"Schaustelle"
Studentenzeitschrift wirft Blick aufs Schauspiel Köln
Eine Gruppe von Studenten hat eine neue Zeitschrift mit dem Titel "Schaustelle" ins Leben gerufen, die sich mit dem Schauspiel Köln beschäftigt. Die 60 Seiten starke Zeitschrift wartet mit Themen wie der Theaterarchitektur des Schauspielhauses von Wilhelm Riphahn und anstehenden Inszenierungen auf.
Mit dem Projekt wollen die Studenten einen Austausch zwischen Universität und Schauspielhaus anstoßen und eine offene Plattform für Studenten, die sich mit Theater auseinandersetzen, schaffen. Aus dem Projekt ist eine sechzigseitige Zeitschrift entstanden, die ab sofort an den Theaterkassen des Schauspiel Köln, in den verschiedenen Mensen der Universität sowie in den Instituten und ausgewählten Läden und Cafés kostenlos zur Mitnahme bereit liegt.
Die Themenauswahl der "Schaustelle" ist abwechslungsreich und befasst sich sowohl mit Inszenierungen als auch kulturpolitischen Belangen. So behandelt ein Artikel beispielsweise das Portrait des Architekten Wilhelm Riphahn, der in den 40er und 50er Jahren maßgeblich zur Stadtentwicklung Kölns beitrug und unter anderem das Kölner Schauspielhaus und die Oper entwarf. Ein anderer Artikel beschäftigt sich mit dem Perspektivenwechsel zwischen Akteur und Publikum in dem Stück "Kitchen" von Gob Squad und den persönlichen Erfahrungsberichte von involvierten Zuschauern.
Neue Inszenierungen im Raum Köln sind in der Zeitschrift ebenfalls zu finden. So etwa "Des Kaisers neue Kleider", das seit November in der Halle Kalk zu sehen ist, oder Virgina Woolfs "Die Wellen", welches am 18. Februar im Schauspiel Köln Premiere feiert. Die "Schaustelle" erscheint halbjährlich mit einer Auflage von 5.000 Exemplaren. (rg)
(Erstellt am 28. Januar 2011 - 14:50 Uhr; aktualisiert 28. Januar 2011 - 21:51 Uhr)
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