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Ehefrau als Furie

Polizistinnen von Ehepaar beleidigt und attackiert

Mit wüsten Beschimpfungen und Schlägen endete für zwei Polizeibeamtinnen Samstagnacht eine simple Unfallaufnahme in Köln-Pesch. Die beiden wurden von einem älteren Ehepaar mit Beleidigungen bedacht, geschlagen und gekratzt, als sie deren Personalien aufnehmen und den 69-jährigen alkoholisierten Fahrer zur Blutprobe auf die Wache mitnehmen wollten. Dabei gebärdete sich besonders die Ehefrau als eine echte Furie.

Einem Polizisten fiel auf einem Platz am Pfarrheim Birkenweg im Kölner Stadtteil Pesch gegen 20:30 Uhr ein Opel Astra auf, den sein 69-jährigen Fahrer gegen einen Absperrpfosten rammte. Weil der Platz weder eine Parkfläche ist, noch der Fahrer nüchtern wirkte, rief der Beamte einen Streifenwagen zur Unfallaufnahme. Die herbeigeeilten Polizistinnen stellten beim Fahrer einen Alkoholwert von 1,6 Promille fest und wollten den Mann zu einer Blutprobe mit auf die Wache nehmen. Da aber kam dessen Ehefrau ins Spiel.

Die 57-Jährige, die die Beamtinnen bereits während der Unfallaufnahme mit "dumm, dumm und dumm mit fetten Ärschen" beleidigt hatte, hakte sie sich  bei ihrem Gatten ein, um zu verhindern, dass man diesen zur Blutprobe mitnähme. Beim Versuch, das Paar zu trennen, schlug die Frau wie wild um sich. Dadurch offenbar ermutigt, wurde nun auch der Mann handgreiflich.

Fausttreffer ins Gesicht

Er schlug mehrfach mit den Fäusten nach den Beamtinnen und traf eine davon im Gesicht. Als die beiden ihn zu Boden ringen wollten, drehte er der anderen Beamtin einen Finger um und zerkratzte ihr die Handfläche. Letztendlich brachte die Gegenwehr dem Pärchen nichts ein, da es mithilfe von Zeugen überwältigt wurde und den Weg zu Wache antrat.

Den 69-Jährigen erwartet außer der Anzeige wegen des Verkehrsunfalls mit Trunkenheit ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Seine rabiate Begleiterin blickt einem Strafverfahren wegen Widerstands, versuchter Gefangenbefreiung und Beleidigung entgegen. (Symbolfoto: ddp)

(Erstellt am 7. Februar 2010 - 18:13 Uhr; aktualisiert 7. Februar 2010 - 18:39 Uhr)


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Kommentare

Was ich nicht verstehen kann

Was ich nicht verstehen kann ist das  für so eine Aufgabe in fast dunkler Nacht zwei Polizistinnen her halten mussten.So eine Arbeit sollten immer entweder zwei Männer  oder aber mindestens eine Frau in Begleitung eines Mannes machen. Zwei Polizistinnen auf so eine Streife zu schicken grenzt ja fast an vorsätzlichem Leichtsinn der Vorgesetzten !Es hätte ja auch wesendlich schlimmer ausgehen können für die zwei armen Polizeifrauen...nee..neee...neee...!Nur durch das beherzte Eingreifen der Privatpersonen konnten diese Raubeine gebändigt werden...Prima..es gibt auch solche Bürger !!!

Halt die Klappe Marianne...

Halt die Klappe Marianne... so dachte man im 19. Jahrhundert...wir schreiben 2010 !!!!!!!!!!!!!!

Das ist doch wahre

Das ist doch wahre Gleichberechtigung. Dafür hat doch bestimmt die Dame von der Gleichstellungsbeauftragten gesorgt, das die Damen mit den Herren gleichgestellt werden. Die kolleginnen haben auch die gleiche Ausbildung wie wir Männer gemacht, auch im Sport/Kampf. Gleiches Geld für gleiche Arbeit.
By the Way: wenn der Kollege per Funk bei der Einsatzzentrale Hilfe für zwei Rentner (Oma und Opa) anfordert sind die bestimmt nicht von einer derartigen eskalation ausgegangen.

@marianne: Sie zeigen uns wieder das Bild der Frau aus dem 19. Jahrhundert.

Stimmt marianne, Frauen

Stimmt marianne,
Frauen sollten bei Verlassen ihres Hauses nach Einbruch der Dunkelheit grundsätzlich immer von mindesten einem Mann begleitet werden.
Ein tolles Beispiel für weibliche Emanzipation, welches Du vom Stapel lässt!

Es ist erschütternd, wie

Es ist erschütternd, wie aggressiv manche älteren Leute unter Alkoholenfluß reagieren, wenn sie bei
einer strafbaren Handlung erwischt werden. Das sind
m.E. auch dieselben, die gerne auf andere zeigen, wenn sie können...
Ich wünsche den beiden Polizistinnen von Herzen gute
Besserung . Lassen Sie sich bloß nicht alles gefallen. Ich meine auch, daß Ihre männlichen Kollegen Ihnen den Rücken stärken sollten; denn Sie
sind das positive Aushängeschild der Polizei.

Alles Gute und bleiben Sie wie Sie sind.
Danke, daß es Sie gibt.

Je öller je döller ! Das

Je öller je döller !
Das ist doch traurig, was der Alkohol aus einem Menschen macht.
Ich hoffe nur, dass die beiden spürbar bestraft werden, damit auch denen klar wird, dass Alkohol im Blut eben KEINE Entschuldigung für Straftaten ist.

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