Keine Angst vor Schulden

Neuer FC-Geschäftsführer Wehrle: "Jetzt geht's los!"

Nun ist der neue Geschäftsführer des 1. FC Köln endgültig bei den Geißböcken angekommen: Alexander Wehrle präsentierte sich am Montag der Öffentlichkeit und den Medien. "Jetzt geht's los", machte sich der frühere VfB-Vorstandsassistent an die Arbeit.

Nachdem er vier Tage zuvor beim 1. FC Köln eingetroffen war, sich einen ersten Überblick über das Geschehen am Geißbockheim verschafft hatte, stellte er sich nun erstmals der Öffentlichkeit und den Medien vor: der neue Geschäftsführer des 1. FC Köln, Alexander Wehrle. "Jetzt bin ich hier, jetzt geht's los", spuckte der studierte Betriebswirt und ehemalige Vorstandsassistent des VfB Stuttgart am Montag auch gleich mal verbal in die Hände.

Angst davor, die Aufgaben, die sich bislang die beiden Geschäftsführer Claus Horstmann und Oliver Leki teilten, zukünftig alleine zu stemmen, hat Wehrle nicht. Sich um sportliche Entscheidungen zu kümmern, sieht er nicht als seinen Job: "Mit Jörg Jakobs, Frank Schaefer, Toni Schumacher und Holger Stanislawski haben wir vier Sportler", so Wehrle über die Kompetenzverteilung im Führungsstab.

Ausgabendisziplin ist besonders wichtig

Auch der Berg von geschätzten 30 Millionen Euro Schulden versetzen Wehrle nicht in unruhigen Schlaf. "Das ist nichts Neues für mich", kontert der 37-Jährige Fragen danach, ob ihm die kritische Finanzsituation des FC nicht von einem Wechsel abgeschreckt habe. Als er seinen Job beim VfB Stuttgart antrat, habe es um diesen finanziell auch keineswegs rosig ausgesehen, so Wehrle. Keinen Hehl macht er jedoch daraus, dass die Ausgabendisziplin für ihn einen besonderen Stellenwert hat, "aber das erwarten sie ja von einem Schwaben",  wendet er sich zwinkernd an die Journalisten.

Von seinen Mitarbeitern, mit denen er in den kommenden Tagen viele Einzelgespräche führen will, erwartet er Loyalität und Eigenverantwortlichkeit. Außerdem äußert er den Wunsch nach Ruhe und Kontinuität. Was beim FC vor allem auf die Ruhe bezogen sicherlich nicht immer ganz einfach für Wehrle werden wird, sorgen doch die lokalen Medien immer wieder gerne mal für Aufregung rund um den Kölner Profifußball. Aber das hat Wehrle auf dem Schirm: "Es ist vermessen zu sagen, 'jetzt kommt der Wehrle nach Köln, jetzt kehrt Ruhe ein'", weiß er um die große Anstrengung, dauerhaft Ruhe einkehren zu lassen.

"Der FC ist kein Zweitligist"

Dass in der Tat des öfteren Tohuwabohu am Geißbockheim herrscht, das liegt an der Bedeutung, die der FC hat, weiß Wehrle: "1. FC Köln ist ein großer Name, selbst wenn die jetzige Situation etwas anderes hergibt. Ein Zweitligist ist der FC aus meiner Sicht nicht." Dass sich an dieser Situation möglichst bald etwas ändert, daran kann Wehrle ab jetzt vehement mit allen anderen Offiziellen des Vereins, den Spielern und auch den Fans arbeiten. Zweifel daran, dass Wehrle dies gelingt, hat FC-Präsident Werner Spinner jedenfalls nicht: Der FC habe mit Wehrle den "aus unserer Sicht besten Mann".

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