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Kennedy, Außerirdische, Albträume

5 Hollywood-Insider reden Klartext

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Welche Albträume plagten "MacGyver"? Wen würde "Game-of-Thrones"-Star James Cosmo am liebsten im Knast sehen? Und wie war das damals eigentlich wirklich mit Kennedy? Wir haben fünf Hollywood-Insider getroffen - fünfmal Klartext. Unzensiert.

(Fotos v.l.: gemeinfrei, Hardt, Hardt, Hardt, Patrick Subotkiewiez unter CC BY 2.0)

Klartext mit: Natasha Hendstridge | Richard Dean Anderson | Diana Muldaur | Royd Tolkien | James Cosmo

Von Laufsteg auf die Kinoleinwand - schon im zarten Alter von 15 Jahren stöckelte Natasha Hendstridge über Pariser Modenschauen. Ihr Durchbruch kam als paarungswütiges Alienweibchen: 1995 verdrehte sie als genetisch modifizierte Sil in „Species“ der irdischen Männerwelt den Kopf. Wir trafen die blonde Versuchung aus Neufundland auf der FedCon2014, und sprachen mit ihr über Aliens, kitschige Filmtexte und den ersten Kuss.

Welches war der kitschigste Satz, den man Ihnen schon ins Drehbuch gesemmelt hat?

Natasha Hendstridge: Ich würde nicht unbedingt sagen die kitschigste, aber gewiss die einprägsamste Zeile war wohl aus „Species“, nämlich: „Don’t go. Please, I want a baby.“ Hört sich nach einer ganzen Menge Frauen an, die ich kenne. (lacht)

Ein Albtraum, der Sie schon plagte?

Das ist wohl ein weit verbreiteter Traum: Ich kaute und würgte an meinen eigenen Zähnen. Sie fielen mir nicht aus sondern zersplitterten einfach im Mund und rutschten in meine Kehle. Angeblich soll das etwas mit sexueller Frustration zu tun haben. (flüstert) Ich habe das mal nachgeschlagen...

Ich hörte, man träumt das, wenn sich Dinge zu schnell ändern...

So war mein ganzes Leben – daher: eine Möglichkeit.

Ein historisches Ereignis, von dem Sie glauben, wir kennen bis heute nicht die ganze Geschichte.

Ehm... alle? Ich glaube, es wird immer die Mächtigen geben, und sie werden immer Gründe haben, Dinge zu verschweigen oder Informationen zu verfälschen. In dieser Küche tummeln sich viele Köche. Und: Die meiste Zeit über kommt die volle Wahrheit nicht auf den Tisch... Macht mich das jetzt zu einer misstrauischen Person? (lacht)

Wo und wann hatten Sie Ihren ersten richtigen Kuss?

Ich spielte mit fünf oder sechs Freunden Flaschendrehen... Habt Ihr das auch in Deutschland?

Wir haben es, spielen es nur nicht.

Oh, Ihr kommt direkt zur Sache, was? (grinst) Jedenfalls war ich 12 oder 13 Jahre alt, und der Typ, in den ich verknallt war, saß auch mit im Kreis. Er drehte die Flasche und sie zeigte auf mich. Ich dachte, er gibt mir höchstens einen flüchtigen Kuss auf den Mund, da beugt er sich zu mir herüber und schiebt mir die Zunge in den Rachen. Ich schrie auf und war total geschockt. Man soll eben vorsichtig mit den eigenen Wünschen sein, sie könnten sich erfüllen.

In "Species" spielten Sie ein außerirdisches Mischwesen – angenommen, Aliens könnten uns jetzt sehen, glauben Sie, sie wären glücklich mit dem Anblick?

Wenn Aliens nun auf uns herabschauen würden, von einem Orbit um die Erde oder von hoch oben in unserer Branche... ich glaube, sie würden denken, ihre Reputation ließe zu wünschen übrig. Wir sind nicht wirklich fair zu ihnen, oder? Nie stellen wir sie als freundliche Wesen dar, immer nur kriegerisch und gefährlich. Vielleicht sind sie ja ganz reizend und neugierig. Vielleicht wollen sie nur eine neue Zivilisation auf einem Planeten wie dem unseren Gründen. Aber das ist nur meine Vermutung. Fürs Protokoll: Ich bin kein Alien.

Klartext mit: Natasha Hendstridge | Richard Dean Anderson | Diana Muldaur | Royd Tolkien | James Cosmo

 

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