Köln Marathon
Entschädigung für äthiopischen Irrläufer Getachew
Er ist der traurige Star des 16. Rheinenergie Marathon Köln: Limenih Getachew bog nur wenige Meter vor dem Ziel falsch ab und vergab somit seinen Sieg. Die Verantwortlichen wollen den 21-Jährigen Äthiopier nun entschädigen.
Der Topläufer hatte bis kurz vor dem Ziel eine adäquaten Vorsprung ausgebaut. Doch lief er nicht geradeaus ins Ziel, sondern folgte dem Führungsmotorrad, das kurz vor dem Ziel links in eine Straße gewunken wurde. Getachew folgte diesem, bemerkte nur wenige Meter später seinen fatalen Fehler, doch konnte er nicht mehr verhindern, dass der Kenianer Alfred Kering währenddessen an ihm vorbeizog, das Rennen gewann und dabei einen neuen Streckenrekord aufstellte.
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Markus Frisch vom Köln Marathon räumte ein, dass der Ablauf am Ende des Rennens wohl nicht ganz glücklich gewesen sei. Das Führungsgefährt hätte sich auch schon vor der Brücke zurückfallen lassen können. Dadurch, dass sich das Motorrad zum Zeitpunkt des fatalen Irrtums nur wenige Meter vor dem Läufer befand, könnte dieser irritiert worden sein. So wird nun überlegt, ob der in die Irre geführte Sportler möglicherweise eine vierstellige Ausgleichszahlung erhält, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.
Über den Umgang mit den Führungsfahrzeugen wird man vor der 17. Ausgabe des viertgrößten deutschen Marathons nachdenken müssen. Der Marathon startet auch im kommenden Jahr wieder am zweiten Sonntag im Oktober: der 13. Oktober 2013.
Alle Informationen zum Marathon in unserem Marathon-Special
(Erstellt am 16. Oktober 2012 - 11:50 Uhr; aktualisiert 16. Oktober 2012 - 14:54 Uhr)
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