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Keeper Horn sauer

FC - Gladbach war "eher Freundschaftsspiel statt Derby"

Mal wieder kein Auswärtssieg des 1. FC Köln im Derby gegen Gladbach. Wegen schwacher Teamleistung. Das machte FC-Keeper Horn sauer, der Einsatz vermisste und eher ein FC-Freundschaftsspiel statt eines Derbyfights sah.

Von Tobias Gonscherowski

Die Kölner Fankurve nur spärlich gefüllt, die Stimmung auch im ganzen Stadion eher gedämpft: So ein richtiges Derby-Feeling kam am Samstagnachmittag nicht auf. Der 1. FC Köln passte sich den äußeren Gegebenheiten an und lieferte im 84. rheinischen Bundesliga-Derby mit einer 0:1-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach eine vergleichsweise schwache Leistung ab. "Es fühlte sich eher nach einem Freundschaftsspiel an als nach einem großen Derby. So kann man kein Spiel gewinnen", fand Timo Horn deutliche Worte.

Solch harschen Worte kennt man von Horn ja eigentlich nicht. Der Kölner Keeper dürfte der rhetorisch gewandteste FC-Profi sein, der bei Siegen wie Niederlagen gleichermaßen besonnen die Spiele analysiert und moderat seine Meinung sagt. Nach der Partie in Mönchengladbach wahrte er zwar äußerlich die Contenance. Doch wie sehr ihn die Pleite getroffen hatte, war seiner messerscharfen Kritik am eigenen Team zu entnehmen.

"Das war viel zu wenig"

"Man muss Einsatz zeigen", bemängelte der selbst fehlerfrei haltende Torwart. "Die Gladbacher waren aggressiver in den Zweikämpfen und wollten das Derby mehr gewinnen als wir. Das ist sehr enttäuschend. Wir müssen ganz anders zur Sache gehen. Vom Einsatz her kann man uns selten etwas vorwerfen - heute schon! Das war viel zu wenig. Am enttäuschendsten war, dass man kein Aufbäumen gesehen hat. Die Gladbacher haben das Spiel ohne großen Aufwand gewonnen."

Vor allem in der ersten Spielhälfte dominierte die Elf vom Niederrhein das Geschehen nach Belieben. Schon in der 9. Minute fiel das Tor des Tages, als die Gladbacher die linke Kölner Abwehrseite aufmischten und mit schönem Direktspiel von Lars Stindl und Raffael ihr Supertalent Mahmoud Dahoud in Szene setzten. Dieser tauchte in zentraler Position völlig einsam vor Horn auf und versenkte den Ball locker mit dem Außenrist in die linke Ecke.

Die Kölner Abwehr stellte sich dabei kollektiv dilettantisch an. Dominique Heintz scheiterte beim Versuch Stindl zu foulen, Dominic Maroh kam gegen Raffel zu spät, die ganze Hintermannschaft verschob falsch, riss ein Riesenloch ins Zentrum und lud Dahoud förmlich zum Tor ein. Dass die Borussia ihre Überlegenheit vor dem Seitenwechsel nicht in eine höhere Führung ummünzen konnte, war der einzig positive Aspekt der ersten 45 Minuten aus Kölner Sicht. (Foto: imago/Uwe Kraft)

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