosivität verloren, mitreißen und bewegen kann es aber nach wie vor.

Das bekamen auch die Gäste der Philharmonie beim finalen Tanzpart "Relevations" zu spüren. Mit Gospel und Blues verkörpern 18 Tänzer die Geschichte der Farbigen in Amerika und deren Glauben. Im Duett oder mit dem ganzen Ensemble tanzen sie zu Liedern wie "Wade in the Water", "Fix me, Jesus" oder "Sinner Man". Mit Eleganz und Erhabenheit, die diesen Teil prägen, bringen sie die gut zweistündige Show damit zu Ende. Was folgt sind gebührende Standing Ovations und minutenlanger Jubel.

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Mit täglich wechselnder Besetzung gastiert das Alvin Ailey American Dance Theater noch bis zum  14. August in der Kölner Philharmonie. Auch ein zweiter Besuch lohnt sich, denn ab dem 9. August wechselt das Programm. Neben "Revelations" werden dann "Night Creature", "In/Side" und "Anointed" aufgeführt.

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