Kölner Parteien, ADAC und IHK mischen sich ein
Streit um Tempo 50 auf Rheinuferstraße
Von Viola Niedenhoff
Großen Unmut verbreitet das neue Tempolimit von 50 km/h auf der Rheinuferstraße, das mit dem Abbau der Tempo 70-Schilder ab Freitagmorgen geltend gemacht wird. Starke Vorwürfe hagelt es von seiten der Oppositionsparteien, des ADAC und der IHK: Eine Behinderung des Verkehrsflusses und eine Steigerung des CO2-Ausstoßes wird der Stadt vorgeworfen. Nur der Verkehrsclub Deutschland kann Kölns Entscheidung nachvollziehen.
Wie koeln.de berichtete, bremst die Stadt Köln alle Autofahrer auf der Rheinuferstraße, indem ab Freitagmorgen auf der gesamten Rheinuferstraße Tempo 50 gilt. Riehler Straße, Innere Kanalstraße und Militärring sollen folgen. Nicht nur Kölner Bürger fühlen sich dadurch beeinträchtigt, auch Institutionen wie ADAC und IHK, sowie die Oppositions-Parteien melden sich zu Wort und werfen der Kölner Verkehrspolitik eine „verfehlte Ideologie“ (FDP) vor und bezeichnen die Koalition als „rot-grünen Verkehrsstopper“ (CDU).
In einer Pressemitteilung vom 20. September heißt es, dass die Stadt mit der Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit voraussichtlich eine bessere Verkehrssicherheit, einen flüssigeren Verkehr und eine Verringerung der Lärmwerte am Konrad-Adenauer-Ufer erreicht. CDU und FDP behaupten das Gegenteil: Christtraut Kirchmeyer, Sprecherin der FDP-Fraktion, bezeichnet die Aktion als „reine Schikanemaßnahme, die außer einem zäheren Verkehrsfluss und vergeudeter Zeit für die Autofahrer überhaupt nichts bringt.“ Auch Karsten Möring, Sprecher der CDU-Fraktion, zeigt sich entsetzt: „Es ist nicht vertretbar, das Tempo auf leistungsstarken und gut ausgebauten Straßen zurückzunehmen! Dadurch wird der Verkehrsfluss weiter behindert und man produziert künstlich Staus.“
Auch die IHK Köln veröffentlichte eine ähnliche Meldung und warnt vor weiterer Tempodrosselung auf Kölner Hauptverkehrswegen. Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer Standortpolitik und Verkehr, verweist auf den höheren Schadstoffausstoß durch einen "langsamen Schleichverkehr" und wirft der Stadt eine „Verschleuderung von Steuermitteln“ vor. Rheinuferstraße und Militärring seien vor kurzem extra auf fließenden Verkehr bei Tempo 70 ausgebaut worden.
Deutschlands größter Automobilclub (ADAC), hält Tempo 50 nur dann für sinnvoll, wenn es sich um Straßen handelt, auf denen viele verschiedene Verkehrsteilnehmer zusammentreffen und dadurch das Unfallrisiko besonders hoch ist. Dies sei speziell im Rheinufertunnel nicht der Fall.
Verkehrsclub Deutschland: Die Vorteile überwiegen
Für völlig gerechtfertigt und sinnvoll hält der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die allmähliche Reduktion des Tempos in Köln. Anja Smetanin, Pressesprecherin des VCD, nennt zunächst den Faktor "CO2": Mit einer Reduktion des Tempos wird weniger Sprit verbraucht. Zur Verdeutlichung zieht sie einen Vergleich: Wenn man auf Deutschlands Autobahnen eine 120 km/h- Höchstgeschwindigkeit einrichten würde, würden 3,4 Tonnen weniger Kohlenstoffdioxid pro Jahr in die Luft gepumpt. Auch mit einer Geschwindkeit von 50 statt 70 km/h ließe sich der Co2-Ausstoß verringern.
Darüber hinaus sieht Smetanin, wie die Stadt Köln, eine Verbesserung der Verkehrssicherheit. Je langsamer die Autos fahren, desto schneller können die Autofahrer hinter dem Steuer reagieren. Auch diese Aussage erläutert sie mit einem Beispiel: Je langsamer ein Auto fährt, desto kürzer ist der Anhalteweg - die Summe aus Reaktions- und Bremsweg. Bei 50 km/h beträgt der Anhalteweg fast 28 Meter. Bei Tempo 30 beispielsweise, kann ein Auto dagegen schon nach 13 Metern stehen. Außerdem sei die Wucht eines Aufpralls bei Tempo 50 geringer, als wenn Autos mit 70 unterwegs sind.
