Weiterbau soll Sicherheit erhöhen
U-Bahn-Bauarbeiten werden fortgesetzt
Köln (ddp-nrw). Genau vier Wochen nach dem Gebäudeeinsturz in der Kölner Südstadt können die Bauarbeiten der umstrittenen Nord-Süd-Stadtbahn in den Bereichen der Haltestellen Bonner Wall, Chlodwigplatz und Rathaus fortgesetzt werden.
Nach Einschätzung von unabhängigen Experten führt der Weiterbau in diesen Bereichen zur weiteren Erhöhung der Sicherheit, wie die Stadt Köln am Dienstag mitteilte. Der in den Tagen nach dem Einsturz verhängte Baustopp sei deshalb aufgehoben worden.
Bei dem Einsturz des Stadtarchivs und zweier benachbarter Wohnhäuser im Severinsviertel waren am 3. März zwei junge Männer getötet worden. Als wahrscheinlichste Unglücksursache gilt ein Wassereinbruch in einer U-Bahn-Baustelle nahe dem Stadtarchiv.
Die Bergung der Archivalien an der Unglücksstelle geht schneller voran als gedacht. Die Feuerwehr ließ bislang 5224 Tonnen Bauschutt in 371 Lkw-Ladungen abtransportieren.
In voraussichtlich zwei bis drei Wochen soll die U-Bahn-Baustelle komplett von Schuttlasten befreit sein. Nach Einschätzung der Berufsfeuerwehr könnte die Bergung des Archivgutes oberhalb des Grundwasserspiegels bei weiter gutem Verlauf bis Ende Mai abgeschlossen sein. Damit wäre dann ein beträchtlicher Teil des Kulturgutes in Sicherheit gebracht.
Bisher konnten elf von rund 30 Regalkilometern Kulturgut aus dem Besitz des Stadtarchivs geborgen werden. Unter anderem wurden weitere Teile der wertvollen «Schreinsbücher» sowie das erste Standesamtsregister Kölns gefunden.
(Erstellt am 31. März 2009 - 18:08 Uhr; aktualisiert 31. März 2009 - 18:10 Uhr)
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Kommentare
Ich denke nochmal kann sowas
Ich denke nochmal kann sowas nicht passen, es war ein unglücklicher Unfall.
Oh oh, da können ja die
Oh oh, da können ja die Anwohner entlang der Strecke ja endlich wieder zittern... !!!









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