Nachfolger gesucht
Picus-Pächter werfen das Handtuch
Für die Traditionskneipe Picus in Lindenthal wird ein neuer Pächter gesucht: Die bisherigen Pächter Elke Wesemann und Kurt Schintlholzer werfen das Handtuch. Rauchverbot und Baustellendurcheinander gehören zu den Gründen.
Ab Anfang 2009 standen sie hinter der Theke und der Kochplatte in der Lindenthaler Kneipeninstitution Picus: Elke Wesemann und Kurt Schintlholzer. Doch nach dreieinhalb Jahren ist jetzt Schluss für das Wirtsduo mit Kölschausgabe an der Classen-Kappelmann-Straße, denn die Picus-Pächter hören auf. Die Dom-Brauerei, Besitzer des Gastronomiebetriebes, sucht ab 1. August einen neuen Pächter für das Picus.
Einen der Gründe für das Aus als Pächter des Picus sieht Wesemann im Rauchverbot, das seit März 2011 die Liebhaber des Blauen Dunstes vor die Kneipentür des Picus trieb. "Das Rauchverbot hat zu einem Umsatzrückgang von etwa 30 Prozent geführt", bemängelt Wesemann gegenüber koeln.de.
Baugerüst lässt keinen Terrassenbetrieb zu
Genauso unglücklich ist die 59-Jährige mit dem Baugerüst, das wegen einer Haussanierung die Außengastronomie erheblich behindert. Seit Anfang Juli ist das Gebäude eingerüstet, noch drei Monate soll die Baustelle andauern. Da habe keiner Lust, auf der kleinen Terrasse zu sitzen, "wenn die Styroporkügelchen von der Wärmedämmung herabrieseln", so Wesemann.
Bereits im Januar hatte sich zwar ein Nachfolger für die Pacht des Picus interessiert, war aber in letzter Sekunde abgesprungen. Auch wenn Wesemann und Schintlholzer selbst keine Zukunft mehr für sich im Picus sehen, gehen doch beide davon aus, dass die Dom-Brauerei einen neuen Pächter findet, der die Traditionskneipe Picus weiter betreibt. (Abbildung: www.picus-koeln.de)
(Erstellt am 24. Juli 2012 - 13:58 Uhr; aktualisiert 25. Juli 2012 - 8:08 Uhr)
Schon gelesen?
Kommentare
Diese idioten von
Diese idioten von Nichtrauchern,,,,habt euch jahre lang um nicht gescheert,,,und schreibt hier und heut so nen sinnlosen scheiss,,,,,,wenn intressiert was ihr wollt,,,,,wir als raucher finanzieren euren scheiss,mit,,,,kümmer dich besser mal um die gross Familien ,,deren Kinder unser eins als Single mit finanzieren,,,,,,,,,,wir zahlen doch schon weiss gott genug,,,,,steuer Kl,,1,,,,,,,,warum muss ich als Single den scheiss mit finanzieren ,,,,,,ich leiste die gleiche arbeit,wie ,,ein Familienvater,,,,,Oder,,!!
Hallo? Geht's noch? Wohl ein
Hallo? Geht's noch? Wohl ein bisschen zu viel geraucht!
Ich denke, ein Wirt muss
Ich denke, ein Wirt muss sich der gegebenen Situation anpassen. Er ist Unternehmer, und als solcher muss er flexibel und kreativ sein. Er darf sich nicht auf den Lorbeeren (Traditionen) der vergangenen Jahre ausruhen, sondern muss konkret etwas ändern. Er muss sich zu eventuell gemachten Fehlern bekennen und Lösungen suchen. Sich hinter Rauchverbot und Baustellendurcheinander zu verstecken ist feige. Wenn ihm an seinen treuen Gästen wirklich etwas liegt, lässt er sich etwas einfallen, um sie zu halten. Und wenn die Gäste die Traditionskneipe lieben, die Qualität der Speisen und Getränke, das Ambiente, die Sauberkeit, die Freundlichkeit - das gesamte Paket, werden sie auch weiterhin kommen. Mit oder ohne Rauchverbot.
Im Jammern sind die Wirte
Im Jammern sind die Wirte ganz groß, oh ja. Aber Null Respekt vor ihren Nichtraucher-Gästen und deren Gesundheit. Tut mir leid, ich kann die Wirte nicht bedauern. Umschulen und gut ist.
Wenn er meint das der Umgang
Wenn er meint das der Umgang durch das Rauchverbot zurückgegangen ist dann soll er doch ne reine Kneipe draus machen , dann wird er sehen obs besser wird . Nur wenn ich Essen u Trinken anbiete dann muss ich eben wenns möglich n Trennung machen oder n komplettes Rauchverbot aktzeptieren . Und ausserdem ist es für die armen Raucher auch net schwer mal kurz vor die Tür zu gehen .
Da oben steht wörtlich
Da oben steht wörtlich "Einer der Gründe für das Aus als Pächter des Picus sieht Wesemann im Rauchverbot"
EINER der Gründe.
Vermutlich macht das Rauchverbot einem Lokal wie z.B. das Früh am Dom oder den ganzen Kneipen in der Altstadt nicht so viel aus, da diese auf den stetigen Touristenstrohm zählen können.
Ich denke aber, dass das in den Veedelskneipen schon anders aussieht. Dorthin verirrt sich selten ein Nicht-Kölner.
Man sollte das schon auch von beiden Seiten betrachten. Was würde passieren wenn die ganze Nation auf einmal aufhört zu rauchen? Die Nichtraucher werden jetzt sagen: "Die Kosten für die Gesundheitssorge gehen runter!"
Jap, ich halte dagegen: und wie macht der Staat die Steuereinbußen wieder wett? Schlagen wir das dann aufs Benzin?
@ krösa-maja ich würds net
@ krösa-maja
ich würds net so lustig darstellen..
denke, dass da noch ein paar kneipen mehr sterben werden.
hoffe mal für dich, dass da nicht eine bei ist wo es
dir vieleicht doch ein bisserl weh tut.....
@Johann Steinhaus Ein
@Johann Steinhaus
Ein bisserl weh tun mir höchstens später die Bronchien.
das ist ne dämliche
das ist ne dämliche Ausrede, das Rauchverbot ist gut, das soll man jetzt nicht durch sowas mies machen!
War ja klar, dsss jetzt
War ja klar, dsss jetzt wieder das Rauchverbot als Sündenbock herhalten muss. Du böeses, böses Rauchverbot, du, du, du...





Kommentar hinzufügen