Stürmer erbittet Zeit
FC-Vertragsverhandlung mit Poldi auf Eis gelegt
In Sachen Vertragsverhandlung mit Podolski geht es beim 1. FC Köln, anders als gedacht, nicht voran: Podolski traf sich zwar mit FC-Sportchef Finke, machte aber klar, dass vor dem Sommer keine Entscheidung fallen werde.
Die Vertragsverhandlungen des 1. FC Kölns mit seinem Ausnahmestürmer Lukas Podolski sind erst einmal auf Eis gelegt. Zwar trafen sich Podolski und sein Berater Kon Schramm am Dienstag mit FC-Sportchef Volker Finke und Geschäftsführer Claus Horstmann, doch das Ergebnis war ernüchternd - für den FC: Podolski machte klar, dass er weitere Gespräche über die Verlängerung seines bis 2013 laufendes Vertrages erst nach dem EM im Sommer führen will.
"Lukas Podolski hat sich für die kommenden Monate Zeit erbeten, bevor weitergehende Gespräche geführt werden", so der Verein auf seiner Website. Damit ist der Zeitplan Finkes etwas durcheinandergebracht, der noch im November sagte, dass der FC keinesfalls in die Saison 2012/2013 gehen werde, ohne dass in Sachen Vetrag mit Podolski Klarheit herrsche. Denn alles andere als eine Vertragssicherheit zu diesem Zeitpunkt wäre laut Finke "wirtschaftlicher Selbstmord".
Damit spielt Finke auf eine hohe Ablösesumme an, die nur zu erzielen ist, wenn Podolski vor Vertragsende zu einem anderen Verein wechselt. Zurzeit steht eine Summe von etwa 20 Millionen Euro im Raum, die europäische Spitzenklubs wie Arsenal London oder Lazio Rom bei einem vorzeitigen Wechsel Podolskis bereit wären zu zahlen. Nach Ablauf seines Vertrages mit dem FC kann Podolski ablösefrei wechseln.(Erstellt am 4. Januar 2012 - 11:37 Uhr; aktualisiert 4. Januar 2012 - 13:27 Uhr)
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