Eishockey

Kölner Haie verlieren 0:1 in Krefeld

Auch die Kölner Haie konnten die „Mannschaft der Stunde“ nicht stoppen. Der KEC unterlag im ersten Spiel nach der Pause am Dienstagabend beim KEV mit 0:1. Es war der fünfte Erfolg der Krefeld Pinguine in Serie. Die Seidenstädter zogen damit in der Tabelle am KEC vorbei, der erstmals seit mehreren Wochen nicht mehr auf einem Playoff-Platz steht. Allerdings haben die Haie noch Nachholspiele zu absolvieren und können so die Angriffe der Konkurrenz kontern.

Gleich in den ersten Sekunden der Partie bekamen die 5.434 Fans einen Vorgeschmack darauf, was in den kommenden Minuten folgen sollte. Die beiden Torhüter Danny aus den Birken und Scott Langkow standen von Beginn an im Fokus und erwischten einen sehr guten Tag. Der Krefelder Goalie musste schon in der ersten Minute zwei Mal gegen Philip Gogulla retten, auf der anderen Seite parierte Kölns Schlussmann glänzend gegen Roland Verwey (1.) und später gegen Duncan Milroy (10.). Insgesamt sahen die Zuschauer ein schnelles und ausgeglichenes Auftaktdrittel, das auch ohne Volltreffer gute Eishockey-Unterhaltung bot.

Den Gastgebern war das Selbstbewusstsein, das sie in den letzten vier Spielen (zwölf Punkte) getankt hatten, anzumerken. Die Pinguine spielten im zweiten Abschnitt sehr zielstrebig und kamen durch Roland Verwey, der sich im Rücken der sonst gut organisierten Haie-Abwehr davon geschlichen hatte, zum 1:0 (28.). Kurz danach verpasste Francois Methot eine höhere Führung, als er per Alleingang am starken aus den Birken scheiterte (32.). Kaum weniger gefährlich war ein Haie-Konter drei Minuten später. Der KEC stürmte mit drei Mann auf einen Krefelder Abwehrspieler zu, doch nach dem Querpass von Tino Boos auf Greg Classen klärte einmal mehr Langkow – diesmal per Schoner (35.).

Auch im letzten Drittel kam der KEC trotz hohen Aufwands nicht am Krefelder Schlussmann vorbei. Als er bereits geschlagen schien, fehlte bei den Haien die Genauigkeit im Abschluss: Philip Riefers hatte bei einem Konter das scheinbar leere Tor vor sich, verzog jedoch knapp (48.). Die beste Chance der Krefelder im letzten Abschnitt hatte Patrick Hager, der an aus den Birken hängen blieb (52.). In den Schlussminuten warf der KEC nochmals alles nach vorne, doch es gab kein Durchkommen.

Uwe Krupp sagte nach dem Spiel : „Wie es das Ergebnis sagt, war es eine sehr ausgeglichene Partie. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Ein Tor hat den Unterschied gemacht. Krefeld hat einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen. Wir hatten genügend Torchancen. Langkow war sehr gut, ebenso wie Danny aus den Birken. Es lag an einem Schuss, teilweise an wenigen Zentimetern. Details entscheiden solche Spiele.“

Am Freitag spielen die Haie in Ingolstadt (19.30 Uhr).

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