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Ex-ZDF-Mann Töpperwien über den FC

Soldo holt schon das Optimale heraus

Trainer Zvonimir Soldo holt schon das Maximale aus dem derzeit abstiegsbedrohten 1. FC Köln heraus. Lukas Podolski soll auf sein Herz hören. Und beim heutigen Freitagsspiel setzt es für die Geißbock-Elf eine deutliche 1:3-Heimpleite gegen Dortmund. Ex-ZDF-Mann Rolf Töpperwien äußert sich exklusiv und deutlich über die Lage beim FC. Der Rekord-Reporter (1444 Bundesliga-Reportagen) verrät zudem, welche fußballerischen Erinnerungen er mit Köln verbindet. Außerdem tippt Töpperwien für koeln.de die Ergebnisse des 8. Bundesliga-Spieltags.

Von Sebastian A. Reichert

„Trainer Zvonimir Soldo holt in dieser Saison bereits das Optimale aus seinem Team heraus“, sagt Rolf Töpperwien. Deutliche Worte des Reporters, der 37 Jahre lang für das „Aktuelle Sportstudio“ arbeitete und vor drei Wochen mit seinem 60. Geburtstag das sein Berufsleben beendete, um mehr Zeit für seinen vierjährigen Sohn Louis zu haben. „Mehr als das untere Bundesliga-Mittelfeld ist für die Kölner Mannschaft aktuell nicht drin. Das habe ich vor kurzem Manager Michael Meier aber auch schon persönlich gesagt.“

Im Gespräch mit koeln.de erklärt der gebürtige Harzer zudem, dass er als Reporter in den vergangenen Jahren meistens andere Mannschaften als den FC für seine TV-Berichte vorgezogen habe. Seine Begründung: „Die Kölner haben zuletzt oft im Fußball-Niemandsland gespielt. Da wollte ich lieber von Mannschaften, wie Bayern, Dortmund oder Bremen, berichten, die oben mitspielen. Oder von Eintracht Braunschweig, an der mein Herz hängt.“

Den 1. FC Köln verbindet Töpperwien, dessen zweite Leidenschaft neben dem Fußball seine Musik-Sammlung mit rund 10.000 Schallplatten ist, immer noch mit Trainer-Legende Christoph Daum. „Mit ihm habe ich mal ein legendäres Interview geführt, in dem es darum ging, ob eine gerade beendete Partie seiner Elf als ein Top-Spiel einzuordnen sei oder nicht.“ Daum habe viele Gesichter gehabt, so der frühere ZDF-Reporter. „Auf der einen Seite war er ,locker’ – ein idealer Gesprächspartner. Auf der anderen Seite war Daum aber auch ein unheimlich aggressiver Typ mit scharfen, blitzenden Augen.“

Die Episode mit der Top-Spiel-Diskussion mit Daum ist übrigens auch in Töpperwiens pünktlich zum Eintritt in den Ruhestand erschienenden Autobiografie („Rolf Töpperwien: Von Braunschweig bis Johannesburg", Rotbuch-Verlag) nachzulesen.

Lukas Rückkehr zum FC war absolut richtig

FC-Stürmer Lukas Podolski kommt darin nicht vor. Dennoch verteidigt Töpperwien, dessen Lieblingsangreifer Kevin Keegan und Rudi Völler sind, im koeln.de-Gespräch die Entscheidung des FC-Idols von den Münchener Bayern zum 1. FC Köln zurückzukehren. „Lukas ist ein toller Spieler. Er hat damals auf sein Herz gehört. Seine Rückkehr nach Köln war deshalb kein Fehler, sondern absolut das Richtige“, sagt Töpperwien.

Dem derzeit beim FC unzufriedenem Podolski, der sogar kürzlich schon mit seinem Abschied aus Köln drohte, weist Töpperwien im Gespräch mit koeln.de daraufhin, dass seine Rückkehr in die Domstadt auch sportlich nicht unbedingt als Fehler einzuordnen sei. „Was heißt schon sportlich falsch. Auf das Herz zu hören, geht immer vor. Das ist bei mir genauso gewesen. Ich hätte auch noch fünf Jahre auf höchstem Niveau weiterarbeiten können. Das mache ich aber nicht, weil mir nach 40 Jahren, in denen mir der Fußball am wichtigsten war, nun mein Sohn Louis das wichtigste ist“, sagt Töpperwien. „Wie könnte ich da Lukas kritisieren, der damals zurück zu seinem Heimat-Verein wollte?“

Wenn es am heutigen Freitagabend im Rheinenergie-Stadion allerdings so läuft, wie Töpperwien prognostiziert, dann wird es für den momentanen Tabellen-Sechszehnten aus Köln die nächste Niederlage geben. 1:3 wird Köln gegen Borussia Dortmund verlieren, schätzt der Ex-ZDF-Reporter, der für koeln.de auch die Ergebnisse der restlichen Partien des 8. Spieltags der Fußball-Bundesliga tippt:

Töppis Tipp:

1. FC Köln – Borussia Dortmund 1:3
Bayern München – Hannover 96 4:0
Schalke 04 – VfB Stuttgart 1:0
Werder Bremen – SC Freiburg 3:1
Mainz 05 – Hamburger SV 1:0
FC St. Pauli – 1. FC Nürnberg 0:0
Wolfsburg – Bayer Leverkusen 2:2
Kaiserslautern – Frankfurt 1:1
Hoffenheim – Mönchengladbach 3:0

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