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Polizeiaktion gegen Autorennen zeigt Unfallwagen am Cinedom

Raser mit 140 km/h auf der Zoobrücke unterwegs

Anlässlich des aktuell angelaufenen Action-Streifens "Fast & Furious 8" appellierte die Polizei am Donnerstagabend vor dem Cinedom mit demolierten Unfallwagen an die Verkehrsmoral im wahren Leben. Selbst abgeklärten Besuchern blieb da so manches Mal der Kloß im Halse stecken.

Im Gegensatz zum Film, dessen Plot eine illegale Autorenn-Szene heroisiert, war es den Beamten wichtig, den Kinogängern die Realität zu verdeutlichen. Vollkommen geschrottete Unfallfahrzeuge hatte die Polizei hierfür vor den Multiplexkinos in Köln und Leverkusen aufstellen lassen.

Gleichzeitig wurden im Kölner Stadtgebiet zahlreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Über 30 Verkehrspolizisten waren hierfür zwischen 18 und 2 Uhr an diversen Kontrollstellen eingesetzt.

Mit gefälschtem Führerschein und 140 km/h über die Zoobrücke

Trauriger Rekordhalter des Abend war ein 22-jährigerRaser, der wenige Minuten nach Mitternacht auf der Zoobrücke geschnappt wurde. Mit 140 km/h steuerte er seinen Wagen in Richtung A 3, bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 70km/h. Auch sein Alkoholkonsum lag weit außerhalb jedes tolerablen Bereichs: Vor Ort stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,6 Promille fest. Dreist legte der junge Mann den Einsatzkräften zudem einen gefälschten Führerschein vor. Die nun gegen ihn laufende Strafanzeige lautet auf Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit und Geschwindigkeitsüberschreitung.

Auch einen Porsche Cayenne stellten die Beamten am Abend an der Maybachstraße in der Kölner Innenstadt sicher. Dem 32-jährigen Fahrer wird zur Last gelegt, unter anderem Felgen und Auspuffanlage des SUV manipuliert zu haben. Der Wagen wird nun dem TÜV vorgeführt.

Illegales Autorennen auf der Riehler Straße

Weiterer trauriger Höhepunkt des Abends war ein illegales Autorennen zwischen einem  Fahrer eines Ford Fiesta und eines Ford-E-Max auf der Riehler Straße. Mit quietschenden Reifen fuhren die Kölner auf ein Überwachungsfahrzeug der Stadt Köln zu. Die Sequenz im Abschlussbericht lautet: "Der Sieger des Rennens erhielt vom Radarwagen ein Foto mit gemessenen 85 km/h." Auch der "zweite Sieger" wurde fotografiert.

Insgesamt wurden 5927 Fahrzeuge gemessen, 877 davon waren zu schnell unterwegs. Die Beamten kontrollierten 133 Fahrzeuge und stellten zwei Autos nach Erlöschen der Betriebserlaubnis sicher. 17 Verkehrsteilnehmer mussten Verwarngelder berappen.

Ein "Aha-Erlebnis" hinsichtlich Verkehrsmündigkeit und Verantwortungsbewusstsein blieb auch den Beamtinnen des Infostands am Porzer Autokino nicht erspart: Nachdem dort ein 20-Jähriger aus Geilenkirchen im 3er BMW-Touring vorgefahren war, nahmen sich die Uniformierten den augenscheinlich tiefergelegten Sportwagen zur Brust. Ergebnis: Unter anderem für Scheinwerfer, Rad-Reifen-Kombination, eingebaute Distanzscheiben lag keine entsprechende Betriebserlaubnis vor.

Anstatt sich in dieser Situation allerdings Sorgen um die Heimfahrt zu machen, setzte sich der nunmehrige Fußgänger ausschließlich mit dem Kinoleiter auseinander. Vehement forderte er den bereits gezahlten Kaufpreis für das Ticket zurück: Da er jetzt ja kein Auto mehr habe, könne er den Film auch nicht genießen. Weil: "Der Ton wird ja bekanntlich über das normalerweise mitgeführte Autoradio übertragen...!"

Ein weiteres befremdliches "Highlight" lieferte ein circa 20-jähriger Kinobesucher den Polizisten vor dem Leverkusener Filmpalast. Dort hatten die Beamten einen geplätteten BMW ausgestellt, der sich vor Wochen auf der A 1 bei Burscheid infolge überhöhter Geschwindigkeit überschlagen hatte. Auf das Sportwagen-Wrack zeigend, wandte sich der junge Mann belehrend an seinen ihn begleitenden Vater: "Siehst Du, Papa, und das ist genau der Grund, warum ich für meinen Wagen dringend einen Überrollkäfig brauche!" ( kb, Polizei Köln cg, Foto: Polizei Köln)

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