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Gottesdienst gestört

Pussy-Riot-Nachahmer stürmen Kölner Dom

Drei Nachahmer der russischen Punkband Pussy Riot haben am Sonntag einen Gottesdienst im Kölner Dom gestürmt. Aus Solidarität zu den in Russland inhaftierten Musikerinnen sangen sie Parolen und hielten Plakate hoch. Domschweizer verwiesen sie der Kathedrale, es wurde Anzeige erstattet.

Die Verurteilung von drei Künstlerinnen der Punk-Band "Pussy Riot" vergangene Woche von einem Moskauer Bezirksgericht wegen einer Protestaktion gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin zu zwei Jahren Haft verurteilt, hat nicht nur weltweit neue Proteste geschürt, sondern auch Nachahmer auf den Plan gerufen. Im Kölner Dom störten am Sonntagmorgen drei Demonstranten den Gottesdienst.

Eine junge Frau und zwei Männer zwischen 20 und 35 liefen maskiert in die Kathedrale, sangen und hielten Plakate hoch. Sie forderten die Freilassung der russischen Band und aller politischen Gefangenen. Vor dem Dom kritisierte eine Demonstrantin außerdem die katholische Kirche als Institution, die sich vor gesellschaftlichen und  politischen Problemen verschließt. Die Aktivisten wurden umgehend von den Domschweizern nach draußen abgeführt und dort der Polizei übergeben. Die Drei erhielten Platzverweise und Anzeigen wegen Störung der Religionsausübung, Hausfriedensbruch und Verstoß gegen das Versammlungsrecht.

Laut RP Online hatte Dompropst Norbert Feldhoff schon zu Beginn des Prozesses gegen Pussy Riot in Russland angekündigt, dass Protestaktionen dieser Art im Dom nicht toleriert würden und die Domschweizer sofort eingreifen und die Personen der Polizei übergeben würden. Für den Straftatbestand "Störung einer religiösen Stätte" sind in Deutschland bis zu drei Jahren Haft oder eine Geldstrafe möglich.

Pussy Riot action Köln from Productora deComunicaciónSocial on Vimeo.

(Erstellt am 20. August 2012 - 10:17 Uhr; aktualisiert 20. August 2012 - 14:43 Uhr)


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Kommentare

... Mich würde mal

... Mich würde mal interessieren, was nun später geschehen ist. Wurden sie verurteil?

Bitte lesen und verbreiten:

Bitte lesen und verbreiten: Protestwanderung mit Holzkreuz von Wuppertal nach Köln zur Unterstützung einer Petition zur Erweiterung der Rechte missbrauchter Kinder:

http://netzwerkb.org/2012/08/20/protestwanderung-mit-holzkreuz-von-wuppe...

@yvonne.k: Deswegen ist PRO

@yvonne.k: Deswegen ist PRO nun wirklich nicht einen Deut besser. Und du schreibst immer Dinge, die du "an anderer Stelle" gefunden hast, weil das "seriöser" wirken soll. Hm...vielleicht hast es ja tatsächlich an anderer Stelle als in deinem Kopf gefunden, weil es aus der Propagandafeder eines PRO - Aktivsten stammt.

Folgenden guten Kommentar

Folgenden guten Kommentar habe ich an anderer Stelle gefunden:

Silversurfer 18. August 2012 - 16:58

PRO läge es völlig fern, zum Beispiel während eines Freitagsgebets in eine Moschee einzudringen und dort etwas Unbotmäßiges zu veranstalten, z.B. in der Moschee die Mohammed-Karikaturen zu zeigen. Aber auch außerhalb von Gebetszeiten wäre es völlig abwegig für PRO, so etwas zu veranstalten.

