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Altstadt und "Zülpi" zwischenzeitlich gesperrt

Tausende Jecke feierten den Sessionsstart

Pünktlich um 11.11 Uhr wurde auf dem Heumarkt die fünfte Jahreszeit eröffnet. Tausende Jecke feierten anschließend in der Altstadt, der Südstadt, auf der Zülpicher Straße und auf den Ringen den Start der neuen Karnevalssession und das auch zumeist friedlich.

Bildergalerie: Sessionseröffnung 2017 in der Altstadt

 

Trotz des trüben Wetters machten sich viele Jecke am Samstag bereits früh auf den Weg zum Heumarkt, um dort um 11.11 Uhr den Beginn der fünften Jahreszeit zu feiern. So mussten Heumarkt und Alter Markt wegen ausgelasteter Platzflächen bereits am frühen Vormittag gesperrt werden.

Dreimal Kölle alaaf!

Beim traditionellen Empfang auf Einladung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Historischen Rathaus zu Köln haben Prinz Karneval Prinz Karneval Michael II. (Michael Gerhold) Bauer Christoph (Christoph Stock) und die Jungfrau Emma (Erich Ströbel) dann traditionell den Sessionsvertrag unterzeichnet. Danach ging es zum eigentlichen Highlight des Tages auf den Heumarkt, wo sie pünktlich um 11.11 Uhr gemeinsam mit tausenden feiernder Jecken die neue Session eröffnet haben.

Bildergalerie: Sessionseröffnung 2017 im Tanzbrunnen

Gefeiert wurde hier und in den umliegenden Kneipen bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags - ebenso wie auch in der Südstadt, im Zülpicher Viertel und gegen Abend auf den Ringen.

Das Konzept „Mehr Spaß ohne Glas“ wurde erfreulicherweise laut Ordnungsamt wieder gut angenommen. Der Ordnungsdienst musste allerdings in 35 Fällen (Vorjahr: 43) eingeschreitten, weil Minderjährige Wein, Bier oder Spirituosen tranken. Vorgehen musste der Ordnungsdienst auch gegen das Urinieren in der Öffentlichkeit. Insgesamt 109 Männer (Vorjahr: 134) und 10 Frauen (Vorjahr: 13) wurden bis 15 Uhr als „Wildpinkler“ angetroffen.

Zülpicher Viertel gesperrt

Wie angekündigt wurde der Rathenauplatz im Zülpicher Viertel abgesperrt, um den Spielplatz und die Grünanlage vor Wildurinieren, Randalieren und alkoholisierten Personen zu schützen. Die Feiermeile auf der Zülpicher Straße war bei den Karnevalisten wieder so beliebt, dass auch ihr Zugang gegen 15.30 Uhr für weitere Feiernde wegen Überfüllung gesperrt werden musste. Nachdem sich die Situation später aber wieder entspannt hatte, wurden die Sperren aufgehoben.

 

Bildergalerie: Sessionseröffnung 2017 in der Südstadt

Für Verwirrung sorgte kurzzeitig eine Nachricht in der App der Deutschen Bahn. Sie informierte ihre Nutzer darüber, dass der Bahnhof und gesamte Kölner Innenstadtbereich gesperrt sei und Feiernde auf andere Gebiete ausweichen sollten. Dies bestätigte die Polizei hingegen nicht.

Schwerer Fall des Diebstahls: 26 Pittermännchen gestohlen

Einige Feiernde hatten wohl an Mangel nach alkoholischem Nachschub zu leiden. Anders lässt sich kaum der Aufbruch eines Getränkewagens erklären, der vor dem Wartesaal am Dom geparkt hatte. Unbekannte hatten am Vormittag das Fahrzeug geknackt und daraus 26 "Pittermännchen" gestohlen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.

 

Bildergalerie: Sessionseröffnung 2017 auf der Zülpicher Straße

Mit zunehmendem Alkoholkonsum hatten auch die Einsatzkräfte der Polizei, die mit 1.000 Beamten vor Ort war, immer mehr zu tun. Immer wieder mussten die Uniformierten eingreifen, um Streitigkeiten zu schlichten, Pöbeleien zu unterbinden und Einzelpersonen zur Mäßigung zu ermahnen. In einigen Fällen reichten Platzverweise nicht mehr aus. Polizisten nahmen die zumeist alkoholisierten Störer in Gewahrsam.

Schwere Verletzung duch herabstürzenden Bierkrug

Schwer verletzt wurden zwei Frauen, als sie von einem Bierkrug am Kopf getroffen wurden. Nach ersten Ermittlungen hatte ein Unbekannter den Krug von einer Brüstung in die Menschenmenge geworfen. 

Im Einsatzverlauf wurden bei der Polizei einige Strafanzeigen erstattet. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um Körperverletzungs- und Beleidigungsdelikte, um Taschendiebstähle und einem Zahlvorgang mit Falschgeld. Zudem wurden mehrere Anzeigen wegen sexuellen Übergriffen erstattet. In allen Fällen dauern die Ermittlungen an. Die Polizei meldete von den Feiern zum 11.11. rund 50 Festnahmen. (Quelle: Stadt Köln, Polizei Köln, dpa)

 

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