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Kein Torerfolg

FC trotz Nullnummer gegen Augsburg zufrieden

Es bleibt wie verhext. Gegen den FC Augsburg kann der 1. FC Köln nicht mehr gewinnen. Zum sechsten Mal in Folge blieben die Domstädter nach dem 0:0-Unentschieden gegen den FCA ohne eigenen Dreier, seit 437 Minuten sogar ohne Torerfolg. FC-Trainer Peter Stöger war dennoch zufrieden.

Von Tobias Gonscherowski

Im Gegensatz zu den letzten Partien machte der FC diesmal von Beginn an Dampf. In den ersten 20 Minuten spielten die Kölner die Gäste an die Wand, ohne allerdings zumindest eine ihrer passablen Tormöglichkeiten zu nutzen. Teilweise schienen sich die Rheinländer sogar am eigenen, technisch anspruchsvollen Spiel zu berauschen. In einigen Situationen wurde ein Pass zu viel zelebriert, statt einfach mal den möglichen Torabschluss zu suchen, so etwa Yuya Osako schon in der 2. Minute.

In der Folgezeit blieben dann Torchancen auf beiden Seiten Mangelware, die Partie verflachte, die von Beginn an nur auf ein Remis spielenden Augsburger taten wenig nach vorne. So war die dritte Nullnummer in den letzten vier Begegnungen mit den Fuggerstädtern die logische Konsequenz. "Für uns war wichtig, dass wir es relativ routiniert nach Hause gespielt haben und nicht kopflos wurden", meinte Peter Stöger. "Es ist nicht so lange her, dass wir solche Spiele verloren haben. Es war in Ordnung. Ich bin mit der Mannschaft zufrieden."

Wortgefechte der Trainer

Spannender und unterhaltsamer als das Geschehen auf dem Rasen waren unterdessen einige Wortgefechte, die sich Peter Stöger und Jörg Schmadtke mit der Augsburger Bank lieferten. "Ich habe kein Problem damit, wenn der Cheftrainer mal etwas hinterfragt oder kritisiert", erklärte Stöger. "Mit Dirk Schuster hatte ich noch nie ein Problem, wir hatten bei seiner Zeit in Österreich gemeinsam unseren Spaß. Ich mag ihn. Mir waren es aber zu viele Cheftrainer in der Augsburger Coaching Zone. In der ersten Halbzeit war es ziemlich viel."

Mit der Darbietung seiner Mannschaft war Peter Stöger insgesamt zufrieden. Die Zahlen wie etwa 64 Prozent Ballbesitz oder die Passquote von 85 Prozent bestätigen das auch. "Wir haben permanent versucht, das Spiel für uns zu entscheiden, die Jungs haben viel unternommen", lobte der Trainer. Auch seine Profis wollten nicht allzu viel Trübsal blasen.

Nach zwölf Spielen 22 Punkte

"Ich hoffe, dass heute abend niemand nach Hause geht und traurig ist", sagte FC-Keeper Thomas Kessler. "Die Entwicklung ist einfach stetig positiv. Wir haben nach zwölf Spielen 22 Punkte. Das dürfen wir uns von niemandem madig reden lassen. Das ist eine tolle Entwicklung." Womit er natürlich Recht hat. Auch die Fans nahmen die ereignisarme Partie gelassen hin, wurden sie doch von ihrer Mannschaft in dieser Saison auch gerade in den Heimspielen auch noch nicht enttäuscht.

Immerhin war es die Kölner Mannschaft, die dem Tabellenführer RB Leipzig beim 1:1-Unentschieden im RheinEnergieStadion die letzten Punkte abluchsen konnte. Auf der anderen Seite hat die Bilanz von 13 Punkten aus den ersten fünf Heimspielen vor der Augsburg-Partie die Kölner auch noch etwas stärker erscheinen lassen, als sie vielleicht wirklich sind. Denn die vier Heimsiege wurden allesamt gegen Teams aus der zweiten Tabellenhälfte eingefahren, darunter auch die Abstiegskandidaten Darmstadt, Ingolstadt und Schlusslicht Hamburg.

Heintz: "Wir brauchen uns keinen Kopf machen!"

Das schmälert die großartige Gesamtbilanz des Effzeh überhaupt nicht, im Gegenteil. Denn in den letzten beiden Jahren tat sich der FC daheim vor allem gegen die Konkurrenz aus dem unteren Tabellendrittel sehr schwer. Das hat sich deutlich zum Positiven geändert. Und überhaupt: "In den letzten Wochen gingen ein paar Bälle rein, von denen man das nicht gedacht hat. Diesmal war es umgekehrt", befand Dominique Heintz. "Wir müssen weitermachen und brauchen uns keinen Kopf machen, wenn man sieht, mit welchem Respekt die Mannschaften inzwischen nach Köln kommen und auf einmal mit einer Sechserkette spielen. Wir stehen sehr gut da, haben gut gespielt."

Am nächsten Samstag gastiert der FC bei der TSG 1899 Hoffenheim. Inklusive dem jüngsten 2:1-Erfolg im Pokal blieben die Kölner in den letzten zehn Pflichtspielen gegen die Kraichgauer ungeschlagen. Hoffenheim hat seinerseits in dieser Saison in der Bundesliga noch eine weiße Weste und kein Spiel verloren. Auf die Kölner wartet also ein echtes Topspiel und ein Gegner, der offensiv deutlich mehr zu bieten haben dürfte als die biederen Augsburger. (Foto: imago/mika)

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