In Rußland ist aber vor kurzem etwas ganz anderes passiert. Die Pussy-Weiber sind während eines Gottesdienstes in eine Kirche eingedrungen und haben dort die anwesenden Gläubigen aufs Schlimmste beleidigt und in obszöner und widerlicher Art eine Schau veranstaltet. Die Empörung der Betroffenen erfolgte zu Recht und eine Verurteilung der Täterinnen ist ebenfalls erfolgt, auch zu Recht. Und zwar – auch dies muß angemerkt werden – für eine Tat, die auch in Deutschland mit Gefängnis bis zu drei Jahren bestraft werden könnte. In anderen Ländern und auch in Deutschland gibt es nun über dieses Urteil Reaktionen, die kaum noch nachzuvollziehen sind. Selbst Bundeskanzlerin Merkel meint, daß das Urteil nicht gerechtfertigt sei, diese Meinung von Merkel ist wirklich erschreckend.

Und nun fragt sich der verduzte Zuschauer: Warum die Aufregung, wenn PRO in Berlin nicht in einer Kirche oder einer Moschee – also einem auch dem Gebet zugedachten Ort (die Moschee dient im Gegensatz zu einer christlichen Kirche aber auch noch anderen Zwecken!) -, sondern lediglich auf öffentlichem Straßenland etwas tut, was man als völlig normal und üblich in unserem Land bezeichnen darf. Denn Karikaturen werden bei uns jeden Tag und überall im Land gezeigt, man muß nur bestimmte Presseerzeugnisse aufblättern. Da reisen in Berlin sogar die Polizeipräsidentin und der Innensenator an. Warum?

Man scheint mächtig Bammel zu haben vor bestimmten Einwanderergruppen, die hofiert und gefördert werden und denen man Zug um Zug immer weiter unser Land überläßt. “Unser Land überläßt” – das ist nicht übertrieben. Wer da an Übertreibung glaubt, der möge doch einfach einmal etwas gründlicher nachdenken. Der Islam scheint gar nicht so friedlich zu sein, wenn man Hundertschaften von Polizeibeamten auffahren lassen muß.

Das Aufgebot an Polizei ist aber nicht allein dem Islam und dem Islamismus geschuldet, sondern auch dem Aufmarsc der Linksextremisten. Auch diese Leute hat man gepäppelt und gehätschelt und tut es noch, verwöhnt sie mit Geldern aus dem Krampf gegen Rechts (Kahane und Konsorten) und tanzt nach ihrer Pfeife (zum Beispiel bei Indymedia und Drama um Drygalla).

Armes Deutschland. Es wird Zeit, daß es dir wieder besser gehen wird.

Ich kann nicht ganz

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum der Kommentar hier passen soll.
Es gegt um eine feministische Gruppe, die ihre berechtigte Kritik an der politischen Führung, an einem Ort vorgetragen hat, über den man streiten kann und auch sollte.

Und nun hat eine andere politisch motivierte Gruppe die Aktion in Deutschland nachgestellt, wohl in der Hoffnung, dass sie, obwohl vom Gesetz her die gleiche Strafe droht, eine geringere Strafe zu erhalten, um auf diesem Weg zu beweisen, dass die Strafe gegen die Pussy Riots zu hoch ausgefallen ist, und möglicherweise politisch motiviert war.

Mir würde für solche Aktionen der Mut fehlen, insofern finde ich nicht, dass man den Aktivisten Feigheit vorwerfen kann, erst recht nicht von Leuten die sich anonym im Internet äußern.

Aber nochmal zurück zum Anfang: Wieso glauben PRO-Leute hier bestände eine Verbindung zum Islam und Einwanderern?

Immerhin kann ich dem Kommentar in einem Punkt zustimmen:
Auchich finde es wird Zeit, dass es Deutschland wieder besser geht. Mehr als ein Anfang wäre gemacht, wenn ich nicht mehr diese ganze braune Soße im Internet lesen müsste.

Warum hast du eigentlich nie

Warum hast du eigentlich nie eigene Kommentare zu den Artikeln und musst immer was schreiben was du "gerade zufällig irgendwo entdeckt" hast??

NEIN was für ein Zufall,

NEIN was für ein Zufall, dass du da gerade zufällig einen Text gefunden hast den du zu diesem Artikel absabbern kannst! Was ein Zufall, und was für ein Zufall, dass der Text von den Polemischen Rassistischen Ottos, kurz "PRO" ist. Was fgür ein Zufall! Da wundert es mich gar nicht, wenn du einen meiner absoluten Hassingssätze am Ende schreibst! Get a life, und hör auf mit dem Quatsch, hier legst du niemanden rein!

