Ex-Präsident räum Fehler ein
Overath kritisiert Kölner Clubführung
Köln (dpa) - Über acht Monate nach seinem Rücktritt als Präsident des 1. FC Köln hat Wolfgang Overath die damalige Club-Führung des Fußball-Zweitligisten kritisiert. Seinen plötzlichen Abgang auf der Mitgliederversammlung im November 2011 begründete er mit mangelndem Vertrauen.
Seinen Rücktritt nach sieben Jahren Amtszeit bezeichnete er als «eine Befreiung». «Der Vertrauens-Verlust im Verein war schon zu groß», sagte Overath. Die Kritik, den Club durch seinen Rückzug ins Chaos gestürzt zu haben, bezeichnete er als Legendenbildung. Bei der Übergabe sei der FC gut aufgestellt gewesen. «Wir hatten den besten Saisonstart seit Jahren und standen auf Platz elf», sagte Overath.
Der 68-Jährige gab aber auch eigene Fehler zu. «Mir ist es in meiner Amtszeit beispielsweise nicht gelungen, den passenden Trainer zum FC zu holen.» Auch die Verdoppelung der Schulden auf 24 Millionen Euro räumte er ein. Allerdings sei viel Geld in die Infrastruktur geflossen und «wir hatten mit Lukas Podolski und Pedro Geromel allein zwei Spieler, die zusammen mindestens 20 Millionen Euro wert waren.»
Auf die Frage, ob unter Präsident Overath der Abstieg aus der Bundesliga hätte verhindert werden können, sagte der 68-Jährige: «Ich hätte sicher ein paar Dinge anders gemacht, als sie letztlich entschieden wurden - mit welchem Ergebnis auch immer.»
(Erstellt am 29. Juli 2012 - 15:13 Uhr; aktualisiert 30. Juli 2012 - 10:12 Uhr)
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Kommentare
Overath hat Humor. Ein
Overath hat Humor. Ein echter Kölscher Jeck. Wo hat damit geprahlt, das beim FC keine Entscheidung ohne ihn getroffen wurde. Und Podolski? Alles bewahrheitet sich, Herr Wenger ist bereits sauer. Poldi wird beim Saisonauftakt nicht spielen, wahrscheinlich nicht einmal auf der Bank sitzen. Und zwar nicht verletzungsbedingt. Bin ich froh, dass die beiden Figuren nicht mehr beim FC sind.
In welcher Welt lebt er? Den
In welcher Welt lebt er?
Den Geromel will doch offensichtlich noch nicht mal ein Verein umsonst haben. Kein Wunder bei dem Auftritt in der letzten Saison





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