2:1 gegen Hoffenheim
Bremen steht im DFB-Pokal-Halbfinale
Werder Bremen steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Ein Gewaltschuss von Hugo Almeida bescherte dem Titelverteidiger einen 2:1 (1:0)-Sieg gegen 1899 Hoffenheim.
Mit zwei "Hammertoren" haben Naldo und Hugo
Almeida Titelverteidiger Werder Bremen ins Halbfinale des DFB-Pokals
geschossen. Der sehenswerte Freistoß des Brasilianers in den rechten
Torwinkel aus 20 Metern (27.) und ein Gewaltschuss des fünf Minuten
zuvor eingewechselten Portugiesen aus 17m (76.) besiegelten einen
verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg der Hanseaten gegen 1899 Hoffenheim. Für den
zwischenzeitlichen Ausgleich hatte der 89 Sekunden zuvor ins Spiel
gekommene Prince Tagoe per Kopfball (72.) gesorgt.
Der Sieg des Bundesliga-Sechsten vor 25.753 Zuschauern im Weserstadion ging aufgrund der größeren Spielanteile in Ordnung. Ohne fünf verletzte Stammspieler beschränkten sich die Gäste speziell in der ersten halben Stunde weitgehend auf die Defensive, mussten nach dem Rückstand aber zwangsläufig die Deckung lockern.
Bei Schneegestöber erwies sich dabei Werders Hintermannschaft einschließlich Torhüter Tim Wiese phasenweise als nicht immer sattelfest. So hatten die rund 500 mitgereisten Fans der Hoffenheimer in der 33. Minute schon den Torschrei auf den Lippen, doch Boris Vukcevic traf den Ball in aussichtsreicher Position nicht voll, nachdem Wiese eine Linksflanke falsch eingeschätzt hatte.
Wiese bleibt in der Kabine
Wie sich in der Halbzeitpause herausstellte, hatte diese Unsicherheit aber auch wohl mit einem eingeklemmten Nerv im Rücken zu tun. Wiese blieb in der Kabine und wurde durch Ersatzkeeper Christian Vander ersetzt.
Doch überwiegend beherrschten die Bremer das Geschehen, aber die Hoffenheimer Not-Abwehr ohne die beiden etatmäßigen Innenverteidiger Josip Simunic und Marvin Compper machte der Offensive der Hanseaten das Leben lange Zeit sehr schwer.
Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick trieb seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel wort- und gestenreich nach vorn, es fehlte den Gästen aber häufig an der nötigen Durchschlagskraft. Aber auch den Bremern gelangen auf dem schwer bespielbaren Rasen nur noch selten klare Aktionen. In der 68. Minute schoss Nationalspieler Mesut Özil, ansonsten erneut weitgehend unauffällig, knapp am linken Torpfosten vorbei, drei Minuten später wurde er ausgewechselt. (sid, Foto: ddp)
(Erstellt am 9. Februar 2010 - 23:34 Uhr; aktualisiert 9. Februar 2010 - 23:39 Uhr)
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