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Prinz von Praline getroffen

Alaaf! So sonnig startete Köln in den Karneval

Kölle alaaf - bei traumhaftem Sonnenschein fiel pünktlich um 11:11 Uhr am Donnerstag der Startschuss zum Straßenkarneval. Seit den frühen Morgenstunden feierten die Jecken ausgelassen unter dem Motto "Köln hat was zu beaten".

Bildergalerie: Weiberfastnacht 2011 auf dem Alter Markt
Bildergalerie: Weiberfastnacht 2011 am Severinskirchplatz

Ein kalter Wind, dafür ein wolkenfreier, blauer Himmel - es war ein Wetter nach Maß für zehntausende kostümierte Jecken, die am Donnerstag in der Kölner Altstadt den Auftakt des Straßenkarnevals feierten. Das Sessions-Motto "Köln hat was zu beaten" wurde gerne wörtlich genommen: Ausgelassen wurde bei den allgegenwärtigen Karnevalshits mitgesungen und geschunkelt.

Dabei mussten die Jecken eine Schrecksekunde überstehen: Als Karnevalsprinz Frank I. (Frank Steffens) auf der Bühne in der Altstadt erschien, wurde er von einer "Mon-chérie"-Praline am Auge getroffen. Die Veranstaltung stand kurz vor dem Abbruch, wurde dann aber wie geplant fortgesetzt. "Ich muss sehen, ob meine Kontaktlinse noch richtig sitzt", sagte der Narrenherrscher und trat weiter auf.

Wie bei Weiberfastnacht üblich gaben die Frauen den Takt an, als Hexen, Hippies, Polizistinnen oder aufwendig gestaltete Elfen kostümiert. Britische Austauschschülerinnen hatten sich kurz entschlossen als Kühe verkleidet und traten kollektiv als Herde auf. "Man hatte uns in der Schule gewarnt, aber ich dachte nicht, dass es so verrückt ist", berichtete die 15-jährige Lindsay und erzählte stolz: "Ich habe ein neues deutsches Wort gelernt: bützen (küssen), oh, und es ist so schwer auszusprechen."

Falsche Guttenbergs kommen bei den Närrinnen an

Eine andere Gruppe Jecken hat schnell auf die Tagespolitik reagiert und sich als falsche "Guttenbergs" ins jecke Treiben gestürzt. Mit reichlich Haargel, dunklen Anzügen und Aktenkoffern wurden sie zur karnevalistischen Hommage an den gestrauchelten Ex-Verteidigungsminister, dazu kamen Namensschilder mit dem Aufdruck "Dr. copy-paste". "Wir studieren alle, da bietet sich das Kostüm an", berichtete einer von ihnen und wunderte sich:"Offenbar kommt auch der falsche Guttenberg bei den Frauen an: Ich habe in einer halben Stunde schon fünf Handynummern bekommen."

Alkohol fließt reichlich

Zwar kontrollierten Ordnungskräfte im Auftrag der Stadt Köln an den Zugängen der Altstadt penibel die Einhaltung des Glasverbots.
Manche Flasche Kölsch und allerlei Hochprozentiges verschwand so ungeöffnet in den eigens dafür bereitgestellten Rollcontainern, sehr betrauert von Jecken. Nach den Resten auf dem gepflasterten Altstadtboden zu urteilen, gelang es aber offenbar oft genug, gerade Miniatur-Schnapsfläschen in den Feierzone zu schmuggeln.

Die alte Karnevalsweisheit, dass bei Sonnenschein der Alkohol besonders reichlich fließt, bestätigte sich auch dieses Mal. Manch ein Kostümierter musste schon vor dem offiziellen Startschuss nach Worten und um Fassung ringen. Ihnen erging es ähnlich wie einem kleinen "Seeräuber", der auf Papas Schultern mitfeiern durfte. Papa schunkelte so heftig, dass Junior dabei der Mageninhalt hochkam.

"Jan & Griet" an der Severinstorburg

Der Knecht Jan vom Kümpchenshof wirbt um die Liebe der Marktfrau Griet: Griet verschmäht Jans Liebe, da er ihr nicht fein genug ist. Daraufhin zieht Jan in den 30-jährigen Krieg und kommt nach Jahren als berühmter Feldherr und General Jan von Werth wieder.

Griet bereut nun, Jan damals abgewiesen zu haben und spricht die historischen Worte: "Jan, wer et hätt jewoss!". Jan lehnt nun sie jedoch mit den Worten: "Griet, wer et hätt jedonn!" ab. Das Spiel um die Legende von Jan und Griet begann mit dem Eintreffen des Jan hoch zu Pferde vor der Severinstorburg.

Service: Mehr Informationen zum Wetter an Karneval

Hier geht's zu den besten Karnevalspartys 2011

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