Radler auf die Fahrbahn
Stadt will weniger Radwege für mehr Sicherheit
Die Stadt Köln will die Radwege an der Venloer- und der Weißhausstraße entfernen und den Radverkehr auf die Fahrbahn umlenken - weil dies für Fahrradfahrer sicherer sei. Das berichtet die "Bild"-Zeitung in ihrer Freitagsausgabe.
Über 70 Kilometer Kölner Radwege will die Stadt entfernen - und dadurch die Sicherheit der Radler erhöhen. Was auf den ersten Blick paradox klingt, sorgt nicht nur beim "Allgemeinen Deutschen Fahrradclub" für Zustimmung. Der städtische Fahrradbeauftragte Jürgen Möllers erklärt in der "Bild" die Gründe für das seltsame Vorgehen: "Die Radler werden besser gesehen, vor allem beim Abbiegen". Auch "Geister-Radler" solle es nicht mehr geben. Im Jahr 2008 seien allein 328 Fahrradfahrer auf diese Weise verunglückt. Ein weiteres Problem mit den Radwegen: Oft kämen sich Fußgänger und Radfahrer in die Quere, die Platzverhältnisse seien beengt.
Insgesamt rund 200 Kilometer Radwege müssten langfristig saniert werden. Konkrete Planungen gebe es schon für die Venloer Straße in Ehrenfeld und die Weißhausstraße in Sülz. Auf der Hohen Pforte in der Innenstadt haben die Bauarbeiten sogar schon angefangen. Insgesamt will die Stadt 4,3 Millionen Euro investieren.
(Erstellt am 17. Juli 2009 - 13:36 Uhr; aktualisiert 17. Juli 2009 - 16:04 Uhr)
Schon gelesen?
Kommentare
Wie ich schon im Forum
Wie ich schon im Forum geschrieben hatte, es ist schwer die ca. 1400 Km Radweg in Köln stetig auf Vordermann zu bringen sowie den Zustand beizubehalten. Der ADFC Köln hat einen Fahrradstadtplan erstellt wo alle Wege aufgezeichnet sind. Alle Wege wurden, und werden alle zwei bis drei Jahren neu befahren um Mängel festzustellen und sie dem Fahrradbeauftragten der Stadt Köln, früher Claussen jetzt Moeller, zukommen zu lassen. dann wird natürlich gesiept. Zuerst die Groben Mängel,dann mittel und kleine, die dauern länger, grins. Radwege waren bez. mußten bis vor ein paar Jahren mindesten 80 cm breit sein. Jetzt 1,50 m.
Auf den Ringen ist immer noch der 80ger Weg, weil es dort kein Platz gibt. So ist es in vielen Stadtteilen. Auf Grund dieser Tatsache sollen die Wege auf die Straße "umgesiedelt" werden, oder man fährt die geöffneten Wälle neben den Ringen. Bitte bedenkt wie viele den Bürgersteig benutzen.Ich glaube es sind sieben verschiedene "Mitmenschen". Fußgänger,Kinder mit ihren Speilzeugräder (bei der KVB kostenfrei)Jugendliche bis 12 auf ihren Rädern, Cityroller, Innliner, "rollende Bretter", mir fällt gerade der Name nicht ein, Rollstühle, Gehhilfe. Alle wollen und möchten von A nach B kommen. Die Schnellsten sind die Räder, deshalb sollen sie auf die Straße. Was ich auch noch im Forum schrieb ist die Regelung in der Schweiz, dort bekommt jedes Rad eine Buchstaben u.Nummer-Kennung. Dann kann man schnell ermitteln wenn einer Bockmist gebaut hat.Die gibt es leider sehr oft. Wir/ich haben schon manchen Radler mit Hilfe der Polizei vom Rad geholt. Sie/ Ihr seht, es ist ein zu großes Thema, das Radfahren in der Stadt, es würde mehr als eine Din 4 Seite, grins.
MfG
Wolfgang P.
auf breiten strassen ist ein
auf breiten strassen ist ein radweg sehr vorteilhaft.auf schmalen stassen wäre ein streifen der von einer unterbrochenen linie geführt würde sinnvoll.
sehr kompliziertes
sehr kompliziertes Thema...besonders hier in Köln. Eine 100% RICHTIGE Lösung kann es fast gar nicht geben....von daher am besten Rücksicht nehmen, auch wenn es schwer fällt.
Dass der Radweg auf der
Dass der Radweg auf der Weißhausstraße in einem katastrophalen Zustand ist, ist unstrittig - also ist es erstmal zu begrüßen, dass da etwas getan wird.
Allerdings bleibt bei einem Radstreifen auf der Straße für die Radfahrer in Richtung Zollstock nur die Hoffnung, dass die Raser die bei Grün von der Uni-Straße kommen, dann auch wirklich auf 50 (besser 30!) abbremsen...(wer´s glaubt...)
Ich bin täglich mit dem
Ich bin täglich mit dem Fahrrad unterwegs, habe das Auto abgeschafft.
Kann sein, dass die Autofahrer noch (!) wachsamer sind, wenn wir auf der Straße radeln, allerdings fühl ich auf den Radwegen sicherer, wenn die meisten nicht so holprig wären.
Wir haben in halt das Problem, dass alles zu eng ist, wir haben zu wenig Platz.
So wie in Holland wirds hier nie sein können, dort ist Platz und Fahrradwege sind vorbildlich, kleine Straßen eben. Und Autofahrer sowie Fußgänger wissen, dass auch Fahrräder unterwegs sind und akzetieren dies. Was hier auch nicht immer der Fall ist, Fahrradfahrer werden doch im allgemeinen verteufelt.
Also: Zuerst mal mehr Rücksicht aufeinander nehmen und den anderen auch akzeptieren. Dann die alten Fahrradwege sanieren. Und wo kein Radweg ist, kann auch keiner sein, denn irgendwo müssen Autos auch parken können.
Weil keiner auf den anderen
Weil keiner auf den anderen Rücksicht nimmt .Die Unfallzahlen werden steigen
Wer glaubt das die dann auf
Wer glaubt das die dann auf der Strasse fahren der irrt sich . 90% werden dann auf dem Bürgersteig fahren . Und die Stadt unternimmt nichts .
ja, weil es auf der straße
ja, weil es auf der straße zu gefährlich ist!









Kommentar hinzufügen