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Fanwahl

Anthony Modeste ist der FC-Spieler des Jahres

Über den FC-Spieler der Saison 2016/17 gibt es unter den Fans des 1. FC Köln keine zwei Meinungen. Mit riesigem Vorsprung gewann Anthony Modeste das Voting der Anhänger auf der offiziellen Homepage des Geißbockclubs. Der Franzose holte 64 Prozent aller Stimmen und verwies Vizekapitän Jonas Hector auf Platz zwei. koeln.de blickt zurück auf die herausragende Spielzeit des Kölner Mittelstürmers.

Von Tobias Gonscherowski

Anthony Modeste ist ein Mann, der sich konkrete Ziele setzt. Als er vor zwei Jahren von der TSG Hoffenheim zum 1. FC Köln wechselte, kündigte er an, dass er 15 Tore erzielen wolle. Das gelang ihm exakt. Im vergangenen Sommer sprach der inzwischen 29-Jährige davon, die 15 Treffer toppen zu wollen. Auch das setzte er eindrucksvoll in die Tat um. 25 Mal netzte Modeste in der abgelaufenen Spielzeit ein, vier Tore legte er auf. Damit war er an 29 der 51 Kölner Treffer beteiligt - eine sensationelle Quote.

Um Modestes Topwerte einordnen zu können, lohnt ein Vergleich mit anderen FC-Stürmern der Vergangenheit. 40 Tore in den ersten beiden Jahren im FC-Trikot topt nur Dieter Müller, dem zwischen 1973 und 1975 mit 41 Treffern ein Tor mehr gelang. Lukas Podolski kam zwischen 2003 und 2005 auf 34 Buden, davon allerdings 24 in der 2. Liga. Milivoje Novakovic knipste von 2006 bis 2008 30 Mal, allerdings ebenfalls "nur" in der 2. Liga. Toni Polster traf in seinen ersten beiden Jahren 34 Mal, Klaus Allofs lediglich 21 Mal.

"Den Lauf von Tony Modeste kann man nicht erklären", meinte Peter Stöger nach einer der vielen Topauftritte seines Goalgetters. "Er macht nichts anders als in der letzten Saison, er arbeitet konsequent. Er wird gut versorgt von den Jungs. Und wenn du als Stürmer triffst, steigt das Selbstvertrauen immer mehr." Modeste hat getroffen, wie er wollte. Mit dem Kopf, mit links, mit rechts, per Elfmeter. 13 Tore schoss er in der Hinrunde, 12 in der Rückserie. Gegen den HSV und Hertha schnürte er Dreierpacks, vier weitere Male traf er doppelt.

"Wer schießt Köln nach Budapest?"

Kein Wunder also, dass Modeste die Herzen der Fans zufliegen. Er erlebt gerade in Köln die schönste Zeit seiner Karriere, in der er für sieben Clubs in Frankreich, England und Deutschland spielte. Er hat in Peter Stöger einen Trainer, der ihm bedingungslos vertraut. Modeste verpasste kein einziges der 68 Bundesliga-Spiele, nur einmal stand er nicht in der Startelf.

Warum er gerade in dieser Saison so einen Lauf hat, verriet Modeste vor dem Europa-League-Endspiel gegen Mainz 05. "Ich hatte jetzt auch einen Personal Coach. Das ist der Bonus", berichtete der 1,87-Meter-Mann. Der Franzose ist äußerst robust, er wirft sich in jeden Zweikampf, kann austeilen, aber auch einstecken. Dafür lieben ihn die Anhänger, die ihm sogar einen eigenen Spaßsong gewidmet haben, in dem es u.a. heißt:

"Wer trinkt gern Kölsch vorm Dopingtest? Anthony Modeste! Wer trifft in Gladbach und macht Stress? Anthony Modeste! Wer schießt Köln nach Budapest? Anthony Modeste! Wer kommt zum Training overdressed? Anthony Modeste! Wer fliegt übers Kuckucksnest? Anthony Modeste!" Und so weiter uns so fort.

Poker um das Fanidol ist eröffnet

Modeste ist von dem Lied begeistert. "Ich verstehe nicht alles, manchmal ist das auch bei bestimmten Worten besser so. Ich habe viele Freunde in Köln, die mir den Song erklärt haben. Es ist lustig. Und es ist immer gut, wenn die Fans einen Song über dich machen", lacht das Kraftpaket, das in Köln noch bis 2021 unter Vertrag steht.

Anthony Modestes Tore ebneten dem FC den Weg nach Europa. Es war richtig, ihn in der Winterpause nicht für eine schwindelerregende Ablöse in Richtung China zu verabschieden. Doch in der Sommerpause kommt das Thema wieder auf den Tisch. Stürmer, die in einer Topliga wie der Bundesliga 25 Treffer markieren, sind auf der ganzen Welt begehrt. Medienberichten zufolge treffen sich Anthony Modeste und sein Berater in der kommenden Woche mit FC-Manager Jörg Schmadtke und Geschäftsführer Alexander Wehrle. Der Poker um die Zukunft des Fanidols ist längst eröffnet. (Foto: Imago/Sven Simon)

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