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KVB-Spitze unter Druck

Schramma leitet Verfahren gegen Streitberger ein

Von Markus Peters

Köln (ddp-nrw). Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs hat zu ersten personellen Konsequenzen geführt. Oberbürgermeister Fritz Schramma leitete am Montag ein Disziplinarverfahren gegen seinen Baudezernenten Bernd Streitberger (beide CDU) wegen des Vorwurfs der Informationszurückhaltung ein.

Nach dem Landesbeamtengesetzes sei ein Mitarbeiter verpflichtet, in seinem Aufgabengebiet gewonnene Erkenntnisse von sich aus an seinen Vorgesetzten weiterzugeben, teilte die Stadtverwaltung mit. Diese Weitergabe habe, wenn es die Umstände erfordern, unverzüglich zu erfolgen.

Baudezernent Streitberger hatte am Freitag in der Sitzung des Koordinierungsstabes «Unglück Waidmarkt» unaufgefordert berichtet, bereits seit dem 12. März von Protokollen aus Baubesprechungen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) gewusst zu haben. Dabei sei unter anderem von einem «hydraulischen Grundbruch im September» und von Wasserdurchlässigkeiten bei Schlitzwänden an der U-Bahnbaustelle Waidmarkt neben dem Stadtarchiv berichtet worden.

Streitberger berichtete weiter, dass er zur weiteren Abklärung und Bewertung dieser Protokolle unverzüglich Kontakt zu den KVB aufgenommen habe. Diese Informationen wurden bis zum 20. März weder dem Oberbürgermeister noch dem Krisenstab weitergegeben. Nach Ansicht von Schramma hätten er und der Krisenstab umgehend informiert werden müssen.

Bei einem hydraulischen Grundbruch handelt es sich um einen unerwarteten Einbruch von Wasser und Boden im Bereich der U-Bahnbaustelle. Dieses Ereignis gilt als wahrscheinlichste Ursache für das Unglück vom 3. März, bei dem das Kölner Stadtarchiv und zwei benachbarte Wohnhäuser einstürzten. Dabei waren zwei junge Männer getötet worden.

Das jetzt eingeleitete Disziplinarverfahren werde von einem externen Juristen mit umfangreicher Erfahrung auf dem Gebiet des öffentlichen Disziplinarrechts geführt, teilte die Stadtverwaltung weiter mit. Er führt Zeugenbefragung durch, sichtet Unterlagen sowie Protokolle und schlägt gegebenenfalls angemessene disziplinarische Maßnahmen vor. Er berichtet unmittelbar an den Oberbürgermeister.

Auch die Spitze der KVB steht weiter unter Druck. Ein für Montag angekündigtes Pressegespräch war kurzfristig abgesagt worden. Am Nachmittag kam der Aufsichtsrat des Unternehmens zu seiner turnusmäßigen Sitzung zusammen. Von ihr war eine Entscheidung über die Zukunft des KVB-Technikvorstands Walter Reinarz erwartet worden, dem bei der Aufarbeitung des Stadtarchiv-Einsturzes schwere Versäumnisse vorgeworfen werden.

Nach einer eintägigen Pause sind am Montag die Aufräumarbeiten am eingestürzten Kölner Stadtarchiv fortgesetzt worden. Rund 60 Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk bemühen sich weiterhin um eine möglichst behutsame Bergung von wertvollen Kulturgütern aus den Trümmern des Stadtarchivs.(Foto: Stadt Köln).

(Erstellt am 23. März 2009 - 19:24 Uhr; aktualisiert 23. März 2009 - 20:06 Uhr)


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Kommentare

Leider ist noch ein Opfer

Leider ist noch ein Opfer dazu gekommen,
Die 84järige Frau, die sich umgebracht hat,
zähle ich dazu

und wenn mein Enkel auch am Montag wieder in
die Sehbehinderten Schule darf ein gute Gefühl
habe ich nicht!!

