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Nach Remis im Rheinderby

Effzeh fehlt nur noch ein Schritt bis Europa

Jetzt hat der FC sein Endspiel. Nach dem unter dem Strich glücklichen 2:2-Unentschieden im Rheinderby bei Bayer 04 Leverkusen kommt es nun für den 1. FC Köln am letzten Spieltag im Heimspiel gegen Mainz 05 zum großen Saisonfinale um Europa. Bei einem Sieg gegen die Rheinhessen und Schützenhilfe von Meister Bayern München spielt der FC in der kommenden Saison international.

Von Tobias Gonscherowski

Die Chancen stehen sehr gut für die Mannschaft von Peter Stöger, in der kommenden Spielzeit in drei Wettbewerben zu starten. Aus eigener Kraft kann der Effzeh mit einem Sieg gegen Mainz definitiv Platz sieben klar machen. Und wenn der SC Freiburg nicht gerade beim FC Bayern gewinnt, wäre Köln im Erfolgsfall sogar Sechster. Seien wir ehrlich, die Chance ist riesengroß! Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die zuhause noch unbesiegten Münchener am Tag der Schalenübergabe und beim letzten Spiel ihres Kapitäns Philipp Lahm gegen den Aufsteiger aus dem Breisgau im eigenen Stadion verlieren, tendiert gegen Null.

Die Kölner ihrerseits bekommen es mit dem 1. FSV Mainz 05 zu tun, der den Klassenerhalt sicher hat, aber in der ansonsten schwachen Rückrunde sogar bei den Absteigern Darmstadt und Ingolstadt verlor. In der Bundesliga hat der FC gegen Mainz zuhause noch nie gepatzt, in sechs Duellen gab es zunächst drei Siege und zuletzt drei Unentschieden in Folge. Ein Selbstläufer wird das Spiel gegen einen unbequemen Gegner trotz der guten Voraussetzungen also ganz sicher nicht.

Zudem haben die Domstädter in ihren letzten beiden Auswärtsspielen in Dortmund und nun in Leverkusen ihr Glück sehr strapaziert. Denn wie schon bei der schmeichelhaften Nullnummer beim BVB vor zwei Wochen, hing der Kölner Punktgewinn in der BayArena am seidenen Faden - und das trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung. "Ich bin über 90 Minuten aber mit dem Punkt zufrieden, da Leverkusen über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft war", gab Peter Stöger ehrlich zu.

Brutale Effizienz: drei Chancen, zwei Tore

Die Kölner bestachen wieder einmal durch ihre brutale Effizienz. Sie machten aus drei Chancen zwei Tore. "Das ist auch eine Qualität", betonte Marco Höger. Und der FC hatte einen Timo Horn im Kasten, der sich vor allem in der ersten Spielhälfte die Note eins mit Stern verdiente. Reihenweise parierte er hundertprozentige Möglichkeiten der Werkskicker - vor allem von Stefan Kießling. "Es war fast schon ein Wunder, dass wir mit einer 1:0-Führung in die Pause gegangen sind", meinte Horn nach dem Abpfiff.

Sein Privatduell mit dem Leverkusener Torjäger endete dann noch unentschieden, weil der 33-jährige Angreifer nach der Pause doch noch sein Tor erzielte. "Er hat ein überragendes Spiel gemacht und seinen Worten auch Taten folgen lassen", sagte Horn anerkennend. Vor zwei Wochen hatte Kießling bei einem Fanprotest der Leverkusener Anhänger die Stimmung mit einem flotten Spruch ("Dann hauen wir im Derby die scheiß Kölner weg.") deeskalieren können, sich aber später für seine Wortwahl entschuldigt.

Letztes Bundesligaspiel gegen den 1. FSV Mainz 05

Die Botschaft war dennoch auf der anderen Rheinseite angekommen und sorgte für zusätzliche Motivation. "Sein Spruch hat mich als Kölner getroffen", scherzte Horn nach dem Derby. "Er hat mich aber auch als Torwart gepusht. Dann ist man doppelt motiviert und möchte möglichst alles verhindern." Alles konnten die Kölner dann nicht verhindern. Aber bei 27:7 Torschüssen für Leverkusen und 61 Prozent Ballbesitz für die Werkself liest sich das 2:2-Unentschieden am Ende doch gut - auch wenn die Kölner sich nach 50 Minuten nach Toren von Milos Jojic und Lukas Klünter mit 2:0 in Führung bereits auf der Siegerstraße wähnten.

Doch der FC akzeptierte das Remis. "Mehr war nicht drin", erkannte Horn richtig. So sah es auch Teamkollege Dominique Heintz, der sagte: "Der Punkt kann sehr wertvoll sein. Ein 2:2 in Leverkusen ist gut." Vergolden können sie den Zähler nun mit einem Dreier gegen Mainz 05 im ausverkauften RheinEnergieStadion am kommenden Samstag (20. Mai 2017) vor den heimischen Fans. "Was wir heute beim Auswärtsspiel an Unterstützung erlebt haben, war eine gute Kostprobe von dem, was nächste Woche los sein wird", frohlockte bereits Marco Höger. Auf den Support seiner Anhänger kann sich der FC verlassen. Denn schließlich wollen am nächsten Samstag Spieler wie Fans alle gemeinsam den größten Erfolg seit 25 Jahren feiern. Es ist angerichtet. (Foto: Eduard Bopp)

 

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