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Straßenkarneval in Köln gestartet

Alaaf - in Köln regieren die Jecken

Pünktlich um 11.11 Uhr hat am Donnerstag in den närrischen Hochburgen im Rheinland der Straßenkarneval begonnen. Mehrere zehntausend Frauen haben in Köln das Regiment übernommen.

OB Fritz Schramma hat um 11.11 Uhr mit dem Dreigestirn auf dem Alter Markt für ganz Kölle den Straßenkarneval eröffnet - und zahlreiche Größen des Fasteleer, wie die Kolibris, Marita Köllner und die Höhner.

Für besonderes Aufsehen sorgte der Auftritt des Kölner Dreigestirns am Altermarkt. Prinz, Bauer und Jungfrau hatten schwarze Pappnasen aufgesetzt, um gegen das von der rot-grünen Stadtratsmehrheit durchgesetzt Aus der populären Volkssitzung auf dem Neumarkt zu protestieren.

Seit dem frühen Morgen drängelten sich Tausende Kostümierte in der Altstadt. Bei reichlich Kölsch wurde ausgelassen unter freiem Himmel geschunkelt. «Köln ist sexy» hatte sich eine attraktive «Schantal-Jakkeline» mit Lackstift auf die schwarzen Strümpfe gemalt - und konnte sich vor «bützenden» (küssenden) Verehrern nicht retten. Bei kaum bedeckten Himmel und Temperaturen um den Gefrierpunkt hielten sich viele Jecken ohnehin mit Flirten warm: «Wenn Du ein Bienchen bist, dann möchte ich die Blüte sein», himmelte ein «Elvis» eine «Biene Maja» an.

Die Fernseh-Erfolge der vergangenen Wochen beschäftigen auch die Jecken. «Bäuerin sucht Mann» verkündeten in Köln zwei Schönheiten in knapp sitzenden grünen Leder-Hotpants. Beim zweiten Blick entpuppten sich beiden professionell geschminkten und gestylten Landschönheiten allerdings als eindeutig männliche Wesen. «Ich bin ein Star, holt mich heraus», hatte sich gleich eine Gruppe von Karnevalstouristen aus Remscheid auf die T-Shirts drucken lassen.

Reichlich Lob für ihre sehr realistische Nonnenausstattung erfuhr eine Passantin auf dem Kölner Heumarkt. «Kein Wunder, schließlich bin ich wirklich Nonne», verriet die Ordensfrau den verdutzten Jecken. Karneval sei auch für Kirchenleute nicht tabu, schließlich habe das jecke Treiben christliche Wurzeln.

Wer am Alter Markt keinen Platz mehr bekommen hatte, musste dennoch nicht verzweifeln, denn in ganz Kölle wird fünf Tage lang in den Kneipen und auf den Plätzen gefeiert. Altstadt, Südstadt, Kwartier Latäng - ganz Köln ist voll und ganz in Narrenhand.

Weiberfastnacht - Tradition und Geschichte

Die Weiberfastnacht geht auf den seit dem 14. Jahrhundert bekannten Brauch zurück, dass in Städten die Ehefrauen der ratsfähigen Familien zu einem eigenen Mahl und Tanz geladen wurden, zuweilen auch Witwen und Jungfrauen. Später veranstalteten die Frauen selbst Feste mit heiterem Zeremoniell und dem - offiziell befristeten - Recht, den Männern zu befehlen.

Die rheinische Weiberfastnacht, wie sie in der heutigen Form gefeiert wird, hat ihre Wiege in Bonn-Beuel: Während die Männer damals die von ihren Frauen gereinigte Wäsche zu ihren Besitzern in Bonn und Köln transportierten und dabei den Kölner Straßenkarneval erleben durften, mussten die Frauen zu Hause bleiben. 1824 entschieden sich die Frauen, ebenfalls Arbeit Arbeit sein zu lassen und trafen sich zu närrischen Kaffeekränzchen, während die Männer in Köln waren - der bis dahin rein männliche Karneval war erobert. (Fotos: ddp)

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