Wer bitte leitet denn ein

Wer bitte leitet denn ein Verfahren gegen Herrn Schramma ein??
Meiner Meinung nach ist er der oberste Verantwortliche in dieser ganzen Sache weil er ja gegen den erklärten Willen der Kölner Bürger diese U Bahn durchgesetzt hat.

Ich als Kölnerin bin

Ich als Kölnerin bin absolut angewidert über soviel Klüngel! Anders ist dies alles nicht erklärbar! Da müssen erst 2 Menschen sterben und Häuser einstürzen, damit mal diese ganze Geschichte ans Licht kommt. In 2004 als die Kirche im Severinsviertel wegen Einsturzgefahr abgestütz werden musste,hätte schon die ganze Baumaßnahme durchläuchtet bzw. beendet werden müssen. Damals ist alles verharmlost und unter den Tisch gekehrt worden!
Zum heutigen Stand der Dinge ist zu sagen." Es sollten hier einige führende Herren den Hut nehmen!" Auch Hr. Schramma sollte über seinen zukünftigen Berufsweg nachdenken!

@Martin Schneider Kölner

@Martin Schneider

Kölner Bürger Bündnis (hat einen vertreter im rat), was hat es denn mit denen auf sich?

Hm, die kannte ich bis dato

Was mich angesichts der

Was mich angesichts der Debatte um Klüngel, KVB und Verantwortlichkeiten ernsthaft wundert, ist die Tatsache, dass es bisher keine Partei-Neugründung im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2009 gegeben hat. Die Voraussetzungen wären geradezu perfekt:

- Wut nach U-Bahn-Desaster
- Amts"führung" von Herrn OB Schramma
- jahrelange Unzufriedenheit mit Kölner Politik-Filz: Hier reiht sich ein Skandal an den anderen
- allgemeine Parteien-Verdrossenheit

Ob mit oder ohne neue Partei: Herr Schramma & Co. werden ihre Quittung erhalten. Ich freue mich, dass ich als "Immi" (von "immigriert", ausdrücklich nicht von "imitiert"), dem die Stadt wirklich am Herzen liegt, erstmals per Wahlzettel votieren darf. Ein Fest!

Hallo erstmal, ich weiss gar

Hallo erstmal,

ich weiss gar nicht was es an der Meinungs- und Pressefreiheit auf Koeln de zu meckern gibt ich wohne In Rheinland Pfalz und hier wird bei einem offensichtlichem Pilotenfehler bei einem Tornadoabsturz sogar noch ein Mäntelchen drübergehalten von wegen Recht auf Information

MfG

Herr Moderau sie haben von

Herr Moderau sie haben von Geschichte keine Ahnung.

Es ist ein Unding hier einen AH und einen EH herbeizuzitieren.

Sie sollten weiteres posten lassen,
Sie erweisen der Menschheit damit einen riesigen Dienst.

Warum wundert sich Herr

Warum wundert sich Herr Schramma, denn das er keine Informationen erhält?
Er wollte doch keine!

Es ist doch absolut bequem für das größte Bauvorhaben der Stadt die Nord-Süd-U-Bahn die Kontrollfunktion in die Hand des Bauunwissenden späteren Nutzers bzw. in die Hand des Parteichefes W.Reinarz zulegen, anstatt die eigenen Ämter für Bauaufsicht und U-Bahnbau zunutzen.
Denn diese Ämter hätten kompetent geführt werden müssen.
... und das kann Herr Schramma nicht!
Also lieber ein unschuldiges Bauernopfer als selber den Hut nehmen!

Wenn Schramma jetzt schon Hilfe aus Düsseldorf braucht, dann kann Herr Rütgers doch direkt ein Disziplinarverfahren gegen Herrn Schramma einleiten.

