Fünfter gegen Sechster

FC will gegen Union Berlin "brutal marschieren"

Am Samstag trifft der 1. FC Köln zu Hause auf Union Berlin. Im Duell mit dem Tabellen-Nachbarn setzt Holger Stanislawski vor allem auf eine kämpferische Leistung seines Teams. „Wir werden brutal marschieren“, kündigte der Trainer an. Personell kann der 43-Jährige aus dem Vollen schöpfen.

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Von Cora Finner 

Rückblick: Es war eine Begegnung zweier Keller-Kinder, als am 6. Spieltag der 1. FC Köln bei Union Berlin antrat. Damals traf der Tabellen-16. auf den 17.. Nun, am Samstag (13 Uhr, Rheinenergie-Stadion) heißt das Duell erneut Köln gegen Union – und wieder ist es ein Spiel gegen einen direkten Tabellennachbarn; allerdings viel weiter oben. Der FC hat sich mit einer beeindruckenden Serie von zehn Spielen ohne Niederlage auf Rang fünf vorgearbeitet, Berlin ist mittlerweile Sechster. „Das wird eine ganz enge Nummer am Samstag“, glaubt daher auch FC-Trainer Holger Stanislawski. Denn: „Genau wie wir rechnet sich auch Union noch etwas aus.“ 

Noch liegt Köln sechs Punkte hinter dem Dritten Kaiserslautern, der am Montag gegen Hertha BSC Berlin spielt. Um den Abstand auf den Relegationsrang zu verringern, setzt Stanislawski vor allem auf eine große kämpferische Leistung seines Teams. „Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln, und wenn es um 13 Uhr los geht werden wir definitiv eine Mannschaft sehen, die brutal marschiert und die drei Punkte will“, forderte der Coach volles Engagement. „Immerhin haben wir nach dem 1:2 im Hinspiel noch etwas gut zu machen.“

Bröker und Jajalo zurück im Kader 

Personell kann der Coach aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Adil Chihi, der in der Woche nach dem Spiel wieder ins Mannschaftstraining einsteigen soll, sind laut Stani „alle Mann an Bord“. Auch die zuletzt angeschlagenen Thomas Bröker und Mato Jajalo kehren in den Kader zurück. Ob der Trainer gegen Union erneut auf eine Doppelspitze mit Anthony Ujah und Stefan Maierhofer setzt, ist noch offen, scheint nach der schwachen Offensivleistung beim mageren 1:0 gegen St. Pauli aber eher unwahrscheinlich. „In St. Pauli haben wir sieben, acht, neun Kontersituationen nicht gut zu Ende gespielt. Aber meine Jungs haben sich voll reingekniet und reingebissen. Diesen Weg wollen wir weiter gehen“, wies der 43-Jährige jegliche Kritik an der Spielweise seiner Mannschaft entschieden zurück. „Wir stehen schließlich nicht auf Platz fünf, nur weil ich mir einen Bart wachsen lasse.“ 

Dennoch muss gegen Union auch spielerisch mehr vom FC kommen, will man die Aufstiegshoffnungen nicht nach dem 23. Spieltag begraben, weiß auch Stanislawski. „Wir treffen auf einen brutal schweren Gegner. Die Berliner haben eine physisch starke Mannschaft mit sehr viel Erfahrung in ihren Reihen“, lobte der Trainer die Gäste aus der Hauptstadt. Aber auch Köln sei ein „unangenehmes Team“, das „schwer zu schlagen ist“. Und die Geißböcke haben laut Stani einen entscheidenden Vorteil: „Wir haben über 40.000 Fans im Stadion, die uns nach vorne treiben. Das kann am Samstag den Unterschied ausmachen.“ 

Seit neun Heimspielen ungeschlagen

Tatsächlich verlor Köln in dieser Saison erst einmal zu Hause – am 4. Spieltag mit 0:1 gegen Cottbus. Seit neun Heimspielen ist der FC ungeschlagen. Damit diese positive Serie hält, hat der Hamburger ein einfaches Rezept: „Die Jungs sollen raus gehen, Gas geben und Spaß haben.“ Spaß hätten sie nach einem Sieg wohl auch beim Blick auf die Tabelle, denn dann wären es zumindest bis Montag nur noch drei Punkte bis zum großen Ziel Relegation. Stani: „Noch hat Kaiserslautern den Platz an der Sonne. Aber genau da wollen wir auch irgendwann hin – Winter war schließlich lange genug.“ 

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