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Marode Bausubstanz

Vom Dom-Hotel bleibt nur die Fassade erhalten

Vom Dom-Hotel wird außer der Fassade und dem denkmalgeschützten Treppenhaus nichts übrig bleiben. Das Hotel, welches seit 2012 leer steht, ist baufällig. Am Roncalliplatz wird deshalb voraussichtlich noch einige Jahre eine Baustelle bleiben.

Das rund 120 Jahre alte Hotel wurde bereits 2012 unter anderem aufgrund seiner Holzdecken und des damit verbundenen unzureichenden Brandschutzes geschlossen. Seitdem sollte das Fünf-Sterne-Plus-Hotel saniert werden. Bei den Bauarbeiten wurde klar, dass die Bausubstanz des Hauses so schlecht ist, dass sich eine Sanierung nicht mehr lohne. Das gab die Bayrische Versorgungskammer (BVK), welche das Hotel 2009 erwarb, nun bekannt.

Tragende Wände, die bröckeln

In dem Hotelkomplex gebe es tragende Wände, die bröckeln, sagt Projektsteuerer Turadj Zarinfar. Das Gebäude am Dom, welches im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerbombt wurde, wurde in Eile wieder aufgebaut. „Man fischte damals für die Träger den Stahl der zerstörten Brücken aus dem Rhein und baute sie ein", so Zarinfar.

Bildergalerie: Abriss Dom-Hotel

Eine Sanierung hätte eine ständige Nachbesserung und eine damit verbundene Dauerbaustelle am Roncalliplatz als Konsequenz. Deshalb setzt die BVK auf eine langfristige Perspektive statt einer schnellen Wiedereröffnung. Das Hotel wird bis auf die Fassade und das denkmalgeschützte Treppenhaus abgerissen und neu aufgebaut. Das geschieht nach einem ähnlichem Prinzip wie zuvor in den Messehallen in Deutz (jetz Sitz des Fernsehsenders RTL) oder der Bahndirektion am Rheinufer (jetzt Sitz der Flugsicherheitsbehörde EASA).

Nach den massiven Umbauten soll die Fläche des Hotels effizienter genutzt werden. Unter anderem sei ein öffentlich zugängliches Dachrestaurant mit gläsernem Flachdach geplant. Baubeginn wird wahrscheinlich 2018 sein. Nach der Wiedereröffnung soll das Hotel erneut der Kategorie fünf Sterne Plus angehören und von der Althoff-Gruppe betrieben werden, zu der unter anderem auch dass Grandhotel Schloss Bensberg gehört.

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