Oh wie schön,jetzt auf

Oh wie schön,jetzt auf unseren OB einzuschlagen.Wer soviel Grundwissen hat,der sollte sich doch selber bei der Stadt als oberster Kontrolleur für U-Bahnbau bewerben!Es ist ein Jammer was da passiert ist,aber unser OB ist ja wohl der Letzte den man dafür verantwortlich machen sollte.

so so meinst Du

so so meinst Du wirklich?
Wer hat denn den U Bahnbau befürwortet ohne auf den erklärten Willen der Bürger zu hören?

Wen denn sonst? Eltern

Wen denn sonst?

Eltern haften für ihre Kinder.

Dieser Grundsatz zählt auch in hierarchisch aufgebauten Organisationen.

Warum gibt es eine Stadtspitze? Nur zum Händeschütteln und Repräsentieren? Nein, Herr Schramma erhält viel Geld, weil er Verantwortung trägt. Und wenn seine Leute nicht gut sind, muss er dafür gerade stehen - er hat sie ausgewählt. So ist das System.

Schlimm ist auch, dass Herr Reinarz 220.000 Euro Ruhegeld erhalten soll (jährlich) - Rücktritt vorausgesetzt. Das heißt doch, dass er im Moment vermutlich mehr erhält. Die erhält er, weil er Verantwortung trägt.

Alles klar?

Und wer zahlt die neu einzusetzenden Gutachter, die Herr schramma vorschlägt? Jede Wette: wir. Und nicht etwas Herr Reinarz oder Herr Schramma. Da geben sie dann gerne die Verantwortung ab und lassen das vom Steuerbezahler finanzieren, obwohl das ihre Aufgabe wäre (und dafür schließlich Gehalt bekommen).

ich habe in dem von den

ich habe in dem von den Machern dieser Seite zensierten Kommentar darauf hingewiesen,

das es ein Verbrechen an unseren Kindern ist, die Schulen Kölns vergammeln zu lassen und das die Kinder im Dreck lernen müssen, sowie mit veralteten Lehrmittel arbeiten müssen. (...)

Den Machern dieser Seite möchte ich sagen, "es ist eine Schande, das Sie, wie zu Hitler und Honeckers Zeiten Meinungen freier Bürger dieser Stadt abwürgen, nur weil Schramma und andere laut pfeifen."

----------------------------------

(Anmerkung der Redaktion:

Sehr geehrter Herr Moderau,

Ihre Wortwahl ist daneben und der Inhalt Ihres Beitrages weitgehend auch. Sie werden überhaupt keine andere Stadtseite im Web finden, die eine so offene Diskussion zulässt wie koeln.de.

Was Sie aber abliefern. sind Äußerungen, die in Grenzfällen sogar Straftatbestände erfüllen könnten (z.B. üble Nachrede, Beleidigung).

Es ist meine Pflicht, für ein Mindestmaß an Umgangston auf dieser Website zu sorgen. Das ist meine Verantwortung, der ich mich stelle.

Dass ich einzelne Beiträge kürze oder lösche, dient manchmal auch dem Schutz der Schreiber selbst.

Ich werde auch zukünftig so verfahren. 

Ansonsten sind alle Bürger eingeladen, hier offen mitzudiskutieren, ohne Verunglimpfung, ohne Beleidigungen.

Mit freundlichen Grüßen

Edgar Franzmann
Chefredakteur)

 

 

Das ist der Hammer! Schramma

Das ist der Hammer!
Schramma hat keinen blassen Schimmer, was um ihn herum passiert. Er opfert den Dezernenten Streitberger, der keinerlei Verantwortung bei dem U-Bahnbau hatte.
KVB-Vorstand Reinarz soll als ehemaliger CDU-Chef Kölns so aus der Schusslinie, dabei ist er die verantwortliche Person, gemeinsam mit dem wohl völlig fachfremden Projektleiter Pabst. Komisch jedenfalls, dass Reinarz die jetzt so wichtigen Protokolle von der Stadt bekommen hat und offensichtlich nicht von seinem eigenen Projektleiter. Was ist das eigentlich für ein jämmerlicher Haufen?

