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20. Spieltag

FC gegen Freiburg, organisiert gegen laufstark

Der eine hat vor dem anderen Respekt und beide sind überrascht, dass sie dort stehen wo sie stehen. Es geht um den 1. FC Köln und den SC Freiburg, die am 20. Spieltag aufeinandertreffen.

Von Tobias Gonscherowski

Zum vierten Mal in den fünf Pflichtspielen des Jahres 2017 steht für den 1. FC Köln ein Auswärtsspiel an. Die Domstädter reisen am Sonntag zum Sport-Club Freiburg (17:30 Uhr), bei dem sie keines der letzten sieben Gastspiele gewinnen konnten. Entsprechend groß ist der Respekt, den FC-Trainer Peter Stöger den Breisgauern entgegen bringt.

"Die Freiburger machen es immer gut. Als Aufsteiger sind sie total zufrieden. Sie haben wohl genauso wenig wie wir damit gerechnet, dass sie da stehen, wo sie jetzt stehen. Sie sind eine sehr heimstarke, fleißige Mannschaft", lobt Stöger. "Es wird eine schwere Aufgabe. Trotzdem fahren wir nach Freiburg, um im Idealfall mit Punkten zurückzukommen."

Der SC Freiburg ist als Achter des Klassements ein Tabellennachbar des 1. FC Köln. Die Mannschaft des extrovertierten Trainers Christian Streich hat bereits bemerkenswerte 26 Punkte auf dem Konto. Sie konnte sechs ihrer neun Heimspiele gewinnen und dabei mit Eintracht Frankfurt und Hertha BSC auch zwei Mannschaften vom Kaliber des Effzeh bezwingen.

Laufstärke gegen Organisation

"Sie gehören zu den laufstärksten Teams der Bundesliga", weiß Peter Stöger. "Es wird nicht ausbleiben, dass wir auch relativ viel laufen werden müssen. Wir gehören zu den Mannschaften, die relativ wenig laufen. Das zeigt, dass wir gut organisiert sind. Das wird auch wieder notwendig sein. Wir können sie mit einem guten Passspiel beschäftigen. Defensiv müssen wir bereit sein, die Laufwege auf uns zu nehmen."

Auch auf den Freiburger Edeljoker Nils Petersen, der alle seine sechs Saisontore als Einwechselspieler erzielte, sind die Kölner vorbereitet. "Wir wissen um seine Jokerqualitäten ", urteilt Stöger. "Er ist in sehr kurzer Zeit sehr aktiv auf dem Platz." Ebenso gilt es möglichst Standards vor dem eigenen Tor zu vermeiden, da die Freiburger mit Vincenzo Grifo eine Spezialisten für ruhende Bälle in ihren Reihen haben.

100 Prozent sind gefragt

Die bisherigen Auftritte im Jahr 2017 bewertet Peter Stöger überwiegend positiv, vor allem die sieben Punkte aus den ersten drei Punktspielen. Auch die 0:2-Niederlage im Pokal in Hamburg ist aufgegearbeitet und abgehakt. "Wir haben ein paar Dinge angesprochen, die nicht so funktioniert haben. Wir hatten unsere Tormöglichkeiten. Bei uns muss in der Organisation viel stimmen, um Erfolg zu haben", sagt der Coach. "Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es für den 1. FC Köln Normalität sein kann, in Hamburg ein Pokalspiel zu verlieren. Wir dürfen nicht glauben, dass alles weiterlaufen wird, wenn wir nicht 100 Prozent Leistung liefern." Diese 100 Prozent werden auch wieder in Freiburg gefragt sein.

Personell kann der Österreicher mit Ausnahme der Langzeitverletzten Timo Horn und Matthias Lehmann fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den grippegeschwächten Artjoms Rudnevs dürften alle Spieler einsatzbereit sein. Den Winterneuzugang Neven Subotic, der zuletzt zweimal im Kader stand, aber noch ohne Einsatz blieb, sieht Stöger auf einem guten Weg, er sagt aber auch: "Jede Trainingseinheit tut ihm gut. Wir werden entscheiden, wann wir ihn wo bringen. Der Zeitpunkt muss passen." Das klingt eher danach, dass sich Subotic noch etwas gedulden muss. Für Jonas Hector, bei dem es nach seiner Verletzung im Pokalspiel problematisch aussah, dürfte alles glattgehen: "Ich habe die Hoffnung, dass er spielen kann", erklärt Stöger. (Foto: imago/Uwe Kraft)

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