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Schramma wünscht sich Poldi her

Fonds will Podolski finanzieren

Die Ablösesumme und das Gehalt von Lukas Podolski über einen Beteiligungsfonds finanzieren: Diese Idee kam einem Kölner Unternehmer, der sein Konzept zu einem "Podolski-Fonds" zur Zeit von Wirtschtaftsprüfern bewerten lässt. Interessenten an einem solchen Modell sind bereits vorhanden.

Die Idee zu einem Fonds, der über ein Beteiligungsmodell den Noch-Bayern-Stürmer Lukas Podolski zurück an den Rhein holen soll, kam einem Kölner Unternehmer, als er von früheren FC-Sponsoren angesprochen wurde. "Da muss man doch was machen können", so die Überlegungen, wie man das notwendige Kapital stemmen könne, um den wechselwilligen Nationalspieler zukünftig in Rot-Weiß auflaufen zu sehen.

Als erfolgreicher Unternehmensberater lange tätig und erfahren in Beteiligungsmodellen arbeitete der Geschäftsmann, selbst Fan des 1. FC Köln, an einem Konzept zu einem Fonds: Über finanzielle Beteiligung wird Geld in einem Fonds gesammelt mit dem der Spieler Lukas Podolski gekauft wird. Anschließend wird Podolski gegen eine entsprechende Gebühr an den 1. FC Köln abgegeben. Diese Art "Nutzungsgebühr" deckt zum einen das Gehalt Podolskis, zum anderen wird darüber auch die Rendite der Beteiligungsgesellschaften finanziert.

Grundsätzlich ein Modell, dass funktionieren könnte, gäbe es da nicht DFB-Statuten, die solche Konstrukte untersagten. Zur Zeit wird geprüft, ob sich dennoch eine Möglichkeit findet, einen "Podolski-Fonds" an den Start zu bringen, denn interessierte Anleger sind vorhanden. Gleichzeitig sollen Wirtschaftprüfer das Konzept des Fonds bewerten. Mit dem 1. FC Köln will man sich in der kommenden Woche zusammen setzen. Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" stehen bereits sieben Millionen Euro an Kapital bereit.

Ob über einen Fonds bezahlt oder als Spielerkauf des 1. FC Köln, Kölns Oberbürgermeister Schramma wäre es egal, wie Podolski zurück nach Köln kommt - Hauptsache er käme. Denn "Poldi ist genau der Knipser, der uns neben Novakovic noch fehlt. Er ist einer der umsetzt, was wir brauchen: Tore. Poldi und Köln - die zwei gehören zusammen", so Schramma in der "Bild"-Zeitung.

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