Ich wette, der nächste wird

Ich wette, der nächste wird sein Intimfein Walter-Borjans sein.

Begründung: Der wusste am 2. Januar bereits, dass am Tag zuvor ein neues Jahr begonnen hat. Und vermutlich nicht weitergesagt an Lehrer Schramma.

Schramma tut nach wie vor so, als ob er Opfer wäre. Er ist der Chef von allen, die hier Verantwortung getragen haben. Und tut immer so scheinheilig.

Schramma muss weg. Aber vorher Hände aus den Taschen.

"Et hätt noch immer jot

"Et hätt noch immer jot jejange".

Vielleicht wird dann doch mal über das 3. Kölsche Grundgesetz nachgedacht.
Wenn es soweit kommen muss, dass beim kölsche Klüngel Menscheleben aufs Spiel gesetzt werden, kann diese schriftliche Lebensart keine Grundlage mehr haben.

Auch wenn jetzt angeblich ein Schuldiger gefunden wurde, hat der OB seinen Laden nicht im Griff! Nicht nur Streitberger muss gehen. Der Fisch hat auch einen Kopf.

Soso, der gute Mann hat also

Soso, der gute Mann hat also am 12.3 Dinge erfahren, die den Einsturz vom 3.3 hätten verhindern können?

Genau! So ist jetzt

Genau! So ist jetzt Streitberger schuld, was Reinarz vorher hätte verhindern können.
Ist doch eine Klasse-Reaktion von Schramma, oder? Der weiß genau, was läuft.

Herr Schramma, wer die

Herr Schramma,

wer die Kontrollfunktion für die größte und teuerste Baustelle in Köln nicht vom Brücken- und U-Bahnamt und der Bauaufsicht durchführen lässt, sondern direkt vom späteren Nutzer der KVB, darf sich nicht wundern dass er Informationen über Kostensteigerungen und lebensbedrohenden Ereignissen bei der Bauausführung der billigsten Variante nicht von dieser KVB erhält.

Auf einem unbeteiligeten Dritten (H.Streitberger) jetzt rum zuprügeln, zeigt doch nur dass Sie nicht verstehen wie Führen und Kontrollieren als Oberbürgermeister funktioniert!

Als Kölner fällt mir zum Thema Kommunalwahl nur ein:

Der Sachverstand muss zurück in den Rat und das Rathaus! Also wählen wir besser die Feuerwehrleute und Jungs vom THW in den Rat, die sich seit Wochen den A.... aufreißen und alle Informationen koordiniert kriegen.

... Parteiklüngel im Rat und den stadtnahen Gesellschaften brauchen wir nicht mehr!

... und für die Stadtkasse finden wir bestimmt wie OBAMA noch eine super Wirtschaftprofessor von der UNI

Schramma wird nicht

Schramma wird nicht glaubwürdiger dadurch, dass er jetzt andermanns Köpfe rollen läßt. Er ist dafür verantwortlich, dass seine Stadtverwaltung versucht hat, die Bauaufsicht in private Hände zu geben und dann den Rolladen zugemacht hat. Dient man so seiner Stadt?

....ja, ja der

....ja, ja der Schramma,

nun leitet er ein Disziplinarverfahren ein und was dann? Der Streitberger verliert seinen Job und legt sich mit einer riesigen Anfindung oder Pension auf die faule Haut.

Es gibt immer noch die 2 Toten.

.................................................................................

Es ist sehr schade und widerlich, dass die Macher dieser Seite meine Meinung wie zu Hiltler und Honeckers Zeiten zensieren.

Ich habe Schramma und die verlogene Drecksbande der Parteien in Köln scharf kritisiert und werde das auch weiter tun.

Der Dienstherr Schramma pfeift und feige Webmaster springen!

 

 

 

 

 

 

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