FC-Manager Meier wehrt sich gegen Vorwürfe
Waren Özats Herzprobleme dem FC schon länger bekannt?
Offenbar waren die Probleme von Kölns Abwehrspieler Ümit Özat mit seinem Herzen beim 1. FC Köln schon länger bekannt: Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner Montagsausgabe berichtet, soll Mannschafts-Internist Jürgen Böhle bei medizinischen Untersuchungen vor Saisonbeginn Herzrhythmusstörungen bei Özat festgestellt haben.
Deswegen habe Böhle den Türken an einen Kölner Herzspezialisten überwiesen. Dieser jedoch gab nach einer Untersuchung Entwarnung - Özat sollte sich lediglich einer Zahnbehandlung unterziehen. Darüber hinaus soll Özat bereits im Frühjahr trotz einer fiebrigen Erkältung am Mannschaftstraining teilgenommen haben. Er habe daraufhin Vitaminpräparate genommen und sei weiterhin der Ausübung seines Jobs als Profifußballer nachgegangen.
Der FC wehrt sich dagegen, bei der medizinischen Betreuung seines Profis möglicherweise nachlässig gewesen zu sein. Wie FC-Manager Michael Meier gegenüber Kölner Medien erklärte, könne dem Verein keine Sorglosigkeit unterstellt werden. Einen Zusammenhang zwischen Herzrhythmusstörungen und einer nach Özats Zusammenbruch am 29. August diagnostizierten Herzmuskelentzündung herzustellen, halte Meier "für abenteuerlich".
(Erstellt am 22. September 2008 - 15:24 Uhr; aktualisiert 22. September 2008 - 15:29 Uhr)
Schon gelesen?
Vorheriger Artikel: DFB-Pokal im Liveticker: 1. FC Köln in Mainz




Kommentar hinzufügen