Tempo 50 geht den Bürgern gegen den Strich
Kölner wären keine Kölner, wenn sie sich nicht auch an der Debatte teilnehmen würden. Über 300 Leute haben sich auf der Kölner Facebook-Seite zu Wort gemeldet und über die Kommentarfunktion größtenteils ihren Unmut gegenüber der städtischen Entscheidung ausgedrückt.
Klaus Adams hält die Aktion für einen neuen Beweis, dass das Verkehrschaos gewollt ist, um dem ÖPNV die dringend benötigten Fahrgäste zuzuführen. Nicole Vierthaler spottet: "Nur noch 50 km/h? Ok, wenn dafür auch die 30 km/h wegfallen!" Auch Karsten Müller-Corbach kontert der Stadt mit typisch kölscher Ironie: "Warum nicht auch auf dem Autonbahn Ring Tempo 50 - dann hätte man sich den Tunnel sparen können und hätte jetzt genügend Geld für Schwimmbäder".
Lesen Sie weitere Kommentare auf der Köln-Facebook-Seite.
(Erstellt am 23. September 2011 - 12:22 Uhr; aktualisiert 23. September 2011 - 14:25 Uhr)
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Kommentare
50 KM7H fahren die meisten
50 KM7H fahren die meisten Autos im 4. Gang. Dabei liegen so ca. 2000 U/Min an. Bei 70Km/H können die meisten Autos heutzutage im 6. Gang gefahren werden. Dabei liegen dann so ca. 1250 U/min an.
Der CO-2 Stoß steigt mit der Drehzahl, weil pro U/min eine Explosionszündung (= Verbrennung) erzeuegt werden muss.
Also ist der C0=2 Ausstoss nicht von der gefahrenen Geschwindogkeit abhängig sondern von der Anzahl der Verbrennungsvorgänge pro zurückgelegten Meter Fahrt. Mit niedrigen Drehzahlen erreicht man also eine geringere Anzahl von Verbrennungsvorgägnge pro gefahrenen Meter.
Somit ist aus Umweltgesichtspunkten heraus eine 70 Km/H - Zone äußerst sinnvoll.
Das Herabsetzen der Geschwindigkeit ist im vorliegenden faktisch umweltschädlich.
Nur in der ideologischen Sicht der Grünen, die hier den Roten Druck machen, darf diese Wahrheit einfach nicht gelten.
Es geht nicht um Umweltschutz; es geht nur um Machtgehabe und modernes Spießertum der Grünen...die ja einstmals gegen Unvernunft antraten und sich schon lange genau so rechthaberisch und unvernünftig präsentieren wie alle anderen auch.
Mitunter wird den
Mitunter wird den Berichterstattern Unsachlichkeit vorgeworfen. Eben diese Unsachlichkeit findet sich unter der Anonymität der Kommentatoren häufig an. Polemik ist für den Tresen und das WC besser geeignet.
klug da her scheissen
klug da her scheissen können viele!!!!
leute seht euch mal die fahrzeiten in echt an.
im berufsverkehr kann man glücklichsein wenn man auf 15-20 km / std kommt! bin neulich extra 20 min früher gefahren um mal zu sehen wie es da mit dem schnitt lt. navi ist: also um 6:36 uhr abfaht fahrstrecke wo nix los war 15,3 km schnitt 41 km/ std.
und dabei habe ich niemals die 70 Km am rheinufer überschritten
heute um 6:50 Uhr schnitt 34 Km/h und habe dabei in der spitze 74 km/h gemacht im rheinufertunnel. mehr ging nicht da ständig rot war und ich bremsen musste! kann es sein das hier spinner am werk sind die still und heimlich hinter der küchentüre sich einen runter holen?
leute was soll dieser driss mit tempo 50? weiter haben die am rheinufer doch flüsterasphalt? es wird in der tat leiser im auto ab tunnel richtung norden.
Meine Güte... wenn die
Meine Güte... wenn die Leute wirklich keine anderen Probleme haben, als sich über eine Geschwindigkeitsbegrenzung aufzuregen, dann scheint es der Stadt und den Menschen ja blendend zu gehen....
ob 30 Km 50 Km oder 70 Km
ob 30 Km 50 Km oder 70 Km .... teilweise kann man auch 100 Km in der stadt locker fahren, leider gibt es spinner die durch den verkehr pflügen und sich sicher auf den ringen oder wo anders unangemessen verhalten. hier ist einhalt zu machen. vile ampeln sind mehr als überflüssig, kreisverkehre fehen !
