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Vor dem Ligastart

Ist der FC fit genug für die neue Saison?

Sein erstes Pflichtspiel der Saison gewann der 1. FC Köln mit  5:0 im DFB-Pokal beim Füntfligisten Leher TS. Doch wird es auch in der Bundesliga klappen? Wie gut der ist FC für die neue Spielzeit gerüstet?

Von Tobias Gonscherowski

In den vergangenen vier Jahren hat sich der 1. FC Köln rasant entwickelt. Unter Trainer Peter Stöger sind die Domstädter aus der 2. Liga bis in die Europa League durchgestartet, unter den Geschäftsführern Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle gelang zeitgleich die wirtschaftliche Konsolidierung. Der FC ist wieder eine gute Adresse in der Bundesliga. Vier Jahre lang ging es stetig bis auf Platz fünf hinauf. Doch ist nach dem Abgang von Toptorjäger Anthony Modeste jetzt das Ende der Fahnenstange erreicht? Wie gut ist der FC für die neue Spielzeit gerüstet?

Das Saisonziel

"Wir wollen uns stabilisieren und die Bundesliga vernünftig angehen", sagte Jörg Schmadtke bei der großen Saisoneröffnungsparty am 6. August. "Wir wollen möglichst unbeschadet durch die Liga kommen und eventuell den einstelligen Tabellenplatz wieder hinbekommen. Und den einen oder anderen Donnerstag wollen wir auch in der Europa League genießen." Die Frage wird sein, ob der Effzeh den Spagat hinbekommt, sich angesichts der Feiertage auf internationalem Parkett auf das Kerngeschäft Bundesliga zu konzentrieren.


Die Liste von Vereinen, die das unter vergleichbaren Voraussetzungen nicht geschafft haben, ist sehr lang. Man denke da nur an Clubs wie Eintracht Frankfurt, den SC Freiburg, den FC Augsburg oder Mainz 05, die in akute Abstiegsgefahr gerieten. Mit Hannover 96 ist es Jörg Schmadtke dagegen gelungen, den Erfolg zu bestätigen und sich sogar ein zweites Mal fürEuropa zu qualifizieren.

Die Neuzugänge

Personell hat sich beim 1. FC Köln nicht wirklich viel getan. Neben Modeste (Tianjin/China) haben nur die Ergänzungsspieler Marcel Hartel (Union Berlin) und Neven Subotic (Borussia Dortmund) den Club verlassen. Dafür verpflichteten die Rheinländer den Mainzer Stürmer Jhon Cordoba, für die linke Abwehrseite den Wolfsburger Jannes Horn und das Leverkusener Talent Tim Handwerker sowie die Innenverteidiger Joao Queiros (Braga) und Jorge Meré (Gijon).

Die Stammelf blieb also weitgehend zusammen, in der Defensive ist der Kampf um die Plätze voll entbrannt. Im Pokalspiel erhielten noch die etablierten Innenverteidiger Frederik Sörensen und Dominique Heintz den Vorzug. Überhaupt bot Peter Stöger mit Jhon Cordoba nur einen Neuzugang auf. Von ihm erwartet niemand in Köln, dass er die 25 Treffer seines Vorgängers Modeste wiederholt; wenn der 17-Millionen-Mann nur halb so viele Tore erzielte, wären sie beim FC alle zufrieden.

Der Abgang des exzentrischen Franzosen soll im Offensivkollektiv aufgefangen werden. Von Simon Zoller und Artjoms Rudnevs erhoffen sich die Kölner eine Steigerung. Gleiches gilt für Sehrou Guirassy, der in der vergangenen Saison wegen andauernder Verletzungen kaum zum Zuge kam. Im Pokalspiel klappte das schon ganz gut: Cordoba, Zoller und Guirassy waren unter den Torschützen.

Der Trainer

Köln liegt Peter Stöger zu Füßen. Der Österreicher wird in der rheinischen Metropole verehrt wie vielleicht nur seine Vorgänger Hennes Weisweiler oder Christoph Daum in seiner ersten Amtszeit. Der charismatische 50-Jährige hat die Mannschaft voll im Griff. Seine Ehrlichkeit, sein Humor und seine Menschenführung kommen bestens an. An seiner fachlichen Kompetenz gibt es nicht die geringsten Zweifel. 

In seinen vier Jahren musste Stöger allerdings auch noch keine einzige wirkliche sportliche Krise meistern. Auf die Truppe war immer Verlass. Die Mannschaft hat sich unter Stöger und seinem Trainerteam stetig weiterentwickelt, sie steht traditionell defensiv gut und beherrscht mehrere Systeme. Dass nur eins von sechs Testspielen in der Vorbereitung gewonnen werden konnte, nahm Stöger gelassen zur Kenntnis.

Prognose

Viel wird vom Saisonstart abhängen. Unter Peter Stöger hat der FC in den vergangenen vier Jahren immer einen guten Saisonauftakt hingelegt und mindestens die ersten drei Partien nicht verloren. In dieser Saison meint es der Spielplan allerdings nicht so gut mit den Kölnern: an den ersten vier Spieltagen bescherte er ihm drei Auswärtspartien. Zum Auftakt steht das knifflige Derby auswärts bei Borussia Mönchengladbach an, danach folgt ein Heimspiel gegen den Hamburger SV sowie ein Doppelpack auswärts in Augsburg und Dortmund. Eine solche Konstellation hat sich bei anderen Clubs in der Vergangenheit meistens negativ ausgewirkt. Und dann startet dann auch schon das Abenteuer Europa League.

Der Spielplan des 1. FC Köln in der Saison 2017/2018

Misslingt der Start und kann der Modeste-Abgang nicht einigermaßen kompensiert werden, dann könnte die Saison weitaus komplizierter werden, als sich das jetzt die meisten Experten vorstellen. Dennoch ist die Mannschaft seit Jahren eingespielt und defensiv stabil; die Achse Horn, Sörensen, Heintz, Hector, Lehmann und Risse hat sich immer bewährt. Insofern erscheint das Saisonziel einstelliger Tabellenplatz durchaus machbar zu sein. Eine erneute Qualifikation für die Europa League wäre aber eine echte Überraschung. (Foto: imago(Agentur 54 Grad)

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