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Nach Schalke-Triumph

Unerschrockener Effzeh will Leipzig die Flügel stutzen

Der Siegeszug des 1. FC Köln geht weiter. Die unerschrockene Geißbockelf nahm mit einem 3:1-Erfolg auch die Auswärtshürde auf Schalke. Damit schoben sich die Kölner bis rauf auf Platz 2 der Tabelle nach dem vierten Spieltag. Nun wartet am Sonntag das Spitzenspiel im heimischen RheinEnergieStadion gegen den starken Aufsteiger RB Leipzig.

Von Tobias Gonscherowski

So langsam werden die Erklärungen für großartige Siege zur alltäglichen Routine beim 1. FC Köln. Die Elf von Peter Stöger ließ der schönen Episode von der Tabellenführung für eine Nacht nach dem 3:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg die nächste tolle Geschichte folgen. Auf Schalke konnte den Effzeh auch der zwischenzeitliche 0:1-Rückstand nicht aus der Bahn werfen. Die Kölner spielten gelassen weiter und glichen durch einen strammen Weitschuss von Yuya Osako beinahe postwendend aus.

Im zweiten Durchgang schlugen sie in der Schlussphase durch Tormaschine Anthony Modeste (mit seinem vierten Saisontreffer) und Joker Simon Zoller zweimal eiskalt zu. So sprang der dritte Sieg im vierten Bundesliga-Spiel der Saison heraus. Mit zehn Punkten gelang dem FC eine "fast optimale Ausbeute", wie Kapitän Matthias Lehmann befand.

Die Spieler zum Sieg über Schalke:

Die Kölner Spieler referierten in der Mixed Zone nach dem Glanzstück auf Schalke, dass sie wie Konstantin Rausch "nicht überrascht" sind von der eigenen Stärke und Punkteausbeute. "Die Mannschaft ist intakt, wir verstehen uns gut und sind eine Einheit", sagte Rausch weiter. "Dann ist es nicht überraschend. Ich kenne das noch aus meiner Zeit in Hannover. Da hatten wir ähnliche Verhältnisse." Die Niedersachsen qualifizierten sich anschließend zweimal für die Europa League.

Den aktuellen zweiten Platz in der Tabelle wollte dagegen Marco Höger nicht an die große Glocke hängen. "Wenn wir am 30. Spieltag Zweiter wären, dann wäre es um einiges besser", meinte der Ex-Schalker. "Jetzt sind vier Spieltage gespielt, wir wissen, dass wir mit zehn Punkten einen Superstart hingelegt haben. Aber es sind noch viele Spiele zu absolvieren, schwere Aufgaben kommen noch auf uns zu. Wir wissen schon damit umzugehen."

Lehmann: "Wir sind glücklich, aber drehen nicht durch"

Den Fans sind Feierlichkeiten und Träumereien erlaubt, die FC-Profis nehmen ihre Erfolge eher nüchtern zur Kenntnis. "Was heißt hier nüchtern? Vor einem Spiel kann ich auch schlecht saufen", legte Matthias Lehmann scherzend Einspruch ein. "Wir sind glücklich, aber wir drehen nicht durch. Wir haben gewonnen, aber das ist kein Grund, um auf den Tischen zu tanzen. Die Stimmung war bombastisch, das saugen wir auf. Aber am Sonntag geht es schon wieder weiter."

Dann wartet mit RB Leipzig ein anderer Brocken auf den 1. FC Köln, eine "sehr gute Mannschaft" (Peter Stöger), die im Gegensatz zu den heftig kriselnden Null-Punkte-Knappen mit acht Zählern aus vier ungeschlagenen Partien einen Topstart hingelegt hat. "Das wird eine schwere Aufgabe, weil Leipzig auch kein normaler Aufsteiger ist", warnt Lehmann vor den mit reichlich Red-Bull-Millionen ausgestatteten Brausekickern.

Siege verleihen Flügel

Doch der grandiose Saisonstart hat auch den Kölnern Flügel verliehen. "Wir haben ein gutes Momentum, wir haben sehr gut gearbeitet und spielen jetzt ein Jahr zusammen", benannte Frederik Soerensen die Gründe für den aktuellen Höhenflug. Hinten hält Keeper Timo Horn immer wieder mal einen Unhaltbaren, vorne trifft Anthony Modeste, wie er will. Und auch Joker Simon Zoller hat seine Flaute überwunden und auf Schalke seinen ersten Saisontreffer nach feiner Vorarbeit von Debütant Salih Özcan erzielt.

Das freute den Trainer, der Zoller bescheinigte, "nah an der ersten Elf zu sein", und ein Extralob verteilte: "Simon hat unabhängig vom Tor Schwung ins Spiel gebracht, er hatte Offensivaktionen. Er hat den Zug im Umschaltspiel drinnen, den er in dem einen oder anderen Spiel vorher nicht ganz so gehabt hat. Heute war das richtig gut." In der Defensive stabil, in der Offensive brutal effektiv, so geht der 1. FC Köln mit breiter Brust in die Duelle mit RB Leipzig und eine Woche später mit Bayern München. Diese beiden Spiele vor der Länderspielpause werden ganz sicher weitere Rückschlüsse über eventuell aufkeimende Europa-League-Avancen und die wirkliche Stärke der Domstädter in dieser Saison geben. (Foto: imago/Jan Huebner)

 

 

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