Eishockey

Kölner Haie verlieren 1:2 n.V. gegen Hamburg

Die Kölner haie blieben im vierten Spiel in Folge ohne Sieg. Am Dienstag verloren die Kölner Eishockey-Cracks mit 1:2 n.V. gegen Hamburg.

„Es ist wichtig, dass jetzt niemand den Kopf hängen lässt, denn das war taktisch eines unserer besten Spiele in dieser Saison.“ Uwe Krupps Worte nach dem Heimspiel am Dienstag gegen Hamburg werden eine gewisse Zeit wirken müssen, denn um 21:45 Uhr herrschte in der LANXESS arena erst mal Enttäuschung. Die Haie hatten trotz Dominanz über weite Strecken der Partie gegen die Freezers verloren. Nach 64 Minuten und einer Sekunde sorgte Rob Collins in der Overtime für Frust bei den KEC-Fans. Den Haien fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, um das Spiel zu entscheiden. Seit vier Spielen warten die Haie nun auf einen Sieg. Am Ende hieß es 1:2 n.V., so blieb den Haien immerhin ein Punkt – wer weiß, wie wertvoll der in der Endabrechnung noch sein wird?!

Mehr als doppelt so viele Schüsse (nach 60 Minuten stand ein Verhältnis von 51:25 zugunsten des KEC) und zahlreiche Großchancen erspielte sich das Team von Uwe Krupp vom ersten Bully weg. Besonders im Mittelabschnitt verzweifelten die Haie aber immer wieder am starken Hamburger Goalie. „Curry war heute heiß“, lobte Freezers-Coach Benoit Laporte seinen Schlussmann nach der Partie.

Es fällt im Rückblick fast ein wenig schwer, die besten Chancen der Haie allesamt aufzulisten und zu bewerten, derart häufig tauchten die Haie aussichtsreich vor dem Freezers-Tor auf, doch die Chancenverwertung machte am Ende den Unterschied. Die besten Gelegenheiten hatten Mirko Lüdemann (22.), John Tripp (26.), Philip Gogulla (31.) oder Felix Schütz (35.). Allesamt fanden ihren Meister in John Curry. In der 42. Minute geschah dann doch noch die vermeintliche Erlösung. Jonathan d`Aversa brachte den Puck vors Tor, Schütz blieb noch an Curry hängen, doch dann zischte Gogulla dazu und vollendete zum viel umjubelten und verdienten 1:0 (42.). Kurz darauf hätte Tripp für Beruhigung sorgen können, doch sein Versuch verfehlte das Gehäuse um Zentimeter (44.). Kurz vor Ende der regulären Spielzeit passierte es dann: Die Haie waren für den Bruchteil einer Sekunde zu offensiv und wurden von den Freezers eiskalt ausgekontert: Brett Engelhardt traf zum 1:1 (55.). In der Verlängerung war es – wie oben erwähnt – Collins, der den Deckel drauf machte (65.).

„Das ist die harte Realität“, sagte Krupp nach dem Spiel weiter, „aber wir müssen nach vorne schauen und nehmen das Positive aus diesem Spiel mit. Wir haben wenig zugelassen, hatten doppelt so viele Chancen und Schüsse wie Hamburg, haben den Freezers kaum Raum gegeben. Danny aus den Birken hat gut gehalten. Wir waren die bessere Mannschaft und hätten den Sieg verdient gehabt. Aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt.“

Die nächsten Spiele:
Freitag (24.02.), 19.05 Uhr, Haie-Straubing
Sonntag (26.02.), 14.30 Uhr, Wolfsburg-Haie
Dienstag (28.02.), 19.30 Uhr, Haie-Berlin
Donnerstag (01.03.), 19.30 Uhr, Haie-Straubing

(Quelle: haie.de)

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