wenn sich wer an einer schule kindergarten altenheim oder wohngebiet aus dem fenster lehnt sollte die polizei sicher eingreifen. körnerfresser und rote socken wollen ihre spinnerreien durchsetzen wobei die herrschaften nicht mal durchblick bei verkehrsplanung haben (die cdu ist da auch nicht besser) alleine die rheinufer einschl. millitärring vom kölner süden aus ist eine witznummer. ausbau der B9 im kölner süden um bnur weniges nur zu nennen. weiter der autobahnausbau der a4 vor jahren im bereich von a4 /a555 jeden tag stauen sich doch km lang die fahrzeuge weil planer zu doof waren! viele weitere stellen in der stadt könnte ich auflisten aus dem handgelenk.---Lösungen hätte ich! dumme menschen schreien nach tempo 30 oder 50--- leider sind bei der polizei auch nicht die hellsten in der abteilung unfallstatistik... jeder driss auffahrunfall kommt dort rein. verkehrstote werden genannt usw. sicher ist einer tot wenn er vor einen strassenbahnzug springt-- selber schuld wenn er schläft oder sich umbringen will. dies hat aber doch nichts mit sicherheit der kvb zu schaffen. wenn ein blöder radfahrer bei rot fährt und weggeblasen wird ist dies ein unfall der in die statistik kommt aber mann muss doch unterscheiden er ist freiwillig bei rot gefahren und nicht durch tempo 70 ums leben gekommen. usw
................und danach
................und danach kommt das Fahrrad
Ein dreifach Kölle Alaaf auf unsere grüne Helden
Das Tempolimit ist absolut
Das Tempolimit ist absolut sinnvoll, denn es ist nur ein weiterer Schritt in Richtung einer lebenswerteren Stadt.
köln verkommt immer mehr zu
köln verkommt immer mehr zu einem dorf,
grüne und rote politik zerstört köln langsam aber sicher.
körnerfressende kommen leider dank jung wähler in den rat der stadt bzw in den verwaltungen breiten diese sich aus wie die pest. zugekiffte gedanken von umweltschutz verbläst deren hirn .
denken ist mangelware, weiter nehmen es die herrschaften die sich max nur fahrräder und alte ölende autos mit friedenstaube leisten können auf ihre fahnen die stadt platt zu machen, wer gegen eine stadt ist wie diese herrschaften wurden im mittelalter geteert und gefedert und aus der stadt gejagt alternativ einen kopf kürzer gemacht .... leider geht das heute nicht mehr... leute wählt alles ausser -- grün und rot oder links und braun
die schwarzgelben hatten
die schwarzgelben hatten Jahrzehnte Zeit und haben nur Mist produziert. Aber die sind einfach zu blöd für alles. Absolute Flaschen und Versager. Wer schwarz oder gelb wählt muss wissen das die sich nur selbst auf kosten der Bürger bereichern wollen.
Von welcher Partei waren
Von welcher Partei waren eigentlich die, die wegen des Müllskandals (Verberennungsanlage) verurteilt wurden? Gab es da bicht auch ein paar rote Socken bei?
Träum weiter, oder besser zieh nach Kuba.
köln verkommt immer mehr zu
köln verkommt immer mehr zu einem dorf,
grüne und rote politik zerstört köln langsam aber sicher.
körnerfressende kommen leider dank jung wähler in den rat der stadt bzw in den verwaltungen breiten diese sich aus wie die pest. zugekiffte gedanken von umweltschutz verbläst deren hirn .
denken ist mangelware, weiter nehmen es die herrschaften die sich max nur fahrräder und alte ölende autos mit friedenstaube leisten können auf ihre fahnen die stadt platt zu machen, wer gegen eine stadt ist wie diese herrschaften wurden im mittelalter geteert und gefedert und aus der stadt gejagt alternativ einen kopf kürzer gemacht .... leider geht das heute nicht mehr... leute wählt alles ausser -- grün und rot oder links und braun
Wozu
Wozu Geschwindigkeitsbegrenzungen?
Hier fährt doch sowieso jeder wie er will und keiner kontrolliert. In und um Köln wird gerast was das Zeug hält. Es wird rechts wie links überholt, Rotlicht interessiert fast niemanden. Finde da neue Schilder nur rausgeworfenes Steuergeld.
stimmt,es wird sowieso kaum
stimmt,es wird sowieso kaum Kontrolliert. Jagt auf Fußgänger und Radfahrer ist vollkommen normal. Polizei interessiert das überhaupt nicht. Die stehen lieber an der Dönerbude und mapfen in sich rein während die Autos über rot und Stoppschilder fahren!!!









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