Haha, "Polemische Rassistische Ottos" ist gut, oder?

Na ja, das hätten die

Na ja, das hätten die Nachahmer nun wirklich nicht bringen müssen. Genau so wenig wie die katholsche Kirche mit ihren Prozessionen und Glockengeläut die Ruhe der Bürger und Bürgerinnen stört.
So gesehen werfen sich da Ruhestörer, die sich dazu berechtigt sehen, Ruhestörern stören vor, weil sie diesen, die sie diese zum Ruhestören nicht als berechtigt ansehen :-)

Warum protestieren Sie nicht

Warum protestieren Sie nicht dort, wo es geschehen ist. Was hat Köln damit zu tun, geshweige denn jeder andere Ort. Wenn schon solidarisieren dann ab nach Moskau, wo es die die Verantwortlichen mitbekommen.

Ob die Gottesdienststörer

Ob die Gottesdienststörer ihre nächste Stör-Aktion in einer Moschee machen?
Ach nee, die sind ja zu feige!

Respektlos. Sofort

Respektlos. Sofort wegsperren, das Pack.

Manche Leute wissen einfach

Manche Leute wissen einfach nicht wo ihre Freiheit endet, und die Freiheit der anderen anfängt.

Wenn Gläubige in einer Kirche einen Gottesdienst feiern, dann hat man nicht das Recht diesen Gottesdienst zu stören nur weil man seine Meinung anderen Menschen kund tuen möchte.

Warum haben die "Freiheitskämpfer" nicht vor dem Dom protestiert, ach ja, weil sie dann keiner aus der Kirche "geprügelt" hätte.

Sollten 200 Std. Sozialhilfe leisten müssen, damit die mal den Umgang mit anderen Menschen lernen.

Ein Grund mehr, den Dom für

Ein Grund mehr, den Dom für Touristen nicht mehr zu öffnen. Diese Aktion zeigt die Respekt- und Anstandslosigkeit die sich wie ein roter Faden durch die heutige Generation zieht.

Ich bin wie Sie der Meinung,

Ich bin wie Sie der Meinung, dass man einen Gottesdienst nicht stören darf, aber so ein Pauschalurteil über die "ganze Generation" halte ich für unangemessen. Ich gebe Ihnen Recht, dass man in unserer heutigen Gesellschaft zunehmend mit Respektlosigkeit zu tun hat, aber daran sind bereits mehrere Generationen Schuld. Vor allem auch solche Eltern, die keine Vorbilder mehr sind - bestenfalls schlechte - oder, die zu bequem sind, ihren Erziehungsauftrag wahrzunehmen und diesen lieber auf die Schule abwälzen. Gott sei Dank sind aber noch nicht alles so. Es besteht also noch Hoffnung, dass es mal wieder besser wird.

Gewalt und kathol.

Gewalt und kathol. Kirche...das passt sehr gut.
Wie war das noch einmal mit Liebe....ach vergessen...

Wie kann man nur so

Wie kann man nur so argumentieren?

Ich finde, dass es fern von

Ich finde, dass es fern von jeglicher Zivilcourage ist, sich bei einer solchen Aktion zum Affen zu machen! Zurecht haben die "Pussy Riot(s?)" (zu deutsch etwa Mösen-Aufstand, Fotzenrandale, Muschi-Aufruhr...) eine angemessene Strafe bekommen. Und diese Leute hier sollten auch eine Strafe bekommen. Die "Zustände" in Russland sind eben kein Stück schlechter als hier.

Ich stimme dem Leserbrief

Ich stimme dem Leserbrief von Julian zu 100% zu.
Ich bin nur mal neugierig, ob unsere Kölner "Kuscheljustiz" es diesmal schafft, ein für Nachahmungstäter abschreckendes Urteil zu fällen.

du machst dich hier zum

du machst dich hier zum affen und merkst es nicht einmal...

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