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Runder Tisch am Mittwoch

Sanierung von Oper und Schauspiel kostet 329 Millionen

Pünktlich zum "Runden Tisch", der sich Mittwochabend erneut zur Diskussion über die Zukunft des Opernquartiers trifft, liegen nun die Zahlen auf dem Tisch: Eine Sanierung beider Häuser sowie der Opernterrassen kostet knapp 329 Millionen Euro.

Wenn sich Mittwoch der "Runde Tisch" erneut zur Diskussion über die Zukunft des Kölner Opernquartieres trifft, dann haben alle Beteiligten die Kosten für die verschiedenen Varianten zur Sanierung der Oper und des Schauspielhauses schwarz auf weiß auf dem Tisch liegen: 328,8 Millionen Euro soll eine Sanierung beider Häuser sowie der Opernterrassen kosten. Diese Lösung bevorzugt Schauspielintendantin Karin Beier.

Die von der Verwaltung geplante und gegengerechnete Sanierung der Oper samt Neubau des Schauspielhauses kostet 347,3 Millionen Euro. Allerdings war man von einem Neubau abgerückt, nachdem eine von der Bürgerinitiative "Mut zu Kultur" vorgelegte Berechnung Kosten von 180 bis 230 Millionen Euro veranschlagt hatte. In einer darauf folgenden Machbarkeitsstudie lagen die Kosten für eine reine Sanierungslösung jedoch bei 253 Millionen Euro, weshalb Kölns Oberbürgermeister Roters der Bürgerinitiative Täuschung vorgeworfen hatte (koeln.de berichtete).

Neue "Mut zu Kultur"-Variante kostet 358,4 Millionen Euro

Zwei weitere Zahlen werden dem "Runden Tisch" vorgelegt: Eine neue Variante der Initiative "Mut zu Kultur", in der die Sanierung von Oper und Schauspiel sowie der Neubau der Opernterrassen 358,4 Millionen Euro kostet. Sowohl diese als auch die von Beier bevorzugte Sanierungslösung entstammen einer Machbarkeitsstudie des Münchener Büros Theapro. Die alte Planung der Verwaltung, ebenfalls mit Sanierung von Oper und Schauspiel sowie Neubau der Opernterrassen, geht von Kosten in Höhe von 314,1 Millionen Euro aus.

In Vertretung von OB Roters wird Baudezernent Bernd Streitberger den "Runden Tisch" leiten, der sich am Mittwochabend um 19 Uhr in der Piazetta des Historischen Rathauses trifft. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie präsentiert Theaterplaner und Architekt Reinhold Daberto.

(Erstellt am 1. September 2010 - 9:06 Uhr; aktualisiert 1. September 2010 - 10:05 Uhr)


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