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Bewegender Abschied vom FC

Poldi: "Kann mir eine Rückkehr immer wieder vorstellen"

Nach insgesamt 14 Jahren hat sich Lukas Podolski vom 1. FC Köln verabschiedet – mit etwas Wehmut, aber auch großer Vorfreude auf seinen neuen Klub Arsenal London. Er traue sich den Schritt ins Ausland zu, sagte der Nationalspieler. Dennoch betonte Poldi einmal mehr: „Der FC ist und bleibt mein Verein, das wird immer so sein.“ Auch eine Rückkehr schließt der Stürmer nicht aus.

Als Lukas Podolski am Mittwoch das Podium betrat, weinte sogar der Himmel über Köln. Mit emotionalen Worten nahm der Stürmer nach insgesamt 14 Jahren Abschied vom 1. FC Köln. „Ich werde die Fans, die Stadt und den Verein vermissen“, sagte Podolski, und ließ keinen Zweifel daran, dass ihm der Schritt ins Ausland nicht leicht gefallen ist. „Wenn 50.000 Leute die Hymne singen, das ist schon etwas ganz besonderes - so ein Gefühl hat man sonst nirgends auf der Welt.“ 

Video: Poldi geht auf die Insel

Dennoch merkte man Podolski auch die Vorfreude auf seinen neuen Klub Arsenal London an. „Arsenal ist eine große Nummer im Fußball“, so der 26-Jährige. Außerdem lobte er den „geilen Trainer“ Arsene Wenger und hat sich für die folgenden Jahre in England schon einiges vorgenommen: „Unser Ziel muss es sein, möglichst viele Titel zu gewinnen.“  

Sorgen, dass er sich wie in den drei Jahren beim FC Bayern München nicht durchsetzen könnte, macht Poldi sich nicht. „Ich traue mir den Schritt zu, auch weil ich reifer geworden bin“, sagte der Stürmer selbstbewusst. Mit Per Mertesacker trifft er außerdem auf einen Kollegen aus der Nationalmannschaft. „Ich habe mir bei ihm ein paar Tipps geholt“, gab Podolski zu. Die Entscheidung für einen Wechsel nach London hätte Mertesacker aber „weder erleichtert noch erschwert“. „Die habe ich ganz alleine getroffen“, so der Stürmer, der einmal mehr betonte: „Es war keine Entscheidung gegen den FC, sondern für Arsenal London.“ 

Wechsel innerhalb der Bundesliga kam nicht in Frage 

Die Wahl sei ihm leicht gefallen, „allein schon, weil Arsenal dieselben Farben hat wie der FC“, meinte Podolski schmunzelnd und ergänzte ernsthaft: „Als das Angebot reinkam, war mir schnell klar, dass das für mich der richtige Weg ist.“ Neben Arsenal habe es auch einige andere „interessante Anfragen“ gegeben, erklärte Poldi, aber die seien für ihn nicht in Frage gekommen. „Für mich war klar, wenn ich wechsel dann nur zu einem internationalen Top-Klub.“ Auch ein Wechsel innerhalb der Bundesliga sei für ihn keine Option gewesen. „Das konnte ich mir und den Fans nicht antun“, so der Stürmer.  

Podolski hängt an seinem FC, das wurde am Mittwoch einmal mehr deutlich. Er hängt sogar so sehr am Verein, dass "Prinz Poldi" den trauernden Fans sogar eine dritte Amtszeit bei den „Geißböcken“ in Aussicht stellte. "Klar, kann ich mir eine Rückkehr immer wieder vorstellen", sagte der 26-Jährige: "Der FC ist und bleibt mein Verein, das wird immer so sein.“ 

Poldi: Klassenerhalt zum Abschied 

Doch bevor es Podolski in die große, weite Fußballwelt zieht, wartet auf ihn und seine Kölner Kollegen noch ein hartes Stück Arbeit. „Klar ist es mein Ziel, den FC in der 1. Liga zu halten“, weiß der Nationalspieler um seine Verantwortung. Poldis Rettungsplan klingt einfach: „Am Samstag müssen wir die Bayern schlagen, und dann die zwei Relegationsspiele gut bestreiten.“ Ganz so leicht dürften es ihnen die Münchner aber wohl nicht machen, weiß auch der 26-Jährige. „Die werden mit ihrer Top-Mannschaft spielen und alles geben. Da müssen wir dagegenhalten."  

Als letztes richtete Podolski noch ein paar Abschiedsworte an die Kölner Fans: „Nochmal Danke für eine überragende Zeit. Ich hoffe, dass ihr auch nach meinem Abschied dem Verein und auch mir weiter die Daumen drücken werdet“. Und auch in Richtung Vereinsführung gab es noch einen letzten Gruß – und einen kleinen Seitenhieb: „Ich hoffe, dass sie mit dem neuen Präsidium nach vorne marschieren und in den nächsten Jahren das aufbauen, was mir damals schon versprochen wurde.“ (cf) 

(Erstellt am 2. Mai 2012 - 15:18 Uhr; aktualisiert 3. Mai 2012 - 8:44 Uhr)


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Kommentare

@Poldi: Gehe dahin wo der

@Poldi: Gehe dahin wo der Pfeffer wächst und bleibe um Gottes Willen da!

Ich bin schon über 24 jahre

Ich bin schon über 24 jahre fc fan, aber das ist das traurigste was ich je gehört habe. Poldi wir wahre Fc Köln fans werden dich immer lieben und wünschen dir auch alles gute... Wenn du Titel geholt hast mit Arsenal kommst du wieder zurück und wir werden dann mit dir meister werden... Ich wünsche dir alles gute auf dieser Welt und vergiss niemals wer dir immer den rücken gestärkt hat denn das waren wir die FC fans machs gut.

'Die Zeit' schrieb vor

'Die Zeit' schrieb vor einigen Tagen, Poldi sei zwar immer noch kein 'Atomphysiker' aber gereift. Das heisst wohl, doof bleibt doof. Egal, wie alt die große Leere zwischen den Ohren ist, Leere bleibt Leere. Diese rosaroten Zuckersirup, den du schreibst, kannst du nicht wirklich ernst meinen.

Das nennt man dann:

Das nennt man dann: Hintertürchen offenhalten oder Rückversicherung. Wenn es bei Arsenal nicht klappt, gibt es ja npch den ach so geliebten, oder besser doofen FC, der den kölschen Rumpelfüßler wieder zurücknimmt. Für wie bekloppt hält Prolldi eigentlich die Leute?

na komm sowas kannst auch

na komm sowas kannst auch nicht sagen, er geht zu dem verein der besten mannschaft ,der vereinsführung mit keinen negativen schlagzeilen und den besten fans, sagte er ja im interview auf der pk.
somit is ja klar das er seine kölschen fans schön verar...hat.(waren doch immer seine besten fans und so )

das ganze getue er ist erleichtert, jetzt erst ist es klar, das war doch vor monaten schon klar das er geht,aber bergheimers poldi braucht anscheinend was länger es zu bemerken und zu sagen.
schön dat du gehs

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