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Am 12. und 13. September

133 Denkmäler öffnen ihre Türen

133 Denkmäler öffnen ihre Tore, über 400 Veranstaltungen – meist Führungen – werden geboten: So umfangreich war der europäische „Tag des offenen Denkmals“ in Köln noch nie. Am Wochenende des 12. und 13. Septembers findet er zum 23. Mal statt, diesmal unter dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“.

 

So lädt zum Beispiel die Sünner-Brauerei – die älteste Kölsch-Brauerei der Welt – zu einem Besuch. Aus einer anderen Brauerei im Vringsveedel wurde inzwischen das Kunsthaus KAT 18. Alte Fabriken in Ehrenfeld, Kalk und Mülheim und was daraus wurde können besichtigt werden. Zu entdecken gibt es alte Arbeitersiedlungen in Porz oder Dünnwald. Stukkateure, Tischler und Textilexperten geben Einblicke in ihre Restaurierungsarbeit.

Neben dem Hauptmotto wartet Köln noch mit zwei weiteren Themenschwerpunkten auf: „200 Jahre Preußen“ und „Köln nach 1945“. Besichtigt werden kann so unter anderem wieder das ehemalige (Militär-)Bad Köln-Deutz, das gerade zu einem gastronomischen Betrieb umgebaut wird. Die romanischen Kirchen werden unter dem Aspekt ihres Wiederaufbaus und den damit verbundenen kunsthistorischen Diskussionen vorgestellt. Privathäuser aus den 60er und 70er Jahren – vielleicht bald denkmalreif? – von berühmten Architekten stehen bei einem Rundgang durch den Hahnwald auf dem Programm.

Mit dem „Tag des offenen Denkmals“ soll das Interesse der breiten Bevölkerung für den Erhalt alter Häuser und Anlagen geweckt werden. Möglich wird er durch viel ehrenamtliches Engagement und die zunehmende Bereitschaft, auch Privathäuser zu öffnen. So kommt für dieses Wochenende eigens der Besitzer aus Hamburg, um eine alte Wagenfabrik an der Vogelsanger Straße zu öffnen.

Viele Angeboten sind „familiengerecht“, spezielle Führungen für Kinder gibt es unter anderem im Stadtmuseum, zur Südbrücke oder durch die Altstadt, wo mittelalterliche Handwerkskunst im Mittelpunkt steht. Für manche Führungen muss man sich anmelden, auch ist bisweilen die Teilnehmerzahl begrenzt. Fünf Führungen finden mit Gebärdensprache statt. Barrierefreiheit ist nicht überall gewährleistet. (js)

Das Programmheft liegt in den Bürgerämtern, im Bürgerbüro am Laurenzplatz, im Stadthaus Deutz, im Kalk Karre, im Finanzamt Köln-Süd, in den städtischen Museen und bei KölnTourismus aus. Außerdem im Internet unter http://www.stadt-koeln.de/tag- des-offenen-denkmals abrufbar.

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