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Letzter Augustsamstag

Alaaf im Sommer: Köln feiert jeck im Sunnesching

Jecke Stimmung mal nicht bei lausiger Winterkälte, sondern im warmen Sommer. Möglich ist dies bei "Jeck im Sunnesching", denn am 29. August holen Kölner die Kostüme raus, feiern in über 80 Kneipen und zusammen mit Brings, Kasalla & Co.

Alaaf ohne zu frieren, kühles Kölsch in warmer Sonne und Hawaiihemd statt Eisbärfell: am 29. August können alle karnevalistisch angehauchten und verkleidungswütigen Kölner ein wenig Luft vom "Fastelovend em Summer" schnuppern - und zwar bei Jeck im Sunnesching. Dann heißt es nämlich: raus das Kostüm mitten im Sommer.

Den Ursprung zur riesigen jecken Sause im Spätsommer schuf Alexander Manek, Betreiber des Hauses Unkelbach in Köln-Sülz. Vor knapp einer Dekade dachten sich er und seine Kumpels, dass es doch ganz schön wäre, Karneval mal nicht bei lausiger Kälte zu feiern, sondern im heißen Sommer. Gesagt, getan: Im Haus Unkelbach wurde der Biergarten geschmückt, gut 200 Leute feierten und Jeck im Sunnesching war geboren.

Über 80 Kneipen und ganz viel kölsche Musik

Im Jahr 2015 wird aus dieser Tradition - in Köln ist ja alles Tradition, was mindestens dreimal stattfindet - nicht mehr nur eine einzige große Feier, sondern eine riesige, über die ganze Stadt verteilte Sause. Eine Sause in über 80 Kneipen und mit ganz viel kölscher Musik: Denn Bands wie Brings, Kasalla, Miljö, Klüngelköpp und die Funky Marys treten in unterschiedlichen Lokalitäten auf.

Epizentrum des rheinischen Frohsinns Ende August ist der Biergarten am Aachener Weiher. Dort ist um 11:11 Uhr, also zur jecksten aller Zeiten, der offizielle Startschuss zu Jeck im Sunnesching. Um 14 Uhr treten an derselben Stelle Kasalla auf, um 15 Uhr Brings - gratis. Bedenken, dass Jeck im Sunnesching profanes Karnevalfeiern bloß zu einer wärmeren Zeit ist, hat Stephan Brings keine: "Karneval kann man nicht in die Wintermonate einschließen", ist sich der Bassist einer der bekanntesten kölschen Bands sicher.

Verantwortlich dafür, dass die Veranstaltung aus ihrem Veedel, aus Sülz herauskommt, sich über ganz Köln erstreckt, ist Gaffel. Die Kölschbrauerei hat ganz viele ihrer Partnergastronomen aktiviert, will aber keinesfalls andere davon ausschließen, auf den Jeck-im-Sunneschnig-Zug aufzuspringen. Gaffel bewirbt die jecke Sause, bringt alle Beteiligten unter einen Hut, "die Gestaltung der Veranstaltung vor Ort regelt aber der Gastronom selbst", macht Gaffel-Marketingchef Thomas Deloy klar. (Im Foto v.l.n.r.: Thomas Deloy, Kasalla-Sänger Bastian Campmann, Stephan Brings, Alexander Manek, Gaffel-Geschäftsführer Heinrich Philipp Becker; Foto: Helmut Löwe)

Mehr zu Jeck im Sunnesching unter www.jeckimsunnesching.de

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