Lob für Soldo
Udo Lattek bemängelt "Söldner-Mentalität" bei FC-Spielern
Udo Lattek, alter und erfolgreicher Fußball- und Trainerhase, ist in seiner Kolumne auf sport1 voll des Lobes für den Trainer des 1. FC Köln, Zvonimir Soldo. Mit einigen Spielern jedoch hadert er: "Söldner-Mentalität" will er entdeckt haben.
Nach dem Samstagssieg des 1. FC Köln über den VfB Stuttgart (koeln.de berichtete) wird am Auswärtsauftritt des FC sowie seines Trainers nicht mit Lob gespart. Und wenn das Lob für den Trainer aus dem Munde eines erfahrenen Fachmannes kommt, darf Zvonimir Soldo sich dieses Lobes ruhig annehmen: Für Udo Lattek, Meistertrainer und Fußballexperte, ist Soldo genau der richtige Mann für den FC.
"Ich halte ihn für einen sehr guten Trainer. Er ist nicht immer nur der ruhige Trainer, macht in der Halbzeitpause auch mal richtig Wind, dass die Fetzen fliegen", so Lattek in seiner Kolumne auf dem Sportportal sport1.de am Sonntag. Soldo war vorgeworfen worden, nach außen zu ruhig zu sein und nicht genug Emotionen wecken zu können, wie es für einen Verein wie den FC nötig sei.
"Dann würden ohnehin alle sagen, dass er spinnt"
Laut Lattek wäre für Soldo jedoch ein Außenauftritt, wie ihn Christoph Daum an den Tag gelegt hätte, unpassend: "Er muss nach außen hin auch nicht so auftreten wie Christoph Daum. Dann würden ohnehin alle sagen, dass er spinnt." Emotionen müssten in der Mannschaft geweckt werden und nicht außen, sagt Lattek
Wenn Emotionen in der Mannschaft steckten, dann würde sie auch guten Fußball spielen. So habe Köln zuhause gegen den VfL Wolfsburg zum Beispiel eine Stunde lang hervorragenden Fußball gespiel, so Lattek.
Was Lattek jedoch beim FC vermisst, ist die Beständigkeit im Team. Die Qualität, wie sie der FC auswärts gegen Stuttgart bewiesen habe, sollte ständiger Begleiter der Mannschaft sein. Lattek fragt sich, warum der FC nicht immer so wie im Samstag spielt. Eine Antwort darauf hat er auch parat: "Ich habe das Gefühl, dass einige Spieler in der Mannschaft sind, die eine 'Söldner-Mentalität' haben", so seine Erkenntnis. Ross und Reiter nennt der 74-Jährige jedoch nicht.
Darüber hinaus fehlt ihm, dass Lukas Podolski nicht intensiver in das Spiel des FC eingebunden ist und zu wenig Ballkontakte hat. Offenbar sei sein Status als Führungsspieler noch nicht so ausgeprägt, wie es sein sollte: "Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Mannschaft ihn gar nicht sucht und als Leader anerkennt", so Lattek.
Udo Latteks Kolumne auf www.sport1.de
(Erstellt am 21. September 2009 - 14:08 Uhr; aktualisiert 21. September 2009 - 15:42 Uhr)
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Kommentare
hallo udo lattek,du sprichst
hallo udo lattek,du sprichst mir aus der seele obwohl ich nie ein fan von dir war,aber es entwickelt sich,was dir auch wahrscheinlich am a....
vorbei geht 100% getroffen bist ok
Ihr müsst den Tatsache ins
Ihr müsst den Tatsache ins Auge sehen!
Udo hat recht...aber er meint nicht nur Köln, denke ich, sondern alle andere Vereine auch!
Aus welcher Mottenkiste
Aus welcher Mottenkiste kommt der denn?
Hallo 21.09.09 19:40, dem
Hallo 21.09.09 19:40,
dem Anschein nach meinst Du wohl meinen Kommentar.
Denk mal nach. Die FC begeisterten Fans im Stadion kommen in der überwiegenden Mehrheit aus der näheren Umgebung.
Und wenn Du diese Begeisterung auf Spieler aus der Region überträgst, kannst Du Dir Deine Antwort selber geben.
Die Erfahrung aus der Vergangenheit hat mehrfach bewiesen: immer wenn beim FC überwiegend Spieler aus der Umgebung spielten, war der Verein auch erfolgreich.
Ruhig Brauner! Ich meinte
Ruhig Brauner! Ich meinte Udo. Meistertrainer der Herzen und Retter des FCs.
Lattek hat recht. Es müssen
Lattek hat recht. Es müssen wieder Spieler aus der Region, für die es eine Ehre ist und die mit Leib und Seele für den FC spielen wollen, in die Profimannschaft.
Prost Udo! Ein Glas geht
Prost Udo! Ein Glas geht noch.
Danke Freunde und schenkt
Danke Freunde und schenkt nach. Rülps.
Udo "Ouzo" Lattek!
Udo "Ouzo" Lattek!





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