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Vor Leipzig-Spiel

Stöger: "Wollen den richtig guten Start am Köcheln halten"

Mit dem erstmaligen Duell gegen RB Leipzig geht für den 1. FC Köln am Sonntag (17:30 Uhr) die bislang überaus erfolgreiche englische Woche zu Ende. Der Überraschungszweite aus Köln empfängt den Sechsten, der Traditionsverein spielt gegen den "neureichen Plastikclub", zwei österreichische Trainer mit unterschiedlichen Philosophien wollen ihren Siegeszug fortsetzen. Es gibt eine Menge interessanter Aspekte rund um das Spitzenspiel.

Von Tobias Gonscherowski

"Wir wollen versuchen, den richtig guten Start weiter am Köcheln zu halten und die Euphorie so lange es geht mitzunehmen", sagt FC-Trainer Peter Stöger zwei Tage vor der nächsten Herausforderung. "Bislang sind wir in den drei Jahren Bundesliga immer gut in die Saison reingekommen, dann hat uns im vierten Spiel die Realität eingeholt. Jetzt haben wir auf Schalke nochmal einen draufgesetzt, und die Leute haben viel Spaß."

Damit das auch so bleibt, muss der Effzeh gegen den Aufsteiger erneut eine sehr gute Leistung abrufen. "Die Leipziger haben eine richtig starke Mannschaft, die tolle Spiele abgeliefert hat", lobt Stöger den Gegner. "Die Mannschaft ist sehr jung, extrem laufstark, extrem aggressiv und arbeitet sehr gut gegen den Ball. Sie haben schnelle Jungs in ihren Reihen, die schwer zu verteidigen sind. Es wird eine interessante und schwierige Aufgabe für uns."

Stöger will es bis Sonntag ruhiger angehen lassen

Auch gegen Leipzig wird Stöger nicht auf seine Stammkräfte Dominic Maroh und Leonardo Bittencourt zurückgreifen können. Bei Artjoms Rudnevs sieht es dagegen besser aus. "Insgesamt haben wir viele Jungs wie Marco Höger oder Matthias Lehmann, die ein paar Wehwehchen haben", berichtet der Österreicher. "Es waren intensive Spiele für uns. Wir werden es trainingstechnisch bis Sonntag eher ruhig angehen lassen und denken, dass uns die meisten Spieler am Sonntag zur Verfügung stehen werden."

Den Gegner hat der Kölner Coach nur unter sportlichen Gesichtspunkten unter die Lupe genommen. Das kritische Drumherum wie eine geplante Banneraktion der FC-Ultras verfolgt Stöger aus der Distanz. "Leipzig hat seine Spielberechtigung für die Bundesliga bekommen. Dafür wird es Gründe geben", sagt der FC-Trainer diplomatisch. "Es gibt unterschiedliche Modelle, die es erlauben, in der Bundesliga dabeizusein. Das ist ein Model. Für mich stellt sich als Trainer die Frage, wie ich auf die sportliche Qualität des Gegners reagieren kann. Das werde ich tun, und das ist schon eine Aufgabe. Ich habe in einer englischen Woche auch keine Zeit und Energie, um mir über andere Dinge Gedanken zu machen."

"Lukas ist ein lustiges Kerlchen"

Dazu gehört auch der Vergleich von Lukas Podolski, der auf Twitter Parallelen zwischen dem 1. FC Köln und dem englischen Überraschungsmeister Leicester City gezogen hatte. "Lukas ist ein lustiges Kerlchen. Das hat er wieder mal gezeigt. So habe ich ihn auch kennengelernt", kontert Stöger kurz und trocken. Ihn nerven die vielen Vergleiche inzwischen allerdings auch etwas.

Um einige Anmerkungen zum Duell zweier österreichischer Trainer in der Bundesliga kam Stöger aber nicht herum. "Ich habe noch kein Spiel in Deutschland gegen Ralph Hasenhüttl gewonnen ", meint Stöger, der bei vier Vergleichen mit dem FC gegen den von Hasenhüttl gecoachten FC Ingolstadt drei Unentschieden holte und einmal verlor.

"Es ist nicht selbstverständlich, dass zwei österreichische Trainer zwei deutsche Bundesligisten trainieren", meint Stöger weiter. "Wir haben uns beide raufgedient, wir haben aber einen unterschiedlichen Weg gewählt. Meine Ausbildung war hauptsächlich in Österreich, Hasi hat viel in Deutschland aufgenommen und sich hier weiterentwickelt. Uns verbindet, dass wir Österreicher sind. Was uns trennt, ist, dass ich Wiener bin und er Steirer. Das ist ein gravierender Unterschied zumindest aus Sicht der Steirer. Jetzt wird es Zeit, ihn einmal in der Bundesliga zu besiegen."

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