Aufstieg in die Spitzenklasse
Uni Köln wird Elite-Universität
Von Edgar Franzmann
Die Exzellenzinitiative ist ein staatliches Förderprogramm zum Ausbau von Spitzenforschung an deutschen Universitäten. In der Bund-Länder-Initiative wurden in einer ersten Runde von 2006 bis 2011 rund 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Von 2012 bis 2017 stehen weitere 2,7 Milliarden Euro bereit.
Um die Mittel müssen sich Universitäten in drei Förderlinien bewerben: in fachübergreifenden Forschungseinrichtungen (Exzellenzclustern), Promotionsprogrammen (Graduiertenschulen) und einem Zukunftskonzept. Nur wer in den ersten beiden Bereichen ausreichend überzeugt, hat die Chance, sein Zukunftskonzept durchzuboxen. Daran hängt Fördergeld, das Siegel einer Exzellenz-Universität und Renommee.
Im Rektorat der Uni Köln floss nach der positiven Entscheidung der Sekt. Köln hatte sich nicht nur insgesamt als Elite-Universität durchgesetzt, sondern war auch mit allen anderen Anträgen erfolgreich.
NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze strahlte: "Herausragend ist, dass die Universität zu Köln bewiesen hat, dass auch eine große Universität Spitzenforschung erzielen kann."
Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters war "richtig stolz", er erhofft sich von der Elite-Universität Köln weitere Impulse für die gesamte Stadt.
Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth strahlte über das ganze Gesicht, darf er sich doch über 110 Millionen Euro zusätzliche Mittel in den nächsten fünf Jahren freuen.
Prorektor Dr. Gereon Fink hatte den Bewerbungsprozess über Jahre vorangetrieben und wertete ihn als Erfolg für die gesamte Universität.
Kanzler Dr. Johannes Neyses erinnerte daran, dass die Universität sich im Umbau befinde, das betreffe nicht nur die Inhalte von Lehre und Forschung, sondern ganz sichtbar auch die Bauten der Uni. Als die Kommission im Februar Köln besucht habe, sei es der kälteste Februar-Tag des Jahres gewesen und es sei nur mühsam gelungen, die Heizung in gang zu bekommen. Aber vielleicht habe diese Situation des Umbaus die Kommission letztlich sogar beeindruckt.
Dr. Patrick Honecker, Pressesprecher der Uni, verteilte goldene Anstecknadeln: "Normalerweise haben wir die nur in Silber, aber alle, die an diesem Erfolg mitgearbeitet haben, haben Gold verdient."
(Update: In einer früheren Version dieses Artikels hatte es fälschlicherweise geheißen, auf dem Bild sei Prorektor Prof. Dr. Gereon Fink zu sehen.)
(Erstellt am 15. Juni 2012 - 15:16 Uhr; aktualisiert 12. Oktober 2012 - 12:44 Uhr)
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Kommentare
Was hat Herr Roters zu
Was hat Herr Roters zu dieser Ernennung beigetragen?
Nix, aber er ist
Nix, aber er ist Bürgermeister! Ist doch klar, dass er dabei ist!





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