Toller Pokal-Kampf

Schade, FC verliert 1:2 in Stuttgart

1:2 beim VfB Stuttgart, der 1. FC Köln ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Trotzdem wurde die Mannschaft von Holger Stanislawski von den Fans gefeiert, denn sie kämpfte und spielte großartig und hätte mehr verdient gehabt.

Christian Gentner (31. Minute) und Vedad Ibisevic (35./Handelfmeter) mit seinem 18. Pflichtspieltreffer machten den 2:1 (2:0)-Sieg der Schwaben über den FC perfekt. Vor 27.500 Zuschauern musste der VfB in der zweiten Halbzeit und vor allem nach dem Gegentor durch Christian Clemens (80.) noch einmal um die zweite Viertelfinal-Teilnahme nacheinander bangen. Die sehr stark aufspielenden Rheinländer können sich nach dem Pokal-Aus nun ganz auf den Zweitliga-Alltag konzentrieren.

Nach anfänglichen Problemen kurbelten Gentner und Zdravko Kuzmanovic das Offensivspiel ihrer Mannschaft an, die abgeklärter wirkte als der 1. FC Köln. Eine Einzelaktion von Shinji Okazaki brachte erstmals Gefahr vor das Tor von Kölns Torhüter Thomas Kessler, der von Coach Holger Stanislawski nach dem 0:0 in Sandhausen wieder den Vorzug vor Timo Horn erhalten hatte. Die Flanke des Japaners köpfte Ibisevic platziert aufs Tor, doch Kessler war in der richtigen Ecke (22.). Neun Minuten später war der FC-Keeper dann machtlos, als Gentner einen Eckball von Ibrahima Traore mit dem Innenrist ins Tor lenkte.

Noch vor der Pause sorgte der VfB-Torschütze vom Dienst für klare Verhältnisse. Als FC-Abwehrspieler Hector ein Schuss von Martin Lanig an den Arm prallte, verwandelte der Bosnier Ibisevic den folgenden Handelfmeter zum 2:0. Auf Seiten des FC stand Anthony Ujah als einzige Spitze gegen die VfB-Innenverteidigung auf verlorenem Posten. Ein Missverständnis zwischen Cristian Molinaro und Gotoku Sakai eröffnete Clemens eine unverhoffte Möglichkeit, doch Sven Ulreich ließ sich nicht überraschen.

Nach der Pause fassten sich die Kölner ein Herz und spielten wesentlich mutiger nach vorne. In der 48. Minute vereitelte Ulreich gegen Ujah den drohenden Anschlusstreffer. Während der VfB zunehmend die Zügel schleifen ließ, übernahmen die Rheinländer plötzlich das Kommando auf dem Rasen. Als Maza den Ball an den Kölner Mato Jajalo vertändelte, rettete Georg Niedermeier kurz vor der Linie (53.). Dann jagte Jajalo einen Freistoß ans Lattenkreuz (74.). Zehn Minuten vor dem Ende nutzte Clemens einen Fehler von Sakai zum insgesamt verdienten 2:1. Bis auf einen Distanzschuss von Ibisevic (64.) hatte der VfB im zweiten Spielabschnitt offensiv nicht mehr viel zu bieten.

Die Kölner Fans feierten trotz der Niederlage ihre Mannschaft. In dieser Form darf sich der FC tatsächlich noch einmal Joffnung machen, die Aufstiegsränge erreichen zu können. Dazu muss allerdings die Chancenverwertung noch besser werden. Kampfgeist und Spielwitz sind jedenfalls jetzt schon erstligareif.

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